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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Jazz, Swing und Ragtime
Der Kampf um das Goldene Saxophon 1931
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Autor Eintrag
Grammophonteam
Sa Jul 11 2015, 11:05 Druck Ansicht
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Dajos Bela - Gewinner des "Goldenen Saxophons"!
Zweiter im Wettbewerb: Barnabas von Géczy; Dritter: Billy Bartholemew


Berlin, 27. April (1931)
Bei dem gestrigen Wettbewerb des "8 Uhr-Abendblattes" um das "Goldene Saxophon".... ging Dajos Bela als Sieger hervor. Nach ihm konnten Barnabas von Géczy und Billy Bartholemew die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Noch gestern, unmittelbar nach Schluß der Veranstaltung im Großen Schauspielhaus waren die eingesammelten Stimmzettel gebündelt und versiegelt worden. In unserem Verlagshause wurden dann im Laufe des heutigen Vormittags durch eine aus Herren des Verlages und der Redaktion des "8 Uhr-Abendblattes" gebildete Jury die Stimmzettel gezählt und auf ihre Gültigkeit nachgeprüft. Die Kontrolle und genaue Auszählung der abgegebenen rund 3000 Stimmen nahm mehrere Stunden in Anspruch.

Wie außerordentlich stark sich übrigens das Publikum für das Ergebnis des Wettkampfes um das "Goldene Saxophon" interessierte, geht daraus hervor, daß gestern bis in die späten Abendstunden hinein in unseren Redaktionsräumen das Telephon nicht stillstand. Hunderte wollten wissen, wer der Sieger sei. Jetzt können wir die Neugier aller befriedigen.

Sieger ist nach den Feststellungen der Jury Dajos Bela, der 997 Stimmen erhielt und damit die goldene Musiktrophäe erobert hat. Zweiter im Wettbewerb wurde Barnabas von Géczy mit 867 Stimmen und Dritter Billy Bartholemew mit 480 Stimmen. Es folgen dann in der Reihenfolge der erreichten Stimmziffern Michael Michael Schugalte, Eddy Wallis, Billy Barton und Ben Berlin. Insgesamt wurden abgegeben 2925 Stimmzettel, von denen 21 ungültig waren. Barnabas von Géczy hat somit Anspruch auf den - wie an anderer Stelle mitgeteilt - von dem Berliner Cafetier König gestifteten zusätzlichen Ehrenpreis. Bemerkt sei in diesem Zusammenhange noch, daß die Jury die Stimmzettel bei dem Rechtsanwalt und Notar Fritz Cohn, Berlin, Zimmerstraße 64 hinterlegt hat.

Dem Sieger Dajos Bela gelten unsere herzlichsten Glückwünsche, nicht minder den Gewinnern der beiden nächsten Plätze. Insbesondere freuen wir uns daß der noch unbekannte Billy Bartholemew sich so erfolgreich in den Vordergrund spielen hat können. Allen beteiligten Kapellen fühlen wir uns zu höchstem Dank verpflichtet. Jede von ihnen hat bei dem gestrigen Wettkampf ihr Bestes hergegeben und ihre ausgezeichnete Künstlerschaft erwiesen.

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