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Electromophon / Albert Ebner / Perpetuum Ebner - Firmengeschichte
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Grammophonteam
Sa Okt 04 2014, 22:53 Druck Ansicht
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Wir würden hier gerne (Modell übergreifend) die Firmengeschichte von Electromophon, bzw. Albert Ebner und PE (Perpetuum Ebner) dokumentieren. Neben Dual (Gebrüder Steidinger, Schwarzwald) gehört die Firma zu einer der Grammophon und Schallplattenspieler Hersteller in der Deutschen Geschichte die es quasi bis in die Neuzeit schafften.


Elektrisch angetriebene Grammophone/Plattenspieler

Die Anfänge...


Zwar gab es schon vor dem Electromophon elektrische Antriebe für Grammophone (z.B. auch von Dr. Seibt in Berlin), das Electromophon von Albert Ebner setzte sich jedoch aufgrund seiner geringen Laufgeräusche und fast universeller Stromversorgung gegen die Konkurrenten sehr schnell durch. Albert Ebner geboren 1891 im Schwäbischen Bad Cannstatt entwickelte um 1917/18 einen elektrischen Antrieb für Grammophone. 1919 gründete er (in Bad Cannstatt/Stuttgart) die Firma Albert Ebner & Co.

Unter diesem Firmennamen brachte er Grammophone mit elektrischem Antrieb auf den Markt. Name: Electromphon, angesiedelt im eher höherpreisigen Segment und zunächst ausschließlich mit Standgeräten.

1919






1920



August 1920


Die Standgeräte der Marke Electromophon mit elektrischem Antrieb waren ausgesprochen teuer, noch 1920 brachte man ein günstigeres Tischgerät auf den Markt.

August 1920



Wegen der Benutzung des Namens Grammophon in der Werbung, legte die Deutsche Grammophon Ende 1920 gegen Albert Ebner /Electromophon Klage auf Unterlassung der geschützten Wortmarke "Grammophon" ein.





Die Firma Electromophon ließ sich auf diesen "Streit" ein und konterte in der Phonographischen Zeitschrift. Wie dieser Rechtsstreit ausging ist uns nicht bekannt, Albert Ebner nutzte jedenfalls noch einige Monate weiter die Begriffe "elektrisches Grammophon" in der Werbung.





1921 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Fortan: Electromophon - AG Stuttgart Vaihingen
Das Electromophon (mit verschiedensten Modellen) wurde die ganzen zwanziger Jahre hindurch recht erfolgreich produziert und verkauft. Der Wirtschaftskrise ab 1929 war die Firma aber auch nicht gefeit... Ende 1929 wurde Konkurs angemeldet. Bis Anfang 1930 produzierte man "bei Ebner" noch elektrische Motoren. Das letzte Modell "Nr. 33, kollektorloses Induktions-Laufwerk" wurde noch im Frühjahr 1930 in Fachzeitschriften beworben. Danach stellte die Firma Electromophon - AG; Stuttgart Vaihingen a.F. ihre Tätigkeit ein und erlosch...


Schon kurz darauf gründet Albert Ebner in Bad Cannstatt seine Firma AECO. Er setzt die Produktion von elektrischen Phonoantrieben und Grammophonen mit Elektroantrieb fort. Außerdem werden elektrische Pneumatikpumpen für Kfz, Staubsauger, Ventilatoren und Fotoapparate (die ersten mit Bakelitgehäuse!) konstruiert und hergestellt. Bei AECO werden auch Schellackplatten von elektrischen Tonaufnahmen aus dem eigenen Aufnahmestudio gepresst. Man macht Versuche mit der Herstellung von unzerbrechlichen (Cellon-) Schallplatten, was auch gelingt. Trotz unbestreitbarer Vorzüge - Unzerbrechlichkeit und geringes Rauschen - setzen sie sich am Markt nicht durch.

1936 heiratet Albert Ebner die Mitinhaberin der Firma Perpetuum, Steidinger und Co. KG in St. Georgen/Schwarzwald - Hermine Steidinger (Schwester der "Brüder Steidinger" / Dual). Noch im selben Jahr erfolgt der Zusammenschluss der beiden in derselben Branche tätigen Unternehmen zur Perpetuum - Ebner, Fabrik für Feinmechanik und Elektrotechnik, Steidinger & Co. KG.

Sitz des neuen gemeinsamen Unternehmens ist St. Georgen im Schwarzwald. Albert Ebner stirbt 1956 als Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma PE.
Quelle: Deutsches Phonomuseum St. Georgen Link - Hier klicken




[ Bearbeitet Mo Jan 26 2015, 22:34 ]
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Grammophonteam
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