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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels M-N
Monachia Record
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
WalterSchwanzer
Mi Nov 25 2015, 14:07 Druck Ansicht
Dabei seit: Mo Dez 08 2014, 12:34
Wohnort: Rohrendorf
Einträge: 431
Monachia Record M 1248
Hast mi gern Alte, Ländler
Original Dachauer Bauern-Kapelle vom Platzl München, Direktion Hans Strassmaier
Mz: 0509

Rückseite:
Monachia Record M 1171
Bei uns zu Haus, Ländler
Mz: 0504

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Formiggini
Mi Nov 25 2015, 20:30
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Monachia (die umgangssprachlich weibliche Form von München) war ein Hersteller von Grammophonen. Bis in die frühen 1930er Jahre wurden (einfache) Koffergeräte hergestellt. Gleiches Logo, wie auf den Platten.


Monachia-Record wurde bis 1914 bei Lindström gepresst, teils (ältere) Matrizen von Beka. Aufnahmen auf Monachia erschienen in den 1920er Jahren auch noch auf Odeon. Überwiegend Alpenländisches Repertoire. Monachia-Record wurde in geringem Umfang auch in Österreich vertrieben.

Februar 1910



Grüße
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veritas
Sa Nov 28 2015, 16:42
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 459


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bavariola
Di Mär 29 2016, 00:34
Dabei seit: Sa Jan 12 2013, 00:38
Einträge: 137
Hallo miteinander!

Hat jemals schon einmal einer von Euch etwas von der Oper "Das Gloeckchen des Eremiten" gehoert? Ich nicht. Allerdings bin ich auch kein Opern-Liebhaber, insofern heisst das nix. Aber es gibt ja (fast) nichts, was es nicht im Internet gaebe, und bei Wikipedia bin ich fuendig geworden ( Link - Hier klicken ): "Das Gloeckchen des Eremiten" ist eine Uebertragung aus dem Franzoesischen und hiess urspruenglich "Les Dragons de Villars". Als Komponist wird Aimé Maillart angegeben. Wenn man diesen Namen franzoesisch korrekt ausspricht, klingt das in der Tat so aehnlich wie Meier, und so steht es ja auf dem Plattenetikett. Wer der dort angegebene Stolzenau war, kann ich nicht sagen. Ich bin aber auch nicht weiter in die Tiefe gegangen, denn all dies ist an dieser Stelle ohnehin "offtopic". Gleichwohl: Wer das aufzuklaeren vermag, ist eingeladen, es gerne in der gebotenen Kuerze zu tun.

Ich wollte indessen nicht ueber Opern diskutieren, sondern die Abbildung eines Plattenetikettes liefern, naemlich eine hier noch nicht vorgestellte Ausfuehrung von MONACHIA-RECORD:



Umseitig: Die Deutschen vor, Marsch (Schroeder), Bestellnummer 18492.

Die oft hilfreichen Merkmale: Typografie der Matrizennummer im Wachs sowie technische Ausfuehrung der Ausschaltrille sowie des erhabenen Randes lassen mich auf eine fruehe Dacapo-Matrize schliessen.

Zur Beachtung: Ich habe bisher darauf verzichtet, meine Bilddateien mit einem Wasserzeichen zu schuetzen, denn dadurch werden sie in aesthetischer Hinsicht unansehnlich bis unbrauchbar, und ich wuerde auch weiterhin gerne so verfahren. Umso mehr bitte ich die werten Leser/Nutzer, sollten sie beabsichtigen, meine Bilddateien weiterzuverwenden (gleichgueltig ob gewerblich oder nicht), zuvor mit mir Ruecksprache zu nehmen (PN), zumal ich, sollte ich erstmalig meine Arbeiten an anderer Stelle (Dissertation, Chronik, Fachbuch oder was auch immer) wiederfinden, augenblicklich die unschoene Wasserzeichen-Methode verwenden oder - was wahrscheinlicher ist - meine Arbeit konsequent ganz einstellen wuerde, und das ginge dann zu Lasten aller. Ich bitte um Verstaendnis und Beachtung. Herzlichen Dank!

Beste Gruesse an alle!

[ Bearbeitet Di Mär 29 2016, 10:00 ]
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Starkton
Di Mär 29 2016, 11:07
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Danke für diese Suchaufgabe. Die Aufnahme ist durchaus eine kleine musikhistorische Rarität.

Wilhelm Meyer-Stolzenau war Dirigent. Komponist und Musiklehrer, unter anderem in Hannover. Er ist heute fast vergessen, allerdings gibt es einen rührigen Heimatverein in Stolzenau, der sein Andenken pflegt: Link - Hier klicken

Von seinen 200 Werken, darunter zwei Opern, ist schon zu seinen Lebzeiten (1868-1950) fast nichts auf Platte erschienen.


Es gibt jedoch immer die Ausnahme von der Regel: Im Jahr 1904 hat die Breslauer Konzertsängerin Martha Schauer-Bergmann "Ein kleines Lied" von Meyer-Stolzenau für die Grammophon-Gesellschaft in Magdeburg aufgenommen (G&T 43597, mx. 1212e). Alle Platten von Schauer-Bergmann, darunter Duette mit Alfred Schauer, sind extrem selten. Ich würde ihre Stimme wirklich gerne mal hören.
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