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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Elektro Schalldosen, Tonabnehmer und Plattenspieler
Bitte um Hilfe, Dual Plattenspieler spielt zu Leise
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Janek55
Do Apr 27 2017, 18:22 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Bei meinem Dual Plattenspieler ist folgendes Problem: wenn ich den Tonarm auf die Platte auflege kommt verzerter leiser Ton. Wenn ich aber mit meinem Finger den Tonkopf drücke kommt lautere unverzerte Musik zu vorschein. Ist der Tonarm zu leicht?

Gruß
Janek

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Telraphon
Do Apr 27 2017, 19:05
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 116
Guten Abend, Janek!
Haben Sie versucht, den Tonabnehmer (bzw. den ganzen Apparat) zu erden? Die Beschreibung des Fehlers hört sich jedenfalls nach einer fehlenden Erdung an.
Liebe Grüße!
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Janek55
Do Apr 27 2017, 19:41
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Hallo,
leider besteht dort keine Möglichkeit zu erden, müsste an eine Schraube zu erden versuchen.
Liebe Grüße
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Telraphon
Do Apr 27 2017, 19:59
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 116
Sie haben bei diesem Gerät zwei gute Möglichkeiten, das Gerät zu erden. Zum einen ist der Tonarm am Chassis mit einem Gewinde und einer dünnen Mutter befestigt (1). Dort kann ein Draht angebracht werden. Zum anderen kann man auch direkt am Motorengehäuse oder der Motorenplatte aus Stahlblech einen Draht als Erdung anbringen. (2)

Den Draht dann wahlweise an einen Heizkörper oder eine Wasserleitung anbringen.




Ich rate aber aus Sicherheitsgründen zum anbringen eines neuen, dreiadrigen Schuko-Kabels! Das ist sicherer, und über die am Motorbrett zu befestigende grün-gelbe Kabellitze ist der Plattenspieler dann auch automatisch durch die zwei Erdungsklemmen der Steckdose zuverlässig geerdet, das Risiko eines Stromschlages ist auch verringert.

Liebe Grüße!
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Janek55
Do Apr 27 2017, 20:57
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Ich habe mit neuen 3 adrigen Kabel alles neu gemacht aber der Ton ist weiter nicht so, na ja ich vergleiche den Ton mit einem anderen modernen Plattenspieler, hab probiert die selbe Schellackplatte auf dem alten Dual mit Stahlnadel und einen neueren mit MM System und es ist unterschied im qualität. Aus dem alten Dual kommt der Ton irgendwie nicht klar rüber. Eigentlich welche Nadel hat man damals für den Dual benutzt? ganz normalle Stahlnadel wie für Grammophon?
Liebe Grüße
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Telraphon
Do Apr 27 2017, 21:19
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 116
Ein Dual mit Stahlnadel wird ohne Weiteres natürlich nie die Klangqualität eines modernen Gerätes erreichen, aber ein vernünftiger Klang und eine gute Lautstärke sollten ja ohne Weiteres erreichbar sein. Vielleicht liegt es auch gar nicht an der Erdung, sondern am Tonabnehmersystem selbst? Haben Sie den Tonabnehmer geöffnet? Manchmal sind die Gummilagerungen im Inneren ausgehärtet, auch das stört die "gute" Wiedergabe. Probieren Sie unbedingt auch verschiedene Stellen für eine Erdung aus, auch direkt am Tonarmsockel!
In selteneren Fällen kommt es auch zu Abstimmungsproblemen - welches "Endgerät" verwenden Sie an diesem Plattenspieler? Ein Röhrenradio, oder doch einen einfachen Verstärker?

Zu der "Nadelfrage":
Da kann man immer schnell Diskussionen lostreten, daher hier nur meine pers. Erfahrung.
Es gab natürlich Stahl- und Messingnadeln, welche mit "Pick-Up" und ähnlichem beworben wurden, doch am Ende funktioniert in diesem Dual jede gängige Grammophonnadel.
Einige Firmen wie z.b. "Telefunken" stellten auch Nadeln her, welche extra für elektrische Systeme vorgesehen waren, z.b. Telefunken "Stalit"-Nadeln. Nach dem Krieg gab es auch massenweise sogenannte Halbdauernadeln für diese elektrischen Systeme, als bekannteste Hersteller kann man "Polydor" und "Eisbär" betrachten. Das Nadelmaterial war etwas weicher und für elektrische Tonabnehmer gedacht, angeblich sollte man damit eine Platte bis zu 20 Mal spielen können, wovon jedoch abzuraten ist. Diese Nadeln - erkennbar daran, dass eine Hälfte der Nadel rot gefärbt ist - sind nicht für die Verwendung in einer normalen Schalldose am Grammophon geeignet, da sie unter dem hohen Gewicht zu schnell abnutzen, und dann die Platte (noch mehr als ohnehin schon) schädigen.

Also kurz gesagt: Eine normale Grammophonnadel aus neuer Produktion ist die beste und günstigste Lösung.
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Janek55
Do Apr 27 2017, 21:52
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Ich benutze ein Röhrenradio, aber da es zu leise war hab ich dazwieschen einen Röhrenvorverstärker geschaltet. Als Stahlnadel benutze ich die lauten da die leiseren sind zu kurz und der Tonkopf scheuert auf der Platte. Morgen holle ich aus dem Keller mein Transistor Verstärker mit Phono Eingang und versuche es so.
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livschakoff
Do Apr 27 2017, 22:16
Dabei seit: Do Feb 21 2013, 13:55
Einträge: 82
Die Nadeldose ist gleichzeitig auch ein Lautstärkeregler. Durch Drehen derselben müßte eine Änderung der Lautstärke möglich sein.Vielleicht liegt ja da der Fehler.
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Grammo
Do Mai 11 2017, 11:13
Dabei seit: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Einträge: 37
Ich vermute, daß der Nadelträger im System nicht mehr richtig ausgerichtet ist. Ein Indiz ist der verzerrte Ton. Durch mechanischen Druck wird die Position leicht verändert, so das die Fehllage korrigiert wird.

Um das Problem zu beheben, muß der Tonkopf geöffnet werden und die Dämpfungsgummi(s), die vermutlich ausgehärtet oder zerbröselt sind, ersetzt werden.

Falls diese Maßnahme alleine noch kein zufriedenstellendes Ergebnis liefert, muß die Ausrichtung des Nadelträgers in der Spule leicht geändert werden.
Bis der optimale Punkt gefunden ist, ist das eine üble Fummelarbeit, ähnlich des Ausrichtens einer Satelittenschüssel. Danach sollte es aber wieder wie neu spielen.

Speziell dieses System habe ich noch nie geöffnet, deshalb kann ich keine näheren Angaben machen.

Die Lautstärkeanpassung an das Röhrenradio/Verstärker, läßßt sich dann an dem runden Drehpoti einstellen.
Es wäre vielleicht auch keine schlechte Idee, diesen vorab ein paar Mal hin- und her zu drehen um Kontaktprobleme zu beseitigen.
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Janek55
Do Mai 11 2017, 15:32
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Hallo Grammo,
danke für deinen Tipp, ich habe den Tonkpf ausseinander gebaut, muss ich versuchen solche sehr kleine Dämpfungsgummis zu recht machen, ja das ist aber Fummelarbeit. werde weiter berichten, gruß
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grammofar
Fr Mai 12 2017, 08:13
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
Was für ein Röhrenradio wird denn hier verwendet?
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