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Foren > Grammophone > Technik
Andere Möglichkeiten Grammophone aufzuziehen
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Gast
Di Mär 10 2015, 13:08 Druck Ansicht
Gast
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Hallo alle Miteinander!
Ich habe dieses Video gefunden wo zu sehen ist wie man ein Grammophon "aufzieht" (wie bei einem Rasenmäher).
Das scheint mir ja doch eher selten...wieso hat man sich gegen eine Kurbel entscheiden? Gibt es noch mehr solche Geräte und gab es auch noch andere Möglichkeit,als kurbeln und eben das hier?

Grüße

[ Bearbeitet Di Mär 10 2015, 13:10 ]
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Fehlmann1960
Di Mär 10 2015, 13:35
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 348
Hallo
Aus meiner Kenntnis gab es nur das folgende Modell von Paillard Code Tirage (Katalogauszug 1934 von graphonogram.com)



Gruss Thomas


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Starkton
Di Mär 10 2015, 13:43
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Ein berühmtes Beispiel ist das erste US-amerikanische Grammophon mit Federmotor von September 1896 mit Ratschenaufzug. Hat sich nicht durchgesetzt wie wir heute wissen. Keine Ahnung ob es konstruktive Mängel waren oder ob die Herstellung des Kurbelaufzugs einfach billiger war.





Quelle: Link - Hier klicken
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joha
Di Mär 10 2015, 14:29
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Das Grammophon ist nur ein Beispiel für verschiedene mechanische Aufzugsarten.Mit der Entwicklung der mechanischen Uhren und deren Eigenheiten und Aufzugsarten sowie der mechanischen Spezialitäten,bewegliche Figuren,sich bewegende Teile die sich veränderten beim Lauf und verschiedenste Dinge dem Betrachter zeigten,wurden auch die Aufzugsarten immer raffinierter.
Wunderwerke der Mechanik hielten in ganz normale Konsumgüter einzug.Der Ratschenaufzug war bereits ein alt bewerter und oft verbauter einfacher Mechanismus der bei Polyphon und Kalliope schon weit vor 1900 aktuell war,da war das Grammo noch garnicht erfunden.
Wir unterscheiden den Kettenaufzug,den Ratschenaufzug,den Kurbel oder Stirnradaufzug,und den Seilzug sowie die Verbindung mit sogenanntem Schwungscheiben bzw.Gewichtsaufzug.
Der Ratschenaufzug war bereits für die Grammophone eine veraltete Variante.
Auch eine seltene Variante einer Kaminuhr mit einem Grammophon war durchaus möglich,das Uhrwerk konnte auch das Grammophon spielen,dieses Gerät wurde mit einem ganz normalen Kurbel aufgezogen das Uhrwerk hatte ein eigenes Werk mit Schlüssel. Die Vielfalt der technischen Möglichkeiten war durchaus gegeben und manches Kuriosum erblickte das Licht der Welt.
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Limania
Di Mär 10 2015, 14:55
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
Hier mal noch ein Grammophon mit einem ganz besonderen Antrieb, einer Einzylinder Balancier-Dampfmaschine: Link - Hier klicken
Was im Video gezeigt wird, ist zwar "Marke Eigenbau", aber wenn ich mich recht entsinne, wurde hier im Forum mal ein Grammophon gezeigt, was mit Feuer betrieben wurde.

LG Limania
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Starkton
Di Mär 10 2015, 15:01
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
joha schrieb ...

,dieses Gerät wurde mit einem ganz normalen Kurbel aufgezogen

Hübsche Grammophonuhr, aber warum bringst Du sie hier? In diesem Thread soll es doch gerade um Grammophone gehen die nicht mit der Kurbel aufgezogen werden.

Seit 1878 gab es übrigens eine ganze Reihe von Phonographen mit Federwerken mit Gewichtszug.
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Gast
Di Mär 10 2015, 16:40
Gast
Ach ja eine Dampfmaschine!... Die habe ich schon in einem Museum gesehen (das war ne Marke).

Die sind wohl recht selten weil so viele Abgebrannt sind
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Gast
Di Mär 10 2015, 17:14
Gast
Mich hat vor einiger Zeit auch ein Video auf YouTube verwundert, da ich diese Stirlingmotor-Geräte bis dato überhaupt nicht kannte. Allerdings schien Paillard diese Grammophone tatsächlich regulär gebaut zu haben. Hier ein Paillard Maestrophone No. 205:

Link - Hier klicken

Dieses Gerät ist doch ein echter Sammlertraum! Was man dafür wohl berappen müsste?

Gruß,
Ludwig
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Limania
Di Mär 10 2015, 17:45
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
Vielen Dank für das tolle Video, Ludwig!
Genau sowas meinte ich
Ich finde das Grammophon wunderschön, allein schon der Blumentrichter ...
Würde mich auch interessieren was sowas kosten würde und auch was man dafür damals bezahlt hat.

LG Limania

[ Bearbeitet Di Mär 10 2015, 17:46 ]
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Gast
Di Mär 10 2015, 18:38
Gast
Ganz genau das ist das gerät!
Aber im Museum war es aus Holz, also denke ich das der Trichter nicht original ist
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Gast
Di Mär 10 2015, 19:07
Gast
Davon hab ich auch noch ein Foto

Das hab ich wirklich ganz vergessen...
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Fehlmann1960
Mi Mär 11 2015, 07:55
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 348
Hier einige Katalogausschnitte der Paillard Heissluftgrammophone. Laut Katalog (Quelle: www. graphonogram.com) gab es 3 verschiedene Typen (205 / 206/ 207) plus ein offenes Gehäuse für die Darstellung in Schaufenstern.(Typ 208)

Gruss Thomas













[ Bearbeitet Mi Mai 13 2015, 10:06 ]
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Calle
Mi Mär 11 2015, 10:48
Dabei seit: Mo Apr 18 2011, 10:57
Wohnort: Emmerich am Rhein
Einträge: 276
Bezüglich Grammophone mit Heißluftmotoren... Da bin ich in den letzten 10 Jahren 2 Stück begegnet; komischerweise beide in den Niederlanden.
Vom 1. Exemplar war das Gehäuse indertat erneuert worden zumal das Original verbrannt war....
Das 2. Exemplar war wirklich 1A erhalten und wurde auf einer Seite wie eBAY Kleinanzeige angeboten.
Problem dabei war daß die Verkäufer mindestens 10.000 Euro dafür haben wollten...

Das 1. Grammophon von einen Händler gekauft worden und ins Ausland verkauft worden.
Auch das 2. Grammophon ist nach Kanada ausgewandert: man kann es jetzt im amerikanischen Forum bewundern (das Grammophon mit seitlich Glasscheiben - Vorderseite hat die Inschrift von einem Grammophonhändler in Malang - derzeit niederländisch Indien bzw. Indonesien)...
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Starkton
Mi Mär 11 2015, 14:19
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Vor ein paar Jahren habe ich einem Museum empfohlen ein im Originalzustand erhaltenes Maestrophone 205 für etwa 6500 Euro anzukaufen. Da sich schon Nachbauten, die in guter Qualität auch heute noch produziert werden, für 6000 Euro in Auktionen absetzen lassen, konnte man da nicht viel falsch machen.

Einen etwas weniger schönen, aber offenbar voll funktionsfähigen, "Nachbau" eines Heißluftgerätes fotografierte ich kürzlich in Rüdesheim. Keine Ahnung ob der verkäuflich war: Link - Hier klicken





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