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Charlie Kunz
Moderators: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
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Gast
Mo Jan 27 2014, 14:10 Print View
Guest
In nächster Zeit möchte ich aus meiner recht gut sortierten Sammlung englischer
Tanzorchester und Solisten einige Beispiele bringen.
Den Anfang mache ich heute mit Charlie Kunz. Kunz wurde im Jahre 1896 in Allentown, Pennsylvania geboren. Während des 1. Weltkrieges leitete er eine eigene Militärkapelle und mußte zeitweilig in einer Munitionsfabrik arbeiten. 1922 kam er nach England. Hier begann er in einer kleinen Band als Pianist zu arbeiten. Weiteres siehe "Wikipedia". Erwähnen möchte ich hier noch, daß Charlie Kunz´
Bekanntheitsgrad in erster Linie auf seinen damals(und bei mir auch heute noch) sehr beliebten Piano- Medleys beruhte. Sie erschienen ab 1934 auf allen Plattenlabels die etwas auf sich hielten. Kunz leitete auch ein ganz ausgezeichnetes eigenes Tanzorchester
"Charlie Kunz and his Casani Club Orchestra". Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt. Seinen sehr persönlichen Piano-Stil nannte man "melody and rhythm with expression"(Melodie und Rhythmus mit (viel) Ausdruck)
Charlie Kunz war seit seiner Jugend gesundheitlich eingeschränkt.Am 16. März 1958 starb er an einem Herzschlag und wurde auf dem Streatham Vale Friedhof im Süden Londons beigesetzt.










Noch ein britisches und ein französisches Plattenlabel







[ Edited Mi Jan 29 2014, 13:24 ]
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Barnabás
Mo Jan 27 2014, 17:11
Joined: Mi Jul 04 2012, 20:37
Posts: 662
Danke für diese kleine Biographie.
Schöne Arbeit.

Gruss B.
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schuetzo
Di Jan 28 2014, 12:50
Joined: So Okt 27 2013, 12:14
Wohnort: Großmaischeid
Posts: 23
Ich bin ein großer Fan seiner Aufnahmen, besonders die auf dem REX - Label (in Deutschland IMPERIAL)

Vor ein paar Monaten gab es mal 3 Auktionen gleichzeitig, wo eine große Sammlung deutscher Schellacks von ihm zu einem ausgesprochen günstigen Preis in Bestzustand angeboten wurden.
Leider hatte ich "gepennt" & die Auktionen versäumt - das wurmt mich bis heute ...... :-(
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brunosaite
Mi Jan 29 2014, 00:54
Guest
Einiges habe ich ja schon zu Charlie Kunz als Solopianist geschrieben. Kunz war als Kind schon ein talentierter Klavierspieler. Man sagt er begann mit 6 Jahren und mit 7 Jahren spielte er schon wie ein Profi ... nun ja... Über eine ganze Reihe verschiedener Angagements in Ballrooms und Nightclubs bekam er um 1934 die Leitung des Orchesters des am 3. März 1933 in London eröffneten Casani Clubs. Der Casani Club befand sich in Londons Regent Street im "Imperial House" ganz in der nähe des Piccadilly Circus. Kunz trat stets im feinsten Frack auf und machte vor seinem ausgezeichneten Orchester, an dessen Musiker er immer höchste Ansprüche stellte, einen sehr noblen Eindruck. Zu den Sängerinnen seines Orchesters zählten gelegentlich Vera Lynn und Dorothy Squires, als Sänger der stimmlich gut ausgebildete Crooner George Barclay. Wie manch anderer Orchesterleiter dessen Vorname "Charlie" war hatte auch er für sein Orchester die Erkennungsmelodie: "Clap Hands, Here Comes Charlie", ( ... Clap Hands, the good old Charlie, Clap Hands Here Comes Charlie Now ...)Hochinteressant vielleicht noch: Charlie Kunz war dreimal verheiratet(das für die "Regenbogen-Presse")
George Barcley
Vera Lynn







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[ Edited Mi Jan 29 2014, 01:04 ]
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Telraphon
Sa Apr 10 2021, 12:22
Joined: Mo Apr 03 2017, 18:57
Posts: 266
Dieser Rundfunkmitschnitt von 1934 schenkt uns einen Abend mit Charlie Kunz. Toll ist besonders seine Titelmelodie:
Link - Hier klicken
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