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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
Deutsche Grammophon A.G. "De Luxe II" von 1907
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Starkton
So Dez 29 2013, 18:50
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Es scheint sich schon mal jemand ziemlich professionell an den Nachbau oder die Ergänzung eines "De Luxe II" gemacht zu haben. Hier ist eine Serie von vergoldeten[?] Zinnabgüssen der Girlanden.

Quelle: Link - Hier klicken
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Starkton
Fr Okt 24 2014, 18:52
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Es gab auch eine französische Variante, genannt "Monarque De Luxe No. 101." Erkennbar an den etwas anders gestalteten Girlanden und dem "Morning Glory" Trichter war der Preis für das Flaggschiff der französischen Trichtergrammophone mit 465 Francs, umgerechnet 395 (Gold)Mark sehr hoch. Ich habe nie eins im Original gesehen.

In Frankreich setzte man noch stärker als in Deutschland auf das Luxussegment. Bei der damaligen, weltweiten, kurzen aber heftigen Wirtschaftskrise die falsche Strategie, welche fast zum Konkurs der Grammophon Gesellschaften geführt hätte. Hier ist eine Abbildung aus einem Katalog von c. 1907.


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PONOPHON
Di Mai 02 2017, 19:17
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 138
Liebe Sammler,
im Oktober 2012 habe ich im Stift Seitenstetten/Niederöpsterreich (‎http://www.stift-seitenstetten.at), ganz in der Nähe meines Wohnortes, die Ausstellung "Leben im Vierkanthof" besucht – eher zufällig, am Wochenende, mit meiner damals über achtzigjährigen Mutter…(es geht ihr immer noch gut).
Außer der Ausstellung, waren auch Bestände der Stiftssammlung zugänglich, die sonst der Öffentlichkeit verwehrt bleiben. Ich möchte Euch die Bilder nicht vorenthalten, auch wenn die Qualität meiner damaligen Handykamera nicht gut war. Einige Bilder wurden auch durch die Scheiben der Gasvitrine gemacht.
Besonders interessant ist mir außer dem Zinnfolien Phonographen und dem Kämmer & Reinhardt Grammophon, bei dem die Verbindung zwischen Schalldose und Trichter fehlte, aber dafür der Pappmaché Trichter in sensationellem Erhaltungszustand war, auch das Grammophon De Luxe II aufgefallen.
Besonders den sehr großen (ca. 60 cm Durchmesser) Messingtrichter, mit hell/dunkel Effekten fand ich bemerkenswert. Da er eher ungewöhnlich für Geräte der Deutschen Grammophon war. Er wurde ganz sicher nicht durch diese Firma hergestellt, aber scheinbar doch zu diesen Geräten verkauft.


















[ Bearbeitet Mi Mai 03 2017, 15:46 ]
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Starkton
Do Mai 04 2017, 19:14
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Das sind sehr interessante Fotografien von schönen Exponaten im prima Zustand. Vielen herzlichen Dank fürs Zeigen. In einem Kloster hätte ich eine derartige Ausstellung nicht erwartet. Sie erscheint aber folgerichtig, wenn man bedenkt, dass neben Lehrern auch viele Kirchenangehörige vor über 100 Jahren "Hobbyforscher" waren und das Wissen ihrer Zeit gesammelt haben.

Der Zinnfolienphonograph ist eine besonders frühe, ziemlich einfache, aber offenbar voll funktionsfähige Ausführung. Er erinnert an den No. 1 Experimental Apparatus von Thomas Alva Edison von Anfang 1878. Es wäre ein Traum so etwas für die eigene Sammlung zu finden. Eine Ausrückvorrichtung für die Welle fehlt. Man muss die Walze mit der Zinnfolie nach der Aufnahmen zum Abspielen per Hand zurück kurbeln. Eine Einstellmöglichkeit für die Seitenjustierung des Stichels der Schalldose fehlt ebenfalls. Nur die Eingriffstiefe in das Walzengewinde lässt sich mit einer, im Foto kaum sichtbaren, Schraube einstellen. Die Objektbeschriftung: "Phonautograph 1886 System Leon Scott nach Edison" sollte man dringend gegen folgende austauschen: "Zinnfolienphonograph c. 1878 Unbekannter Hersteller nach Edison"

Beim Kämmer & Co. Grammophon ist der Zustand des sehr empfindlichen Trichters in der Tat staunenswert. Den würde ich gerne mal näher untersuchen. Man fragt sich wie ein Trichterknie einfach so "abhanden" kommen kann, zumal alles andere so vollständig und schön erhalten ist. Das selbe habe ich schon in einem anderen Museum gesehen. Skurril ist die Objektbeschriftung: "Grammaphon", die einem ansonsten nur im englischsprachigen Ausland begegnet.

Der Messingtrichter des ebenfalls toll erhaltenen De Luxe II passt wirklich gut. Den hätte ich auch drauf gelassen, obwohl es womöglich ein späteres Austauschteil ist. Man müsste die Zugangsdaten im Museumsarchiv auswerten, wann und von wem das Gerät in die Sammlung kam, und ob es den Trichter damals schon hatte. Ein mindestens so großer, originaler D.G.A.G.-Blechtrichter in Mahagoni-Optik für mein De Luxe II ist gerade in der Restaurierungswerkstatt.

[ Bearbeitet Fr Mai 05 2017, 08:07 ]
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PONOPHON
Di Mai 09 2017, 20:44
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 138
Drei sehr schlechte Bilder habe ich noch, auch aus einem Museum ganz in meiner Nähe.
Ein sehr seltener Monarch mit original Trichter alles in allem in super Zustand.
Das Gehäuse dürfte Nussbaum sein, der Trichter ist original Nussbaum lasiert.
Leider auch alte Handy Bilder mit Blitz und durch die Glasvitrine -nur zur Erinnerung aufgenommen.
Die Modellbezeichnung kenne ich nicht.






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Starkton
Di Mai 09 2017, 23:00
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Das ist das sehr seltene Modell "De Luxe I". Das Gehäuse besteht aus hochglanz poliertem Mahagoni mit Intarsien. Offenbar hat das Gehäuse zu viel Licht abbekommen und ist deshalb ausgeblichen.

Der Trichter ist eine frühe Bauform von 1907-08. Man müsste das Ding für eine aussagekräftige Beurteilung außerhalb der Vitrine sehen. Normalerweise sollte die imitierte Mahagonimaserung deutlich zu erkennen sein - auch bei einem unscharfen Bild. Bei diesem Trichter sehe ich gar nichts davon. Vielleicht wurde die Maserung nach und nach beim Entstauben bis auf die Grundierung weggeputzt. Es ist nicht ganz eindeutig zu beurteilen, aber die Zierstreifen scheinen goldfarben zu sein. Bei der Mahagoniausführung sind sie silberfarben. Um diese Zeit gab es noch keine Nussbaumgehäuse bei der DGAG und deshalb auch keine entsprechenden Trichter.
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PONOPHON
Mo Mai 22 2017, 20:47
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 138
Ein Bild anlässlich einer Spielzeugausstellung (Museum St. Valentin) habe ich im Internet noch gefunden. Ich musste den Ausschnitt stark vergrößern. Man kann aber erkennen, dass die Maserung des Trichters noch vorhanden ist. Ich selbst habe den Trichter als sehr gut erhalten in Erinnerung. Es liegt nur an den schlechten Fotos, dass die Maserung weggeputzt aussieht.

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Starkton
Mo Jul 17 2017, 22:11
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Es ist mir endlich gelungen, mein De Luxe II mit dem dazu gehörigen, mahagonifarbig bemalten Lotus-Riesentrichter No. 9 zu ergänzen. Siehe weitere, neu eingestellte Bilder auf der ersten Seite dieses Threads.



Hier ist eine genau passende, zeitgenössische Grafik.



Quelle: Die Stimme seines Herrn, 3. Jg., No. 10, Oktober 1911, S. 160.

[ Bearbeitet Mo Jul 17 2017, 22:22 ]
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alang
Di Jul 18 2017, 16:21
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 583
Wow, sehr beeindruckende Holzmaserung. Sieht toll aus. Herzlichen Glueckwunsch zu dieser Neuerrungenschaft, die Dein wunderschoenes Grammophon nochmal verbessert.
Viele Gruesse
Andreas
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Limania
Di Jul 18 2017, 16:47
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1166
Ein wunderschönes Grammophon hast du da nun komplett. Meinen Glückwunsch zu diesem Prachtstück!

LG Limania
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veritas
Di Jul 18 2017, 20:55
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Sehr stimmig und absolut prachtvoll!
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Webseite
Hedensö
Fr Nov 17 2017, 21:43

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier eine russische Werbeanzeige. Müsste das Modell sein. Allerdings ist die Qualität des Zeichnung nicht so gut, wie man das von anderen Werbeanzeigen kennt und der Tonarm sieht komisch aus (wie ein Conversation Tonarm)...

Quelle: Link - Hier klicken
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maestro
So Nov 19 2017, 15:31
Dabei seit: Mo Apr 04 2016, 20:04
Wohnort: Kharkov. Ukraine
Einträge: 32
Poliert Mahagoni Korpus mit fein gearbeiteten bronzenen Verzierungen in Form von Blumen und Girlanden Megafon, fleckig, die Farbe des Gehäuses verleihen dem ganzen Gerät im höchsten Maße ein künstlerisches Aussehen .Die Größe des Horns 24 Zoll Länge und 24.5 Zoll im Durchmesser.Membran Exhibition.Preis 150 Rubel Wert des Gehäuses 13х8 Zoll
Katalog1907

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Hedensö
Sa Feb 24 2018, 20:19

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Aus GRAM-O-PHONE CATALOGUE "DE LUXE" vom Juni 1908


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