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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Politik, Märsche und Zeitgeschichte
Vom arbeitslosen Musikstudenten zum Militärmusiker
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Barnabás
Do Feb 26 2015, 18:52 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 658
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Auftakt zu einer Perspektive für junge Musiker


Ein kurzer Einblick in die Arbeitslosigkeit junger Musiker

Vom arbeitslosen Musikstudenten zum Militärmusiker

Mit den vorliegenden kleinen Artikel möchte ich wie wieder ein Mosaikstein in das große Bild der musikalischen Entwicklung in Deutschland legen.
Der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Zukunftsperspetkiven unter jungen Musikern war in der Mitte der 1920er Jahren sehr unter den Druck der persönlichen Existenzfrage geraten. Bei sehr vielen Menschen stellte sich jeden Tage die Frage, wie sie ihre lebensnotwendigen Nahrungsmittel beschaffen sollten und wie sie diese bezahlen könnten ......

Mit dem Tod von Hindenburg am 02. August 1934 setzte sich Hitler an die Spitze des Staates und des militärischen dt. Apparates. Er gab die Ausformung der Reichswehr in die Wehrmacht in Auftrag und setzte am 16. März 1935 die allgemeine Wehrpflicht wieder ein.
Ziel dieser Heeresreform war es, 12 Korpskommandos mit zusammen 36 Divisionen aufzustellen. Strukturell wurden alle Voraussetzungen umgesetzt, doch fehlt es an allgemeinen Soldaten und Offizieren. Um die „Wachstumsschwierigkeiten“ in der Personaldecke zu entzerren wurde ein Reservesystem des „8-Wochen-Soldaten“ eingeführt.

Mit dem Aufbau der Armeeverbände gingen auch die Aufstellungen der musikalischen Träger der Armee einher.
Die Heeresführung,Rgt. selber auch, warben in Zeitschriften nach qualifizierten Personal für ihre Musikkorps und stellen den vielen jungen arbeitslosen Männern eine Existenzgrundlage in Aussicht.
Dabei spielte als Einstellungsvoraussetzung das Alter und die Spieltechnik die wichtigsten Rollen.
Als Soldat hatte ein junger Mann zu jener Zeit die Möglichkeit für 2; 4, 8 und 12 Jahre seinen Dienst zu leisten. So konnte er mit einem sicheren Einkommen rechnen, freie Unterkunft und drei kostenlose Speisen am Tag.



Das Inf.Rgt. Kolberg sucht geeignete Musiker. April 1935


Das Reiter Rgt. Rathenow sucht Flöstisten. April 1935


Obermusikmeister Wilke vom Inf.Rgt. Oldenburg sucht Musiker aller Art. April 1935


Das Hochgebirgtjägerbataillon sucht Musiker. April 1935

Mit diesen Stellenangeboten stand sich die WH den Verbänden der SA, der SS und des Arbeitsdienstes gegenüber. Auch diese suchten junge Musiker, hatte ihre Werbeaktionen aber schon im Januar 1933 gestartet.



Ein unbekannter Musikmeister bildet einen Geiger aus.

[ Bearbeitet Do Feb 26 2015, 23:06 ]
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