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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Elektro Schalldosen, Tonabnehmer und Plattenspieler
Polydor Plattenspieler mit PE38 Motor und TO 1002
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Klangwolke
Fr Okt 31 2014, 08:28 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 04 2014, 13:54
Einträge: 228
Grüß euch,
ich habe vor ein paar Tagen einen Polydor - Plattenspieler mit Siemens 1002(?) Tonabnehmer und Perpetuum-Ebner Motor bekommen.

Los geht's:









1. Frage: Sehe ich das richtig, das es sich hier aufgrund der rechteckigen (und nicht quadtatischen) Form des Tonkopfes, um das Modell 1002 handelt?




2. Frage: Handelt es sich bei der Modellbezeichnung "38 PE" rein um den Motor, oder um den Polydor-Plattenspieler?
Wenn das nur die Motorbezeichnung ist, weiß jemand um welches Polydor-Modell es sich hier handelt?

Wenn ich den Ebner-Motor einschalte, brummt er zwar ganz nett, bewegt sich aber keinen Millimeter.
3. Frage: Wie gehe ich bei der Motorreparatur am besten vor, ohne ihn noch mehr zu beleidigen? (Ölen - wo und womit....)

Und dann ist da noch dieses kleine Monster. Daran wird der Tonabnehmer (mit den schwarzen und grünen Bananenstecker) angeschlossen.
4. Frage: Was genau ist die Funktion dieses Teils?
5. Frage: Wird das, aus diesem Gerät kommende, Kabel einfach an ein Radio angeschlossen?

Weitere Fragen werden sicherlich noch folgen!
Gruß Wolfgang
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Formiggini
Fr Okt 31 2014, 08:42
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Hallo,

"generell" ein schöner Plattenspieler, gebaut um 1949. Die Dt. Grammophon (Polydor) baute um diese Zeit keine eigenen Geräte mehr, sondern "ließ fertigen". Bei dem Tonabnehmer müsste es sich um den TO 1002 handeln. Die Saphirspitze müsstest du dir mal unter einer guten Lupe ansehen, ob sie noch brauchbar (keine Absplitterungen etc.) ist oder (etwas aufwendig) ersetzt werden muss. Nur der Motor trägt die Bezeichnung PE38 (Perpetuum-Ebner) und wurde auch in anderen Modellen verbaut.

Und in diesem Motor dürfte wohl dein größtes Problem liegen: Er ist bereits heftig von Zinkfrass/Zinkpest befallen.



Gut möglich das er (in sich) bereits so verzogen ist, das er deswegen nicht mehr läuft. Rettung...?

Das runde Teil (Frage 4 ) ist der Ausgangs-Transformator des Tonabnehmers. Dieses lässt sich an ein Radio mit Plattenspieler-Eingang anschließen. Für einen modernen Verstärker ohne Phono-Eingang muss noch ein Vorverstärker zwischengeschaltet werden.

Grüße

[ Bearbeitet Fr Okt 31 2014, 08:43 ]
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Webseite
Gast
Fr Okt 31 2014, 08:49
Gast
Hallo Wolfgang, zu der "Bombe" kann ich Dir was sagen.

Sei froh, daß das Ding noch dabei ist ! Darin befindet sich ein sogenannter "Übertrager".
Das ist ein kleiner Trafo, der die Ohmzahl (Spulenwiderstand) des Tonkopfes auf eine geeignete Ohmzahl für Wiedergabe über Phonoeingang eines Röhrenradios bringt.
Ein "Entzerrer", wenn man so will.

Die Leitung des Tonkopfes geht also hinein und ein Anschluß für das Radio hinaus.

Ohne diese Bombe wäre die Wiedergabe am Radio nur sehr leise und verzerrt.

Zu dem Plattenspieler kann ich weniger sagen.
Aber der Tonarm ist ganz eindeutig der Telefunken TO 1001 (oder sehr ähnlich).
Zum TO 1001 haben wir schon einige Beiträge im Forum.
(Suchfunktion. Bitte unterscheidliche Schreibweisen beachten T"null" 1001 und T"oh"1001.
Richtig ist TO 1001 (O wie Otto)

Gruß, Nils

PS.
Der Hinweis auf den TO 1002 ist zwar richtig, aber konnte ich bisher noch keinen wirklichen Unterscheid zwischen 1001 und 1002 finden.

[ Bearbeitet Fr Okt 31 2014, 08:53 ]
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joha
Fr Okt 31 2014, 09:18
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Jei,jei,ja das übliche Bild der Motoren,80% zerfallen ganz von selbst,es ist immer Schade, hier hilft nur Austausch gegen einen RFT der Nachkriegszeit.
Schalte dich mal mit unserem Rundfunkonkel kurz ,er kann Dir da bestimmt weiterhelfen.Vieleicht hab ich auch noch einen 78 im Keller schau mal nach.
Gruß Joha

[ Bearbeitet Fr Okt 31 2014, 09:20 ]
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joha
Do Nov 06 2014, 10:57
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Kann dir da nicht helfen,habe einen Roland und einen Jobstone als Motoren noch da ,die aber dabei nicht weiterhelfen da sie dort nicht passen.
Gruß Joha
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HMVfan
Do Nov 06 2014, 15:52
Dabei seit: Mi Sep 10 2014, 16:32
Wohnort: Oberfell/Mosel
Einträge: 58
Ich habe noch einen DUAL für drei Geschwindigkeiten... allerdings nur für Reibrad.
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Charleston1966
Do Nov 06 2014, 19:54
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 386
Zu TO 1000,1001,1002: Der 1000 hat eine verlötete Saphirbrücke, ab dem 1001 ist diese geschraubt. Der 1002 hat eine größere Rolle hinten drin, deshalb isser auch Rechteckig. Also hier ein TO 1002. Saphire kann man über das Nadelparadies bekommen, einfach mal anfragen.
Der Motor 38 PE wurde ab 1949 bis 1950 gefertigt, nicht zu verwechseln mit dem Motor 38N der ist aus 1938.
Zum Motor selbst: Ist der noch komplett? Wenn er komplett zerlegt wird müssen eine Kugel und 2 Federn zum Vorschein kommen. Wenn alles gereinigt und frisch geschmiert ist muß das Spiel richtig eingestellt sein, dann sollte er wieder laufen auch mit dem Zinkfrass. Wenn möglich sollte der Motor noch mit einem 2 poligen Netzschalter ausgerüstet werden sonst steht die Wicklung auch im abgeschalteten Zustand unter Strom. Soviel was ich in Erfahrung bringen konnte.

LG
Karlheinz

[ Bearbeitet Do Nov 06 2014, 19:56 ]
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