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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > Entwickler, Erfinder, große Geister und Geschichte der Tonaufzeichnung
Wilhelm Brée
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
berauscht
Sa Jan 02 2016, 18:24 Druck Ansicht
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Wilhelm Brée
Wilhelm Breé gestorben.
Alle, die Wilhelm Breé noch in voller Kraft, temperamentvoll auf des Leipziger Frühjahrsmesse 1930 gesehen und gesprochen haben, konnten es gar nicht fassen, als sie wenige Tage später erfuhren, daß dieser ganz gesunde Kollege am 9. März 1930 um 1/2 8 Uhr früh an Herzmuskellähmung plötzlich verschieden ist. Die Sprechmaschinenbranche erlitt durch sein frühzeitiges Hinscheiden — Herr Breé war noch nicht 51 Jahre alt — einen schweren Verlust und seine vielen Freunde werden die Nachricht von seinem Tode mit großer Trauer aufnehmen. Herr Breé wurde am 24. April 1879 in Wien geboren, wandte sich nach Absolvierung der Schulen zunächst dem Bankfach zu und ging dann nach Berlin, um in der Sprechmaschinenbranche zu arbeiten. Dort war ihm in kurzer Zeit ein großer Erfolg beschieden, er leitete eine Fabrik, in welcher durchschnittlich 80 Arbeiter tätig waren; nach einigen Jahren war Breé einer der Haupllieferanten der Firma Lindström. Die innige Verbindung mit diesem Hause brachte es mit sich, daß Breé auch in die Dienste der Firma trat und dort mehrere Jahre tätig war. Der unermüdliche Schaffensdrang des Dahingegangenen war die Veranlassung zur Gründung der Firma „Metaxylon", welche Beschläge für Sprechmaschinenkoffer in großem Umfange herstellte. Im Jahre 1927 kam Breé wieder in seine Heimatstadt zurück und war zunächst als Vertreter der Firma J. Polak (Majestrola) tätig. Doch bald lockte ihn seine alte Liebe zur Fabrikation und er begann in ganz bescheidenem Umfange die Herstellung der unter dem Namen „Celesta" sehr bald überall geschätzten Kofferapparate. Deutsche Tüchitigkeit und österreichischer Geschmack, profunde Kenntnis der Branche und der Herstellungstechnik waren die Veranlassung zu diesem großen Erfolge. Bald wurden die Räume zu klein und der Verblichene übersiedelte im Frühjahr 1929 in den 12. Bezirk, Vivenolgasse 30, wo er es Verstand, eine neuzeitlichst eingerichtete, moderne Fabrikationsanlage zu schaffen. Die Inbetriebnahme verzögerte sich wohl, wegen verschiedener Umstände und es liegt die Tragik des Lebens darin, daß Breé gerade in dem Augenblick, als er beginnen konnte, die Früchte seines unermüdlichen Fleißes zu ernten, vom unerbittlichen Tode ins bessere Jenseits abberufen wurde. Der Verstorbene wurde überall von seinen Angehörigen, Freunden, Kollegen, Angestellten und Arbeitern wegen seiner großen Güte, Sachkenntnis und Wesensart besonders geschätzt; alle, die ihn kannten, werden ihm stets ein ehrendes Angedenken bewahren.







Berlin, 16. Oktober 1908
Deutsche Graphonie Gesellschaft



Berlin, 19. Mai 1910



Berlin, 23. Januar 1912



Berlin, 8. Januar 1913
Metazylon Metall- und Holzwaren-Vertriebs-Gesellschaft



Berlin, 14. April 1913



Berlin, 27. November 1913



Berlin, 18. November 1916



Berlin, 7. August 1925



Berlin, 12. März 1929
Nr. 8945 Wilhelm Brée Metaxylon GmbH
Im Register auf Grund des § 31 2 H. G. B.,
§ 141 R F. G. G. von Amtswegen zu
löschen. Zur etwaigen Geltendmachung
eines Widerspruchs wird hiermit eine
Frist von 3 Monaten bestimmt.


[ Bearbeitet Mi Sep 21 2016, 08:27 ]
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Musikmeister
So Jan 03 2016, 15:57
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 947
Danke!
Ob hier eine Verbindung zum späteren Berliner Musikhaus Radio-Brée am Sportpalast besteht?
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berauscht
Mi Sep 21 2016, 08:22
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1477
Etikett einer Graphonie-Schallplatte in der Labelkunde: Link - Hier klicken
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