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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Colibri Junior
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Gast
Fr Jan 22 2016, 21:23 Druck Ansicht
Gast
HERSTELLER: Compagnie du Phonographe "Colibri" (Belgien)
MODELL: Colibri Junior
SERIENNUMMER: 6816
JAHR: 1925-1928
DAMALIGER PREIS: 424 Frances
GEHÄUSE: Metallkasten mit Kunstleder
PLATTENTELLER: grüner Filz (Fehlt)
TRICHTER: Gehäuse
MOTOR:besonders kleines Paillard Einfederwerk
SCHALLDOSE: Colibri
VERKÄUFER: ?

Eines der vielen Taschengrammophone die ab den 20er Jahren beliebt wurden, in recht guter Qualität und nur minimal größer als das Weltberühmte Mikiphon. Beim Aufbau muss das "Motherboard" zuerst hochgezogen werden und der Tonarm ausgezogen werden. Danach öffnet man die Klappe an der rechten Seite, die als Trichterausgang dient. (Diese kann man mit dem kleinen Hebel am Tonarm wieder verschließen)











[ Bearbeitet So Jan 24 2016, 12:24 ]
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Limania
Fr Jan 22 2016, 21:54
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1159
Das ist ja echt niedlich :-)
Meine Gratulation zu diesem süßen kleinen Grammophönchen und viel Freude damit.

LG Limania
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Formiggini
Sa Jan 23 2016, 14:17
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Schönes, frühes Modell des Colibri ! Es handelt sich um das (etwas später so benannte) Modell Colibri Junior. Es gab noch einen "ausgewachsenen" Koffer, den Colibri Senior.



In dieser ersten Variante mit Glimmer-Dose wurde es c. zwischen 1925 bis 1927/28 produziert. Das spätere Modell mit Aluminium-Dose kostete 424 Frances. In diesem Bereich dürfte sich auch das frühere Modell bewegt haben.





Hergestellt zwar in Belgien, kamen die Metallteile wie Motor, Tonarm Dose usw. jedoch aus der Schweiz von Paillard. Die Compagnie du Phonographe "Colibri" als Hersteller wurde im Januar 1925 in Brüssel von Raphael Rodenbach (einem Notar) gegründet. Erfinder des "Colibri" war jedoch Jules Jacobson in Brüssel. Das Patent auf das Grammophon wurde (in England) im August 1925 eingetragen, und im Juni 1926 erteilt.

Grüße











[ Bearbeitet Sa Jan 23 2016, 16:32 ]
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Webseite
Gast
Sa Jan 23 2016, 14:44
Gast
Danke an Heike und Uli für die Kommentare!Hier ein Video zum Gerät:

.

(Ein Klangwunder ist es trotz neuer Dichtung natürlich nicht)Gruß,

[ Bearbeitet Sa Jan 23 2016, 15:09 ]
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78er
Sa Jan 23 2016, 14:49
Dabei seit: Fr Jan 01 2016, 22:02
Wohnort: Mayen
Einträge: 86
Zwar kleine handliche Geräte aber wohl doch etwas umständlich beim abspielen der Platten. Wenn ich das auf dem Bild 1 richtig sehe und deute, wurden die Platten regelrecht eingespannt bzw. festgeschraubt oder sehe ich das völlig falsch?
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78er
Sa Jan 23 2016, 15:01
Dabei seit: Fr Jan 01 2016, 22:02
Wohnort: Mayen
Einträge: 86
Auf dem Video kann man es ja nun sehen, wie's gemacht wird.
Aber irgendwie eiert die Platte doch etwas auf dem Gerät herum.
Das ist wohl dem fehlenden Plattenteller geschuldet oder die Scheibe ist nicht gerade die beste.
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Gast
Sa Jan 23 2016, 15:03
Gast
Völlig Richtig Thomas!
Neben dem festschrauben der Platte, ist es auch nicht möglich das kleine Gerät während es spielt aufzukurbeln ,was das alles etwas umständlich macht. Das festschrauben wird im Video verdeutlicht.

Heute sind solche kleinen Geräte sowieso nur eine Spielerei und nicht dafür draußen ein paar schöne Platten zu hören. Da schleppe ich lieber einen Electrola/Standardkoffer etc mit mir rum

Gruß,

[ Bearbeitet Sa Jan 23 2016, 15:06 ]
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alang
Sa Jan 23 2016, 17:41
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 574
78er schrieb ...

Auf dem Video kann man es ja nun sehen, wie's gemacht wird.
Aber irgendwie eiert die Platte doch etwas auf dem Gerät herum.
Das ist wohl dem fehlenden Plattenteller geschuldet oder die Scheibe ist nicht gerade die beste.


Beim vergleichbar kleinen Excelda wurde in der Bedienungsanleitung empfohlen, eine zweite Platte zur Stabilitaet darunterzulegen. Funktioniert recht gut.

Andreas
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Bird
So Jan 24 2016, 11:15
Dabei seit: So Mär 01 2015, 11:28
Wohnort: Hessen
Einträge: 28
Hallo zusammen

Zur Ergänzung von s schönem Bericht:
Hier noch mein Colibri in der zweiten Ausführung mit Metallmembrane. Die Schalldose sowie der Motor des Colibri stammen von der Firma Paillard. Bei der Schalldose handelt es sich um die Maestrophonic Modell Piccolo mit Abdeckung. Ich hatte den Motor vor einiger Zeit ausgebaut aber leider kein Foto davon gemacht. Er passt mit allen Bauteilen genau in das Gehäuse.
Natürlich klingt ein grosser Koffer besser aber ich finde den Klang für ein Grammophon dieser Grösse (B: 10cm, L: 12cm H: 9cm) wirklich klasse. Meines Wissens ist nur das Mikiphone kleiner.

Schöne Grüsse
Burghard













[ Bearbeitet So Jan 24 2016, 11:48 ]
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78er
So Jan 24 2016, 12:34
Dabei seit: Fr Jan 01 2016, 22:02
Wohnort: Mayen
Einträge: 86
Wie sieht es aus, wenn auf diesem "Winzling" eine 30cm Platte abgespielt wird. Bleibt das Gerät dann tatsächlich noch stehen? Oder kippt das ganze dann zu Seite?
In der Werbung steht ja "Spielt die größten Platten"
Ich könnte mir vorstellen das es aber zumindest eine sehr wackelige Angelegenheit ist.
Was für ein Eigengewicht hat solch ein Colibri Junior?

Gruß,
Thomas
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Gast
So Jan 24 2016, 13:49
Gast
Hallo Thomas
Ich hab mal eine 30cm Vox Platte darauf ausprobiert und tatsächlich spielt es diese voll durch....es ist auch nicht viel wackeliger als bei einer 25cm Platte .


Quick and dirty mit einer küchenwaage
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78er
So Jan 24 2016, 16:21
Dabei seit: Fr Jan 01 2016, 22:02
Wohnort: Mayen
Einträge: 86
Gerade mal 2 kg, schon erstaunlich. Danke für die Info!
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VOX
So Jan 24 2016, 17:44
Dabei seit: Mo Aug 11 2014, 11:48
Einträge: 53
Glückwunsch zu dem kleinen Grammo *kurbel
Auch wenns natürlich kein Klangwunder is, so schlecht hört sichs auch nicht an.
Viel Spaß mit dem kleinen Schmuckstück
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columbia201
Mo Feb 01 2016, 20:33
Dabei seit: Di Feb 24 2015, 15:09
Wohnort: Kassel
Einträge: 12
Das ist ja ein schönes teil, finde ich wirklich klasse. Meinen Glückwunsch dazu. Lg Jan
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