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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Elektro Schalldosen, Tonabnehmer und Plattenspieler
Unbekanntes Standgerät mit Elektroschalldose - Wie anschließen?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Miliano82
Fr Dez 20 2013, 14:17 Druck Ansicht
Gast
Hallo liebe Grammophon Gemeinde,

ich bin aufgrund eines Zufallskaufs auf dieses Forum gestoßen. Ich habe kürzlich ein Standgrammophon mit elektrischem Tonarm für einen Spottpreis erstanden und bin nun sehr neugierig ob Ihr mir mit Fachwissen etwas mehr über mein Gerät sagen könnt.

Ich weiß tatsächlich kaum etwas, der Motor ist wohl von der Firma Stehle, er lässt sich aufziehen, allerdings dreht der Teller ziemlich schnell und fängt nach einiger Zeit an laut zu vibrieren und zu brummen.

Der Tonarm ist wohl elektrisch, er ist schwer mit austauschbaren Nadeln (Drehschraube zur Befestigung), Es führt ein Kabel mit zwei alten Anschlussstiften vom Arm zu dem Fach unter dem Plattenteller wo glaube ich früher auch eine Frontblende war (das Kabel ist auf Foto 4 zu sehen. Es ist stoffummantelt). So wie ich es verstanden habe, wurde dieses Kabel früher an ein Radio oder ähnlichen Verstärker angeschlossen?

Da ich ein großer Liebhaber des Schellackzeitalters bin (besonders alte Opernaufnahmen), würde ich gerne mehr über das Gerät erfahren und es am liebsten wieder in Betrieb nehmen. Weiß jemand, wie ich den Motor reparieren kann, was für einen Verstärker ich benötige und wie ich den Arm am besten testen und gegebenenfalls reparieren kann?

Herzlichen Dank!!

Max









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Gast
Fr Dez 20 2013, 15:42
Gast
Hallo,

sie wie es aus Ihrer Beschreibung heraus klingt, greift wohl die Regulierung am Fliehkraftregler nicht richtig und bremst diesen nicht ab. Dadurch schlagen die kleinen halbrunden Gewichte gegen das Motorengehäuse. Sie werden dadurch demnächst Schaden erleiden wenn sie dies nicht instandsetzen!! Spätestens dann kostet es Geld.

Wie man das Problem behebt ist, finde ich, einem völligen Laien relativ schwer zu erklären, jedoch meist einfach zu beheben. Eventuell gibts ja mal einen Sammlerkollegen der bei Ihnen in der Nähe wohnt und mal bei Ihnen vorbeischaut.
Ganz sicher war früher eine Blende über dem viereckigen Loch, das nichts anderes ist, als der ehemalige Trichterausgang, bevor diesen jemand ausgebaut hat und anstelle dessen einen elektrischen Tonarm installiert hat.

Die beiden Stecker werden einfach bei einem Röhrenradio in die TA Tonabnehmerbuchse eingestöpselt und schon sllte der Sound aus dem Lautsprecher kommen, sofern das ganze System noch funktionstüchtig ist.

Fragen Sie doch einmal dort wo sie es gekauft haben nach, ob vielleicht der Trichter und der ehemalige Tonarm noch existieren, falls ja, sichern Sie sich diese Teile unbedingt.

Grüße Gerhard
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Miliano82
Fr Dez 20 2013, 16:05
Gast
Hallo Gerhard,

danke für diese ausführliche Antwort. Ich werde mich mal umsehen, in Berlin gibt es ja vielleicht jemanden, der sich mit dem Motor auskennt. (Gerne auch per PM melden, ich zahle auch gerne etwas wenn es dann wieder funktioniert!)
Was den ursprünglichen Tonarm angeht werde ich wohl kein Glück haben, Einen anderen alten Tonarm und Trichter suchen (vielleicht ein Koffergrammophon ausschlachten) macht wohl keinen Sinn? Ich schaue sonst einfach mal, was sich mit dem vorhandenen anstellen lässt. Kann ich theoretisch auch einen modernen Verstärker verwenden?

Danke nochmal! :)

Grüße Max
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Gast
Fr Dez 20 2013, 16:50
Gast
Guten Tag, Max!

Ja, der Tonarm läßt ich auch an eine modernere Anlage anschließen.
Dazu sind dann aber andere, passende Anschlußstecker nötig, oder ein Adapter von Bananenstecker auf Cinch etc.

Der Mahnung von Gerhard möchte ich mich anschließen. Den Motor NICHT mehr aufziehen und laufenlassen.

Der Tonarm kann leider auch verschiedene Defekte haben (Unterbnrechung der Spule usw) , die von kompletter Laienhand nicht so ohne Weiteres repariert werden können.


Vielleicht meldet sich ein Sammlerkollege, der das Ganze mal in Augenschein nimmt.

Gruß, Nils
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