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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels C-D
Colorit Electro Record
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Konezni
Fr Jan 10 2020, 22:23
Dabei seit: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Einträge: 200
Da sie außerhalb meines Sammelgebiets liegt, besitze ich die Platte nicht und kann mich leider auch nicht daran erinnern, ob ich sie je hatte oder anderswo notierte. Werde gelegentlich bei befreundeten Sammlern nachfragen...
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Schellack
Sa Mär 06 2021, 19:16
Dabei seit: Mi Feb 29 2012, 18:09
Einträge: 91
Hallo,

diese "Plattenunterlage" habe ich in einem Album mit mehreren Coloritplatten gefunden. Durch die angegebene Adresse lässt sie sich auf 1931 datieren.
Das Material ist Sperrholz, die Rückseite ist nicht beschriftet.
Interessant finde ich die Angabe mit angeblich 20 verschiedenen Farben; ich bin mir nicht sicher, ob diese Anzahl jemals wirklich erreicht wurde. Kurios ist der Versand durch die Post als Verkaufsargument.

LG. Schellack

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berauscht
Sa Mär 06 2021, 19:27
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1690
Schellack schrieb ...

Kurios ist der Versand durch die Post als Verkaufsargument.


Es gab zu der Zeit auch Platten auf Celluloidbasis, diese waren brennbar und der Postversand verboten.
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Grammo
Sa Mär 06 2021, 22:13
Dabei seit: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Einträge: 42
Geht von diesen Celluloidschallplatten eigentlich eine reale Brandgefahr aus, wenn man sie zusammen mit anderen Schellackplatten lagert ?

Mich irritiert, daß sich auf den weißen Goodson Platten aus Rhodoid gelegentlich der Aufdruck "Non flam" findet. Die Vorläuferversion war aus Celluloid und soll behördlich verboten worden sein. Warum ? Kam es tatsächlich zu Bränden ? Auch um die Jahrhundertwende gab es braune Platten mit Celluloidüberzug z. B. Polyphon.

Aufgefallen ist mir bei zwei meiner Folienplatten ein etwas muffiger, aufdringlicher Geruch. Dachte zuerst das wäre Schimmel, es ist aber doch eher ein essigartiger Geruch, also vermutlich Celluloid. Eine ist von Biberphon und eine ganz kleine, auf einer Postkarte aufgeklebte von Tucks.

Alle anderen Folienplatten unterschiedlichster Labels haben den Geruch überhaupt nicht und sind deshalb wohl unkritisch.
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Trutonikus
So Mär 07 2021, 16:05
Dabei seit: So Jul 12 2020, 08:14
Wohnort: Neumünster
Einträge: 49
Hallo, Ihr Lieben,
hab ich mal nachgesehen im Römpp, was mit der Cellulose genau los ist. Die Gefährlichkeit rührt von der Nitrierung her, also der Anlagerung von Stickstoff-Sauerstoffteilen. damit entsteht mit Weiterverarbeitung mit Kampher besagter Werkstoff Cellulose. Hochtransparent aber leider eine Vorstufe zum Sprengstoff. Diese eingebauten Teile zerfallen beim Brennvorgang und der abgegebene Sauerstoff erhöht die Brenngeschwindigkeit.Eingepackt ohne Athmosphärenkontakt kanns also trotzdem brennen. Bei 80 Grad Celsius wird das Zeug ja schon wieder weich.... in alten Tagen sind öfter mal Filme im Projektor in Brand geraten....man verwendete damals noch Lichtbogenlampen, die eine sehr hohe Temperatur .
abstrahlen.
Kampher ist sehr leicht flüchtig, wurde damals aus dem Kampherbaum in China und Japan abdestiliert.Es findet sich auch in Ölen von Rosmarien und anderen ...brennt auch sehr leicht.
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