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Foren > Grammophone > Reparatur
Tonarm schwergängig, Lager ausgeschliffen
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Ph0n0
Sa Jan 07 2017, 21:10 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 94
Hallo zusammen,

es fällt mir immer häufiger auf, dass Platten, die evtl. nicht richtig zentriert aufliegen (viele haben etwas Spiel auf der Achse des Plattentellers) und dadurch einen leichten Seitenschlag haben, springen. Zuerst habe ich das nur auf die Gewichtsreduktion mittels Gestänge zurück geführt, aber es kommt auch beim Originalgewicht des Tonarms vor..
Der Tonarm hat in seinem Lager zuviel vertikales Spiel und hängt durch sein eigenes Gewicht immer etwas nach unten. Nun habe ich den Tonarm demontiert und ihn genau betrachtet, vorsichtig gezogen und gedreht... Aber ich finde keine Möglichkeit, das Lager zu öffnen. Möglicherweise ist es auch kein kugelgelagerter Tonarm. Insgesamt ist der Tonarm dadurch einfach zu schwergängig, was natürlich die Platten unnötig schädigt (vom Springen mal abgesehen). Etwas frisches Öl hat keine Änderung gebracht. Welche Möglichkeiten der Reparatur gibt es?
Versuchshalber habe ich 3 einfache Gummiringe genommen und sie um den Tonarm, hinten in der Biegung gelegt. Nach hinten hin habe ich sie am Deckel hinter dem Tonarm festgehalten. Damit hängt der Tonarm zwar immer noch nach unten, wird aber leichtgängiger und ein Seitenschlag der Platte bringt zwar leiern, aber wenigstens kein Springen mehr, selbst mit Gewichtsreduzierung.
Kann man da etwas selbst machen (außer einer Bastelei, die natürlich nicht originalgetreu sein kann) oder wird ein anderer Tonarm fällig?

Viele Grüße, Stephan
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Ph0n0
Mi Jan 18 2017, 18:42
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 94
Hallo!

Da ich bis jetzt keine erhellenden Rückmeldungen in dieser Angelegenheit bekommen habe, wende ich mich mit neuen Fragen an euch. Vielleicht kann mir da jemand Auskunft geben.

Zum vertikalen Spiel des Tonarms. Ich habe mal eine Markierung (Kreppband) aufgeklebt, fotografiert und dann das maximale Spiel des Drehgelenks dagegen. Wieviel Spiel ist hier normal?






Das dürfte ein Spalt von ca. 1 mm sein.

Nächste Frage: Es sieht ja aus, als sei der Sockel aus 2 Teilen zusammengefügt.



Wenn ein Kugellager verbaut ist, befindet es sich da drin. Wie bekomme ich den Sockel auseinander? Bis jetzt habe ich es mit normaler Handkraft versucht aufzudrehen (oder ist es gesteckt?), habe mehrere Tage lang WD40 einwirken lassen... Nichts.
Da rührt sich rein gar nichts. Welchen Zauberspruch brauche ich?

Viele Grüße, Stephan
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jovel
Mi Jan 18 2017, 22:10
Dabei seit: Sa Mai 07 2016, 14:12
Wohnort: Lüneburg
Einträge: 21
Hallo !
Diese Tonarmlagerungen sind oftmals weich gelötet . Da kann man nur mit Lötbrenner beigehen. Ich tausche solche ausgescklagenen Arme immer aus , oder drehe mir Passungern neu.
Grüße Jens
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Ph0n0
Do Jan 19 2017, 11:24
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 94
Hallo Jens,

vielen Dank für die Rückmeldung. Während man am unteren Ring des eigentlichen Tonarms (3. Bild - obwohl da nicht wirklich sichtbar) erkennen kann, dass er verlötet ist, sieht man das an dem Überwurf am Sockel nicht. Ich werde weiter probieren und gleichzeitig Ausschau nach einem "neuen" Tonarm halten. Während das aktuelle Angbot z.B. bei ebay überschaubar winzig ist, wüsste ich gerne, ob es andere Bezugsquellen gibt. Bleibt noch zu sagen: Der Preis für einen anderen Tonarm darf den des Grammophons selbst nicht erreichen, sonst lohnt sich das Ganze nicht wirklich. Da behelfe ich mich lieber mit der Gummiband-Lösung...

Viele Grüße, Stephan
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alang
Do Jan 19 2017, 15:04
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 641
Ich waere vorsichtig mit Gummibaendern, da Gummi eigentlich eher bremst. Ich wuerde versuchen was aus Teflon zu finden oder zu basteln, das hat sehr gute Gleiteigenschaften. Selbst Plastik sollte weniger bremsen als Gummi. Das Loeten wuerde ich mir als letzte Option vorbehalten.

Andreas
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krammofoon
Do Jan 19 2017, 15:21
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1239
Servus :-)

Ich hatte solch ein Problem mal an einem kleinen Koffergrammophon.

So im "Baumarktstyle" hatte mir dauerhaft in Feinöl getränkter Bastlerfilz geholfen. 1 mm stark, ließ er sich noch so weit komprimieren, dass ich einen schmalen Streifen mit einem schmalen Schraubendreher zwischen Tonarm und Lagerbuchse drücken konnte.

Da er satt im Öl war, hatte ich keine Widerstände, aber einen wirklich wackelfreien Tonarm. Auch hat man den kaum gesehen, da er im Spalt drin war.

Gruss
Georg

[ Bearbeitet Do Jan 19 2017, 15:22 ]
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Ph0n0
Do Jan 19 2017, 15:22
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 94
Hallo Andreas,

die Gummibänder hatte ich bereits als (erfolgreiche) Sofortlösung montiert. Jetzt sind sie wieder ab, denn ich habe durch ein paar Versuche herausgefunden, dass es erstmal reicht, den Sockel um 120°C zu verdrehen und wieder auf der Motorplatte festzuschrauben. Die Reibung ist so fühlbar und hörbar geringer. Zudem ändert sich nichts an der Optik und kosten tut's auch nix.
Auf Dauer hilft natürlich nur ein anderer Tonarm - werde also die Augen aufhalten.

Viele Grüße, Stephan
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Ph0n0
Do Jan 19 2017, 15:24
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 94
Hallo Georg,

da warst du etwas schneller mit deiner Antwort als ich. Das ist aber ein super Tipp, den ich auch noch versuchen werde. Vielen Dank!

Viele Grüße, Stephan
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