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Microphonograph François Dussaud - Elektrische Aufnahme 1896
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Grammophonteam
So Mai 19 2013, 12:27 Druck Ansicht
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Der in Genf geborene Erfinder François Dussaud (1870 - 1953) entwickelte ab 1894 einen Phonographen, den man als das erste elektrische Aufnahme und Wiedergabegerät ansehen kann. Zu einer Marktreife kam es jedoch nicht.
Der ursprüngliche Gedanke Dussaud war es Tauben, bzw. Schwerhörigen in einem gewissem Umfang das Hören zu ermöglichen.

Zu der Funktion:
Anstatt einer akustischen Aufnahmedose wurde hier ein Kohlekörpermikrophon verwendet wie es damals auch bei Telefonen üblich war.
Diese war an eine Batterie angeschlossen. Mikrophon in Kombination mit der Batterie wirken als veränderlicher Widerstand. Dadurch war auch eine gewisse Verstärkung möglich, wenn die Spannung verändert wurde.
Der modulierte Strom trieb eine umgebaute Hörkapsel (Eines Telephons?) an. Diese gravierte dann die Schallinformation in die Wachswalze.

Die Wiedergabe verlief genau umgekehrt. Durch Erhöhung der Spannung war wieder eine Verstärkung möglich.

Dazu noch ein ausführlicher (englischer) Artikel vom Juni 1897




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Starkton
So Mai 19 2013, 13:30
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
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Gebaut hat den Apparat der Genfer Uhrmacher Casimir Sivan, welcher übrigens seit März 1895 die Schweizer Konzession für Edison Kinetoskope und Kinetophone besaß und dessen Gesellschaft, die Casimir Sivan & Co., im Jahr 1896 den ersten Schweizer Film drehte.

Ludwig Stollwerck, der den Microphonograph auf der Pariser Weltausstellung kennen lernte, interessierte sich sehr dafür. Trotz seiner Bemühungen gelang es nicht das "Telephon Dussaud" praktisch zu verwerten. Siehe: Phonographische Zeitschrift, Berlin, 7. Jahrgang, No. 28, 12. Juli 1906, S. 591.
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