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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels M-N
Mammut
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
grammofar
Sa Aug 17 2013, 08:53 Druck Ansicht
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
...endlich ist mir mal eine untergekommen. Die Geräte der Firma Mammut sind ja schon nicht in so reichlicher Stückzahl zu finden...nach 25 Jahren habe ich meine erste Mammut-Platte.
Sicherlich ist es eine Lohnpressung, oder hat Carl Below, Leipzig selbst gefertigt?

In der Hauptallee, Instrumental Duett R. Tichy/ J. Schmidt
2826, im Spiegel 100173 A, 13712 A, F6O

Walzerzauber
2827, im Spiegel 100173 B, 13712 A, F6O




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Webseite
bavariola
Fr Okt 11 2013, 00:57
Dabei seit: Sa Jan 12 2013, 00:38
Einträge: 138
Hallo Grammofar,

wer die Platten gepresst hat und wo sie gepresst wurden, kann auch ich nicht sicher sagen, aber nach meiner Beobachtung kommen Matrizen mindestens von Beka und Homokord vor.

Die von Ihnen vorgestellte Platte wurde offenkundig mit Homokord-Matrizen gepresst - Typografie und Systematik der Nummern im Spiegel verraten es deutlich (ob sie auch bei Homokord gepresst wurde, ist damit nicht gesagt, aber wahrscheinlich). Insofern weist der Schlüssel F6O praktischerweise das Aufnahme-Datum aus: 6. Juni 1912.

Mir liegt eine Mammut-Platte vor, die mit Beka-Matrizen gepresst wurde (Mtr.-Nr. 54930, Woertherseer Stampfer; Mtr.-Nr. 54937, Bruckmueler Trompeten-Laendler, wobei ich bezweifle, dass die Interpreten-Angabe - Dachauer Bauernkapelle München - wirklich stimmt). Die Etikettengestaltung ist die selbe wie bei Ihrer Platte: Gold auf rosa.

Eine weitere Mammaut-Platte hat eine andere Etikettengestaltung: Blau auf rosa. Das Etikett ist hier abgebildet:

Da die Platte sich in einem vorübergehend ausgelagerten Bestand befindet, kann ich derzeit leider keine weiteren discografischen Angaben dazu machen, auch nicht, wer der Matrizenlieferant war. Ich hole es nach, sobald die Platte wieder zugänglich ist - versprochen! - aber es kann dauern...

Beste Gruesse an alle!

P.S.: Welches ist der Zusammenhang zwischen Carl Below, Leipzig, und Ihrer Platte? Hier habe ich ein Verstaendnisproblem.
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Starkton
Fr Okt 11 2013, 10:15
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
bavariola schrieb ...

P.S.: Welches ist der Zusammenhang zwischen Carl Below, Leipzig, und Ihrer Platte? Hier habe ich ein Verstaendnisproblem.

Carl Below verkaufte seit 1899 Grammophone und Grammophonautomaten. Anfangs bezog der die Automaten direkt von Louis Bauer, nach 1900 baute er selber welche unter dem Namen "Non plus ultra." Im Jahr 1902 ließ er sich das Warenzeichen "Mammut" schützen und verkaufte Abertausende von Automaten unter diesem Namen. Der Erfolg war so groß, dass man noch heute 50 oder mehr "Mammuts" für jeden Automaten der DGAG findet.
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