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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Bing Pigmyphone
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
alang
Fr Nov 07 2014, 19:25 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
HERSTELLER: Bing Werke Nürnberg
MODELL: Pigmyphone
SERIENNUMMER:
JAHR: ca. 1925-1934
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE: Blechgehäuse
PLATTENTELLER: 6 Zoll
TRICHTER: Blechtrichter
MOTOR: Einfeder Motor
SCHALLDOSE: Bing Schalldose mit Glimmermembran an einem sehr wackligen Metallarm

INTERESSANTE DETAILS:
Spielzeugrammophon vom damals weltgroessten Hersteller von Blechspielzeug. Bing hatte eine ganze Reihe von verschiedenen Kindergrammophonen sowohl mit internem als auch mit externem Trichter im Angebot. Das Geraet wird mittels Schluessel durch ein Loch im Plattenteller aufgezogen, das heisst es kann waerend des Spiels nicht aufgezogen werden. Horn, Schluessel und Schalldose mit Arm koennen im Geaeuse verstaut werden. Anstatt einer Bremse gibt es nur einen Geschwindigkeitsregler der stufenlos auf "0-1-2" eingestellt werden kann. Stellung "1" dreht mit 78 Umdrehungen, mir ist nicht wirklich klar, was man auf der noch schnelleren Stellung "2" spielen soll? Es funktioniert erstaunlich gut, wenn auch sicher nicht plattenschonend, und spielt gerade mal so durch eine 6 Zoll Platte. Die Tonqualitaet ist sehr maessig, aeusserst duenn und blechern, aber warscheinlich OK fuer ein Spielzeug.

Ich weiss das genaue Baujahr leider nicht, aber dieses Firmenlogo wurde zwischen 1925 und 1934 verwendet. Das Geraet war im Haendlerkatalog von 1928 gelistet, wie lange es verfuegbar war weiss ich nicht. Hat jemand genauere Informationen darueber? Was hat es damals gekostet?

Falls jemand eine Gebrauchsanweisung dafuer hat wuerde ich mich ueber eine Kopie oder einen Scan sehr freuen.

Andreas














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Formiggini
Fr Nov 07 2014, 19:53
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Gut erhalten, dieses Spielzeug! Es ist immer wieder erstaunlich wie teuer diese kleinen Grammophone heute gehandelt werden...

Für den Großhandel galt für das Modell Pigmyphone 1927 dieser Preis:
- Einzelstück mit 10 Nadeln: 2,15 Mark
- Abnahme 100 St und mehr: 1, 95 Mark (Stückpreis)
- Ersatzfederwerk: 35 Pfennige

Bei dem Modell Bingola I, Stückpreis 3,75 Mark, galt noch: Mindestladenverkaufspreis 5,50 Mark. Dein Pigmyphone könnte also im Geschäft um die 3.- Mark gekostet haben.

Grüße
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Webseite
Gast
Fr Nov 07 2014, 20:36
Gast
Dazu bitte unbedingt das schön bebilderte Thema von Limania beachten, in dem auch die eben genannten Preise im Originalprospekt zu sehen sind.

Link - Hier klicken

Gruß, Nils
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alang
Fr Nov 07 2014, 22:14
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Super! Wie hab ich das nur verpasst? Danke fuer die tollen Kataloge Limania!

Andreas
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