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Schwarze Nadeln.....
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krammofoon
Do Mai 19 2016, 20:52 Druck Ansicht
Schellack-Gnadenhof
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Jun 27 2011, 20:47
Beiträge: 1213
Servus :-)

Heute habe ich ein paar schwarze Nadeln erhalten.....


Was war hier der wesentliche Unterschied.....? Und komm' mir jetzt keiner mit dem alten Baumarktwitz "Die Farbe.....".
Die silberne "herkömmliche" liegt auch nur zur Verdeutlichung dahinter.

War es ein anderes Material oder nur eine andere Oberflächenvergütung?
Falls es ein anderes Material war, was war es dann und hielten diese Nadeln ggf. sogar länger?

Ich werde jetzt mal eine für eine Sendung hernehmen und hinterher mit der Uhrmacherlupe mal den Spitzenverschleiß feststellen.

Vielen Dank schon mal vorab.

Gruss
Georg
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gramofan
Sa Mai 21 2016, 18:56
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Beiträge: 1148
Diese Nadeln sind "gebläut", d.h. die Oberfläche des Stahls ist durch Erhitzen (Anlassen) äußerlich mit einer Oxidschcht überzogen. Die Farbe hängt von der sog. Anlasstemeperatur ab. Im Grundsatz gilt, je heißer, desto dunkler. Wird das Anlassen nach dem Härten vorgenommen, verändert sich dadurch auch die Härte des Stahls, sie sinkt. Zweck der Übung könnte hier z.B. gewesen sein, einen höheren Nadelverschleiss zu begünstigen, um den Plattenverschleiss so zu senken. Die bereits erwähnten Telfunken Stalit-Nadeln sind alle so behandelt, auch die in den roten, grünen und blauen Dosen. Eine Ausnahme sind die Dauernadeln aus der weißen Dose.
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