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Foren > Grammophone > Nadeln, Nadeldosen und Zubehör
Lochmann: Einrichtung zum selbsttätigen Abheben des Schallkörpers von der Spielplatte
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
PONOPHON
Do Jan 21 2016, 19:30 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 134
Liebe Sammlerfreunde,
ich möchte etwas vorstellen, das für Plattensammler (bei unbedachter Anwendung) der Horror sein muss.
Ein Lochmann „Labelzerstörer“, korrekt bezeichnet als „Einrichtung zum selbsttätigen Abheben des Schallkörpers von der Spielplatte“
Aber jetzt im Ernst, bei einem Grammophon Automaten wie z.B. einem Mammut Gerät, dass beim Ausschalten den Tonarm ruckartig von der Platte hebt, funktioniert diese Zusatzeinrichtung für Schallplatten ohne Ausschaltrille wirklich gut. Nur wenn der Tonarm, bevor er das Label erreicht nicht abgehoben wird, ist das Label zerstört! Vermutlich hat das aber die Anwender der Jahrhundertwende wenig gekümmert. Der heutige Sammler sieht das meist anders.













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Starkton
Do Jan 21 2016, 20:32
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Danke fürs Vorstellen dieses raren Gimmicks. Die individuelle Einstellung auf jede Schallplatte durch einfaches Verschieben der Führung ist clever gelöst. Schade, dass die Ablenkung direkt aufs Label führt. Hätte ich sonst gut gebrauchen können.
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Grammo-Klaus
Mo Jan 25 2016, 11:57
Dabei seit: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Einträge: 293
Hallo, wenn ich den Namen Lochmann aus Leipzig höre, denke ich eher an eine Ariston-Papp-Plattendrehorgel und nicht an ein Grammophon, obwohl diese Drehorgelplatten gemäß ihrer eingestanzten Löcher ja von unten abgetastet wird. Leipzig war ja auch bekannt für mehrere Polyphon-Geräte-Hersteller. *Hmm)
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PONOPHON
Mi Jan 03 2018, 09:49
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 134
Zufällig habe ich eben in der Phonographischen Zeitschrift Nr. 16. 5.Jahrgang, Seite 278, von 1904 folgendes Werbeinserat gefunden.
Mein Exemplar könnte etwas jünger sein, es sieht nicht ganz so aus wie in der Werbung:


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DGAG
Mi Jan 03 2018, 18:59
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 221
PONOPHON schrieb ...

Mein Exemplar könnte etwas jünger sein, es sieht nicht ganz so aus wie in der Werbung:

Prima Werbeanzeige! Dein Lochmann "Original-Auslöser" ist mit Sicherheit jüngeren Datums, da er bereits die Nummer des erst am 26. April 1905 erteilten Patents trägt.

In der Werbeanzeige, erschienen in der P.Z. vom 20. April 1904, hat der dort abgebildete Auslöser noch die Aufschrift D.R.P.a., also "Deutsches Reichs Patent angemeldet."

Offenbar war der Auslöser, wie die fremdsprachigen Aufschriften verraten, auch im Ausland geschützt. Ganz schön aufwendig für so ein kleines, sicher recht preisgünstiges Teil, wenn man unter anderem die Patentgebühren bedenkt. 1904/05 gab es noch nicht so viele Grammophone. Auch deshalb ist das Ding heute so selten.
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