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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
HMV 31A (Trichtergerät)
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Hedensö
So Aug 24 2014, 20:42 Druck Ansicht

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
HERSTELLER: The Gramophone Company of India Ltd., Calcutta/India
MODELL: 31A
SERIENNUMMER:
JAHR: 1935 f.
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE:Teak
PLATTENTELLER: 12 in.
TRICHTER: HMV Morning Glory
MOTOR: HMV 32
SCHALLDOSE: HMV No. 5A

INTERESSANTE DETAILS: Ein Trichtergerät mit Autobreak!

Das HMV 31A ist ein Modell, welches ausschließlich in Indien erhältlich war und dort durch die Gramophone Company of India in Calcutta (genauer gesagt in Dum Dum - klingt lustig, oder?) hergestellt wurde. Die Käufergruppe waren die britischen Kolonialherren, die sog. Raj oder andere wohlhabende Menschen.

Das HMV 31A ist eines der letzten, späten Trichtergeräte von HMV, wie sie Mitte der 20er Jahre bis etwa Mitte/Ende der 30er gefertigt worden sind.
Die indische Modelllinie umfasst die Trichtermodelle No. 25, 29, 31, 32, 33 und 34. Das bekannteste dieser späten Trichtermodelle ist das Modell 32. Das Modell 31 war eine "abgespeckte" Version des Modells 32 und hatte im Gegensatz zum 32 "nur" einen HMV 32 Doppefeder-Motor anstatt dem HMV No. 34 Vier-Feder-Motor des 32ers. Die Variante 31A unterscheidet sich von dem Vorgänger 31 durch den sog. "large bore" Tonarm und die HMV No. 5a.

Last but not least vielen herzlichen Dank an Calle, der mir das Gerät für ein paar mal rasenmähen überlassen hat

Bei Interesse poste ich gerne die Fotos, wie das Gerät vor der Instandsetzung und Vervollständigung aussah...


















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Klangwolke
So Aug 24 2014, 21:15
Dabei seit: Sa Jan 04 2014, 13:54
Einträge: 228
Gratuliere, da ist ja deine Sammlung um ein beeindruckendes Teil reicher geworden.
LG Wolfgang

P.S.:Bitte, bitte unbedingt auch Vorher-Photos posten!!!
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alang
So Aug 24 2014, 22:53
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Auch von mir herzliche Gratulation zu diesem schoenen Geraet. Interessant, dass es sowohl Autobreak als auch eine normale Bremse hat. Oder ist die einfache Bremse eine nachtraegliche Addition? Auch mich wuerden die Vorher Fotos interessiern.

Vielen Dank
Andreas
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Starkton
Mo Aug 25 2014, 09:10
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Sehr schönes Grammophon.

Könnte die eingeschlagene Bezeichnung CHD 710 über dem Typenschild (in deutsch und französisch!!) die Seriennummer sein?

Ist das Morning Glory Horn komplett schwarz, oder hat es die übliche Verzierung mit Goldstreifen?
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Hedensö
Mo Aug 25 2014, 09:44

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Starkton schrieb ...

Sehr schönes Grammophon.

Könnte die eingeschlagene Bezeichnung CHD 710 über dem Typenschild (in deutsch und französisch!!) die Seriennummer sein?

Ist das Morning Glory Horn komplett schwarz, oder hat es die übliche Verzierung mit Goldstreifen?



...könnte tatsächlich die Seriennummer sein.
Das Morning Glory hat Goldstreifen - an den Pfalzen sowie am oberen Rand.
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Calle
Mo Aug 25 2014, 10:56
Dabei seit: Mo Apr 18 2011, 10:57
Wohnort: Emmerich am Rhein
Einträge: 276
hast Du wirklich erstklassig hinbekommen; gratuliere !
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Hedensö
Mi Aug 27 2014, 08:06

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Calle schrieb ...

hast Du wirklich erstklassig hinbekommen; gratuliere !


Danke dir!

Hier für alle Interessierten die Vorher-Bilder:

Die Bodenplatte (mit den feststehenden und dem herausnehmbaren Teil) hatte gefehlt. Auf Basis von über die Jahre gesammelten Fotos anderer Geräte könnte ich die Bodenplatten Original getreu neu fertigen und einsetzen.

Die Fittings waren teilweise stark verrostet, der Plattentellerpfilz war ausgebleicht. Viele Teile musste ausgetauscht oder neu vernickelt werden.
Insbesondere bei der Autobreak ist es nicht so einfach auf Anhieb einen Ersatz zu bekommen. Daher habe ich diese sowie die Geschwindigkeitsregelung beim Galvantikbetrieb um die Ecke neu vernickeln lassen. Das Ergebnis ist m.E. ganz gut. Man sollte aber nicht durchdrehen und alle ansatzweise korrodierten Teile neu vernickeln lassen, da der Nickelüberzug schon sehr glossy aussieht und meinem Geschmack nach die Patina flöten geht. Da, wo es aber nötig ist, ist es eine gute Möglichkeit bereits abgeschriebene Teile wieder aufzuhübschen.



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joha
Mi Aug 27 2014, 09:40
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Sehr gut gelungen,es hat immer was,wenn man den Zustand eines Gerätes vorher/nachher sehen kann.Da sieht man wieder, wieviel Arbeit und Liebe in so ein Teil investiert wird,um es wieder im altem Glanz erscheinen zu lassen.Klasse Arbeit,schön das Du es uns gezeigt hast.
Danke
Gruss Joha
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Hedensö
Fr Mär 25 2016, 13:35

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier ein schönes Beispiel, wie regional anders das Design sein konnte. Hier ein HMV 31 aus einem spanischen HMV Katalog von 1929.


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