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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Koffergrammophon Dulcetto ca.1924 Italien/Schweiz
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
joha
Do Jun 06 2013, 17:26 Druck Ansicht
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hersteller: Dulcetto Italien/Schweiz
Baujahr: ca 1924
Motor: Einfederwerk Schweiz
Gehäuse:Eiche
Tonführung: Holztrichter
Versenkbarer Tonarm mit Klappmechanismus













Dieses Gerät befand sich im schlechtem Zustand und wurde von mir aufgearbeitet.
Gruss joha

[ Bearbeitet Do Jun 06 2013, 17:28 ]
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Willi-H-411
Fr Jun 07 2013, 15:38
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1364
Für mich ein sehr ungewöhnliches Koffergrammo. Sieht recht schwer aus. Wie klingt das denn mit dem Holztrichter?

Hast du auch noch Fotos von "vorher"? Jedenfalls sieht es sehr gut aufgearbeitet aus.

VG Willi
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joha
Fr Jun 07 2013, 17:46
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hallo Willi,
dieses kleine Köfferchen nennt sich Dulcetto es ist die Marke mit dem Papagei aber der kam erst in späteren Jahren hinzu.

Der Holzkoffer war etwas verquollen und sehr schmutzig von außen,innen war er ganz ok und mit etwas Reinigung und neuem Schellack auch wieder recht ansehnlich geworden.

Leider habe ich damals noch keine Fotos gemacht, da hatte ich noch keine Digitalcam.

Der Tonarm ist ja klappbar mit sammt Brettchen und wird über den kleinen Riegel aretiert.So bildet sich ein einfacher aber passabel klingender Holztrichter.
Beim zusammenklappen wird der Riegel entsichert der Tonarm sammt Dose geht nach unten ,der vordere Deckel mit dem Schriftzug wird Hochgeklappt und mit der oberen Deckelhälfte verriegelt.Der Teller ist 24cm. Diese Koffer waren nicht verkleidet oder bezogen.Die Seitenflächen sind einfaches Sperrholz der Rahmen Eiche.
Spätere Koffer mit dem Namen wurden in England unter der Papagei Marke gefertigt.
Dieser stammt aus Italien/Schweiz mit Laufwerk und Tondose Swiss-Made.
Gruss joha
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alang
Fr Jun 07 2013, 19:10
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Das ist ein sehr nettes Koffergrammophon. Mir gefallen Portables mit Holzoberflaeche viel besser als der spaeter uebliche Papier- oder Kunstlederbezug. Die Lagerung des Tonarms und die Verbindung zum Trichter ist genial geloest.
Gratuliere
Andreas
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Willi-H-411
Fr Jun 07 2013, 19:30
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1364
Danke für die Infos, Joha.

VG Willi
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grammofar
Sa Jun 08 2013, 16:46
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
Hallo,
Dulcetto ist ein Engländer. Diese Marke gibt es schon länger, es wurden u.a. Parlophone Geräte verkauft, diese wurden hierfür mit Dulcetto-Aufklebern versehen (ca. 1905).
Später war es eine Marke der British Polyphone (ab ca. 1920), ich denke das dein Gerät aus der Polyphone-Zeit kommt.
Später ist immer der Papgei mit zu sehen, es wurden dann auch englische Motoren verbaut

Gruß
N.P.
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Webseite
Ramsch
Do Jun 13 2013, 09:47
Gast
Darf ich fragen in welcher Preisklasse die so spielen? Du hast es ja selbst wieder aufgepeppt, ich weiß aber nicht, ob ich so viel Erfahrung hätte, ein völlig heruntergekommenes wieder aufzubauen...
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joha
Do Jun 13 2013, 12:33
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hallo Zusammen,
Danke grammofar für deine Einschätzung,Anfang der 20iger Jahre wird schon zeitlich hinkommen,
Ich habe vor Jahren dieses Gerät für 40 Franken in Luzern erworben ,und es wieder hergerichtet ohne Umbauten vorzunehmen.Es war ja noch funktionstüchtig nur eben verschmutzt und durch die Lagerung etwas verquollen am Gehäuse.
Mich hat dieses Gerät damals irgendwie beeindruckt, weil es eben von der Technik und vom Aufbau anders war.
Zum Preis kann man eigentlich nichts sagen,da musste man es auf Auktionen vorstellen um einen Wert zu ermitteln.
Wie auch immer es steht nicht zum Verkauf und somit ist der Marktwert für mich nicht wichtig,die Stunden die man da reinsteckt bekommt man nie bezahlt.
Etwas Erfahrung von Mechanik und Holzarbeiten sollte man schon mitbringen wenn man solche Geräte überarbeitet.
Gruss Joha
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