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Radius
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
bavariola
Do Okt 13 2016, 00:01 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 12 2013, 00:38
Einträge: 138
Werte Kolleginnen und Kollegen,

juengst habe ich aus dem Urlaub in Oesterreich wieder ein paar Schallplatten mitgebracht, und es war auch die eine oder andere dabei, deren Etikett noch nicht vorgestellt wurde. Darunter auch dieses hier: Radius:



Umseitig: Warum kuesst mich dein Mund so heiss, Mtr. 14400.

Dazu habe ich bei Wikipedia folgenden aufschlussreichen Beitrag gefunden ( Link - Hier klicken ):

Unter der Bezeichnung Two Jazzers traten die beiden ungarischen Saenger Lászlo Mocsányi (1903–1982) und Tibor Lakos (1903–1945) als Gesangsduettisten auf. Beide wurden 1903 in Budapest geboren, haben in ihrer Jugend die gleiche Schule besucht und hatten eine gruendliche musikalische Ausbildung hinter sich. Lakos hatte bei Emil Baré an der Budapester Musikhochschule studiert, Mocsanyi war Schueler an der Berliner Akademie der Kuenste bei Engelbert Humperdinck.

Mit 25 Jahren, am 3. Juli 1928, waren sie zum ersten Mal im Budapester Rundfunk zu hoeren. Im Herbst 1928 machten sie ihre erste Schallplattenaufnahme für die oesterreichische Columbia. Rasch wurden sie in Wien, bald in ganz Oesterreich, bekannt. Im Februar 1929 wurden sie an die beruehmte Charell-Revue nach Berlin engagiert, danach ebendort an das nicht minder beruehmte KaDeKo (Kabarett der Komiker). In Deutschland nahmen sie für die Plattenfirmen Homocord, Ultraphon und Artiphon (Hermann Eisner) auf, traten am 19. Maerz 1929 am Berliner Rundfunk vors Mikrophon, und zogen das Interesse der “Terra”-Filmgesellschaft auf sich. Ende 1930 kehrten sie zurueck nach Budapest. Vorher schon hatten prominente Orchester (wie Oscar Joost, Eddy Walis und Teddy Kline) ihre Darbietungen begleitet; nun aber hatten sie ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Sie sangen vorwiegend auf Ungarisch, aber auch Deutsch und Englisch, boten jazzigen scat-Gesang mit Instrumenten-Imitation und komoediantische Einlagen. 1932 riefen sie die “Harlem Melody Band” ins Leben, mit der sie in den folgenden Jahren auf ihrem eigenen Etikett “Radius und Weekend” Aufnahmen machten und veroeffentlichten. Fuer die Zeit nach 1934 fehlen verlaessliche Nachrichten. Tibor Lakos starb 1945 in Budapest, nicht viel aelter als Vierzig. Lászlo Mocsányi starb 1982 im Alter von 79 Jahren.

Zur Beachtung: Ich habe bisher darauf verzichtet, meine Bilddateien mit einem Wasserzeichen zu schuetzen, denn dadurch werden sie in aesthetischer Hinsicht unansehnlich bis unbrauchbar, und ich wuerde auch weiterhin gerne so verfahren. Umso mehr bitte ich die werten Leser/Nutzer, sollten sie beabsichtigen, meine Bilddateien weiterzuverwenden (gleichgueltig ob gewerblich oder nicht), zuvor mit mir Ruecksprache zu nehmen (PN), zumal ich, sollte ich erstmalig meine Arbeiten an anderer Stelle (Dissertation, Chronik, Fachbuch oder was auch immer) wiederfinden, augenblicklich die unschoene Wasserzeichen-Methode verwenden oder - was wahrscheinlicher ist - meine Arbeit konsequent ganz einstellen wuerde, und das ginge dann zu Lasten aller. Ich bitte um Verstaendnis und Beachtung. Herzlichen Dank!

Beste Gruesse an alle!
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Grammophonteam
Do Okt 13 2016, 09:47
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2085

Viele (wenn nicht sogar alle) der Einspielungen wurden in Prag von der Ultraphon gemacht. Auch erschienen auf "Radius" ältere Aufnahmen der Ultraphon aus Deutschland. Zum Beispiel auf Radius 5002 Joseph Schmidt mit "O Sole Mio", aufgenommen 1930 in Berlin.
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