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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Elektro Schalldosen, Tonabnehmer und Plattenspieler
Paillard Plattenlaufwerk hat keine leistung, Ursachen?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Janek55
Do Mai 05 2016, 21:01 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Warum alter Plattenspieler Motor verliert die Leistung?
Wenn ich den Tonarm auf die Schellackplatte daraufsetze bleibt der Motor stehen.
Wer könnte mir was zu dem Problem sagen?
Gruß



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Limania
Fr Mai 06 2016, 07:01
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1161
Hallo

Wenn der Motor grundsätzlich funktioniert, könnte man ihn eventuell mal etwas ölen, oder generell einmal reinigen (falls das noch nicht gemacht wurde).

LG Limania
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Janek55
Fr Mai 06 2016, 22:18
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Hallo Limania ,
habe den Motor so weit es ging ausseinander geschraubt, alles gereinigt neu geölt und trotzdem hatt er keine richtige Kraft.
was kann ich noch versuchen?
Gruß
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Arto
Sa Mai 07 2016, 01:42
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 186
Dieses ist einen Ferraris-Motor (wie der nicht-elektronische Elektrizitätszähler) und verwendet wenigstens ein Kondensator in Serie mit einer der Spulen. Wenn der defekt ist, gibt es kein Drehmoment von Bedeutung. Vorsicht mit Netzgeräten! Nicht alle Kondensatoren taugen. Vielleicht stehen sowie Kapazität (in Mikrofarad) als Betriebsspannung drauf. Dann ist es einfach.
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Janek55
Sa Mai 07 2016, 09:11
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Hallo Arto, leider an dem Motor keinen Kondensator mehr gibt. Kannst Du mir mehr Tipps geben was für einen ich nehmen soll und wie ich Ihn anschliesse. Es gibt nur einen Anschluss ( also 2 Pins ) wo ich sie an die 220V anschliessen kann.
Gruß
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Arto
Sa Mai 07 2016, 12:15
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 186
Da kan ich leider nicht weiterhelfen -- die Kondensatoren sind aus den Selbstinduktionswerten der Spulen berechnet um bei 50 Hz eine Phasenverschiebung von 90 Grad zu erreichen. Ich habe keine Messwerte und habe letztes mal vor ung. 40 Jahren so was berechnet.
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Grammo
Sa Mai 07 2016, 12:27
Dabei seit: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Einträge: 37
Hier gibt es Bilder der Originalverdrahtung, den Anlaufkondensator sehe ich aber irgendwie auch nicht, vielleicht im Gehäuse ?

Link - Hier klicken

[ Bearbeitet Sa Mai 07 2016, 12:32 ]
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Janek55
Sa Mai 07 2016, 14:40
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
hallo, habe auch keinen Kondensator im Gehäse gefunden. Brauche ich eigentlich Betriebskondensator oder ( und ) Anlaufkondensator?
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Arto
Sa Mai 07 2016, 15:05
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 186
Auf dem Blechschild steht eine schweizer Patentnummer 140.160. Wenn ich tüchtiger wäre, könnte ich eine pdf-Datei mit französischem Text einbinden. Aber in den Datenbanken heisst die Nummer CH140160 und lässt sich sicher finden.

Es gäbe auch die Möglichkeit, dass es sich um ein Schattenpolsystem handelt, wie bei herkömmlichen Kleinmotoren, die ohne Kondensator arbeiten. Aber dann sind die Probleme wohl mechanischer Art.


[ Bearbeitet So Mai 08 2016, 00:54 ]
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Janek55
Sa Mai 07 2016, 15:53
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Der Motor läuft an, ist dann ruhig am laufen nur wenn ich den Tonarm mit der Schaldose drauf lege bleibt er stehen.
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radiobastler
Sa Mai 07 2016, 23:28
Dabei seit: So Okt 30 2011, 17:20
Wohnort: Essen Ruhr
Einträge: 57
Wenn der Motor einen Kondensator bräuchte, dann würde er ohne nicht anlaufen.
Ist der Rotor leichtgängig gelagert, gibt es ein Lagerspiel?
Ist das alles ok, müsste man die Spulen mal durchmessen. Haben sie den selben Widerstand.
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Formiggini
Sa Mai 07 2016, 23:54


Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Das Patent ist zwar in französisch, zeigt aber in den Zeichnungen, dass ein Kondensator vorgesehen war.



Patent des Motors:
ch140160a.pdf

Grüße

PS: Das Problem kann auch an abgespielten Platten, stumpfen Nadeln oder einem zu schweren Tonarm /Tonabnehmer liegen. Ist es denn der originale (passende) Motor zum Tonarm/Plattenspieler?

[ Bearbeitet Sa Mai 07 2016, 23:57 ]
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Webseite
Janek55
So Mai 08 2016, 07:39
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
radiobastler schrieb ...

Wenn der Motor einen Kondensator bräuchte, dann würde er ohne nicht anlaufen.
Ist der Rotor leichtgängig gelagert, gibt es ein Lagerspiel?
Ist das alles ok, müsste man die Spulen mal durchmessen. Haben sie den selben Widerstand.

Hallo Stephan
das habe ich mir auch gedacht dass der Motor fals er Kondensatoren braucht nicht anlaufen würde. Ich werde nochmal heute nachmittag mir die Sache auch von mechanischer Seite anschauen. Ich würde auch gerne wissen ob generel alte, sehr alte Motoren die Leistung verlieren?
Gruß
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joha
So Mai 08 2016, 12:04
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Man kann nicht sagen das alte E-Motoren Leistung verlieren,sofern sie gut gewartet sind und trocken gelagert werden,so wie es auf dem Foto aussschaut, hat er mal Feuchtigkeit abbekommen (Rost) .Du solltest die Wicklung und die Lagerschalen sowie die Kohlen prüfen,auch den Rotor auf dem die Kohlen laufen sowie die dazugehörigen Anschlüsse.Ablagerungen,Schleifspuren usw,auch der Fliehkraftregler ist eine Fehlerquelle.Wenn du dir eine Checkliste machst, die du ab arbeitetest kannst du viele Ursachen ausschießen.Plattenteller,Antriebsachse,Tonarm Auflagegewicht gehören auch dazu.Manchmal haben kleine Ursachen eine große Wirkung.Auf Geräuche achten brummt er stark,beim anlaufen,zuckt der Rotor bevor er sich in Bewegung setzt kleine Feinheiten sind es manchmal.Ferndiagnose ist nicht so einfach.Gutes gelingen.
Gruss joha
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Arto
So Mai 08 2016, 14:55
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 186
Hier gibt es keine Kohlen, das war eben den Vorteil bei den Induktions- (Wechselstroms-)Motoren. Anscheinend dreht der Motor ohne Last. Der Fliehkraftregler ist ja eine variable Last, die sich dauernd automatisch ändert, damit die Umdrehungszahl ungeändert wird, wenn äussere Lasten sich ändern). Wenn es nur eine gute Betriebsspule gäbe, dann dreht sich zwar der Alu-Zylinder, aber vielleicht mit zu niedrieger geschwindigkeit. Die sollte zwischen 60 und 85 liegen, je nach Einstellung. Wenn dies nicht in Leergang erreicht wird, fehlt die Kraft wenigstens einer Spule.
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Janek55
So Mai 08 2016, 18:59
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Also ich habe den Motor nochmal ausseinander geschraubt und richtig den Fliehkraftregler gesäubert alles gut eingeölt, richtig eingestellt und jezt läuft wie geschmiert auch mit Last also mit Schaldose. Hatte so ein Motor in meinem leben noch nie gesehen und gehabt. Ich danke für Eure Hilfe
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