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Foren > Künstler > Refrainsänger
Max Mensing
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Grammophonteam
So Mär 16 2014, 17:36 Druck Ansicht
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2085
Max Mensing
(* 11. August 1886 in Hamburg; † 1945 in Berlin)




Max Mensing ist ein Sänger der heiteren Muse. Die Hörer Berlins, Leipzigs und Stuttgarts kennen ihn als Sänger von Tanzschlagern, Volksliedern und heiteren Gesängen. (1932)

Bereits im ersten Weltkrieg (1917) Auftritte in der Truppenbetreuung als "Berliner Konzertsänger".


Signale für die musikalische Welt Nr. 75 (1917)




Der Künstler stammt aus Hamburg und sollte ursprünglich nach dem Wunsch seines Vaters Medizin studieren, zeigte aber frühzeitig eine außerordentliche Begabung sowohl für die Malerei als auch für die Musik.
Er entschied sich für das Gesangsstudium und fand sein erstes Engagement bei Dr. (Erich) Fischers "Musikalischen Komödien", mit denen gemeinsam er nicht nur ganz Deutschland sondern auch Holland und die Schweiz bereiste.
Von dort aus gewann er die verschiedensten Operettenbühnen Berlins, und auch der Weg zum Kabarett und Rundfunk stand ihm nun offen.
Seitdem er als Exklusivkünstler für Parlophon-Platten verpflichtet ist, steigt seine Beliebtheit von Monat zu Monat, und er gehört dank seiner weichen schönen Stimme heut zu den begehrtesten deutschen Chansonniers.
Der Ton (Lindström), Mai 1930


Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er im Berlin der Weimarer Republik als Sänger tagesaktueller Schlager. Er war in dieser Zeit an zahlreichen Schallplattenaufnahmen namhafter Berliner Tanzorchester beteiligt. Mitte der 1930er Jahre ebbte Mensings Erfolg ab, seine Tätigkeit als Sänger erstreckte sich jedoch noch bis zum Ende des Jahrzehnts. In dem Film Es leuchten die Sterne (1938) lieh Max Mensing seine Stimme einem Schauspieler, in Der Gouverneur (1939) spielte er eine Nebenrolle.


Auf Schallplatte wurde für Mensing auch das Pseudonym Max Mentor verwendet (c. 1936).


Max Mensing kam in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Berlin ums Leben. Er wurde bestattet in der Kriegsgräberstätte des Luisenfriedhofs I.
(Wikipedia)
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berauscht
Di Dez 30 2014, 12:38
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Max Mensings Gesangskarriere begann 1912 als Konzertsänger. Mit dem Pianisten Jenö Kerntler gab er viele Liederabende in Berlin und Hamburg.


Hamburg,7. April 1912


Berlin, 6. Oktober 1912


Hamburg, 14. November 1912
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berauscht
Di Dez 30 2014, 15:48
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Das ober angesprochene erste Engagement bei Dr. Fischers "Musikalischen Komödien" war erst Anfang der zwanziger Jahre.

Hamburg, 19. Mai 1921
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berauscht
Mi Dez 31 2014, 13:44
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Seine erste Plattenaufnahme machte Max Mensing im November 1928 für Parlophon. Ab Dezember 1928 erfolgten dann regelmäßig Aufnahmen mit Otto Dobrindt.

Hamburg, 11. November 1930

In den Jahren 1937 - 39 ist Max Mensing sehr häufig als Refrainsänger der Kapelle Walter Raatzke auf Tempo beschäftigt.

Wann machte Max Mensing seine letzen Aufnahmen?

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berauscht
Fr Sep 25 2015, 21:25
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Max Mensing sang auch im Film. Im Film Freut euch des Lebens (1934) singt er das Lied Beim Walzer mach' ich die Augen zu.
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snookerbee
Sa Sep 26 2015, 01:14
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1755
Max Mensing kam in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Berlin ums Leben.


Gehört er auch zu den Opfern des 2. Weltkriegs oder starb er mit ca. 59 Lebensjahren eines krankheitsbedingten Todes?
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berauscht
Sa Sep 26 2015, 15:28
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Max Mensing war von 1928 bis 1941 im Telefonbuch mit der Adresse Berlin-Charlottenburg, Schillerstraße 6, eingetragen.
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Musikmeister
Mo Sep 28 2015, 19:23
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 947
Grammophonteam schrieb ...

Von dort aus gewann er die verschiedensten Operettenbühnen Berlins, und auch der Weg zum Kabarett und Rundfunk stand ihm nun offen.


Im Sommer 1924 gehörte Max Mensing für eine Spielzeit zu einer kleinen Künstlergruppe im Neuen Theater am Zoo in Berlin. Neben z.B. Harald Paulsen und Trude Lieske spielte Mensing dort zur Musik der Kapelle Stern (Polyphon?) sowie der Original Follies Band von Julian Fuhs.
Ein Jahr später im Sommer 1925 gehörte Mensing zur Tourneegruppe von Jean Gilbert (Max Winterfeld), die in vielen deutschen Großstädten spielte. Ausserdem mit von der Partie hier waren z.B. Fritz Schulz, Trude Berliner sowie Herbert Weißbach.
1926 nahm Fritz Schulz dann Mensing mit nach Hamburg ans Theater am Millerntor auf St.Pauli, wo Fritz Schulz Spielleiter für eine Spielzeit wurde. Danach verliert sich die Theaterspur des Max Mensing bis zum Sommer 1941, wo Mensing wieder bei der GDBA gemeldet war, was durchaus auf eine Tätigkeit in der Truppenbetreuung hindeuten könnte.

Welche Aufnahme war denn die erste von Mensing? Ich bleibe im Januar 1929 hängen und konnte bisher keine frühere finden.

Meine bisher letzte bekannte Aufnahme von Mensing stammt aus ca. Dezember 1938 auf Tempo 683 ("Es muss ein Walzer sein").
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berauscht
Mo Sep 28 2015, 19:37
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Am Freitag, 23. November 1928 nahm Max Mensing mit Barnabás von Géczy O Mädchen, mein Mädchen — Tango nach Motiven aus "Friederike" und "Frasquita" (Matr. 36742) auf. Die erste Aufnahme mit Dobrindt war Schön ist der Mai in Vorderindien, Hinterindien (Matr. 36763, Montag, 26. November 1928)
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