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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Phonett
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Autor Eintrag
bavariola
Sa Sep 02 2017, 00:42 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 12 2013, 00:38
Einträge: 138
HERSTELLER: interpa GmbH, Wien
MODELL: PHONETT
SERIENNUMMER: ohne
JAHR: 50er Jahre
DAMALIGER PREIS: muß noch ermittelt werden
GEHÄUSE: Pappkarton
PLATTENTELLER: braucht man nicht
TRICHTER: ist ebenfalls entbehrlich
MOTOR: wird ersetzt durch Handarbeit
SCHALLDOSE: überflüssig

INTERESSANTE DETAILS: siehe Beschreibung

In einem Karton aus schwacher Vollpappe vom Format 35 cm x 21,7 cm x 1,7 cm ist alles untergebracht, was man grundsaetzlich zum Abspielen einer Schallplatte braucht: Die Schallplatte selber; der Mitteldorn, um den selbige sich drehen muss, in Gestalt einer Niete; die Nadel; eine Membran in Gestalt eines Pappbogens als Resonator. Ausserdem befindet sich darin ein festgeklebtes Malbuch mit Motiven zum Alphabet, denn das Ganze ist eigentlich ein Spielzeug. In dem (unbenutzten) Malbuch gibt es zu jedem Buchstaben ein Tierbild.

Hier zunaechst der Karton in geschlossenem und geoeffnetem Zustand:
Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder

Der Apparat in betriebsfertigem Zustand:
Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder

Die Schallplatte ist doppelseitig und aus Vinyl gepresst, die Rille ist augenscheinlich eine Mikrorille. Der Durchmesser der Platte ist 20 cm. Im Spiegel der Platte befindet sich eine Durchbohrung, dahinein muß man einen Griffel stecken, um die Platte drehen zu können. Zuvor wird der im oberen Bereich der Schachtel angebrachte Resonator aufgestellt und die an dessen Unterkante im Material eingeklemmte Sprechmaschinennadel (die freilich nicht zur Rille passt) in die Einlaufrille gesetzt. Um zu verhindern, dass der Griffel den Unterboden des Kartons mit der Zeit durchschneidet (und wohl auch, damit das Drehen leichter von Statten geht), ist im Karton unter der Schallplatte eine an Cellophan erinnernde Folie aufgeklebt.

Ich habe das Geraet, nachdem ich es vom Flohmarkt mitgebracht hatte, nie ausprobiert, denn auf einer Seite hat die Schallplatte einen deutlich abgenutzten Bereich, der mutmasslich daher ruehrt, dass die Rille der Platte fuer die Nadel zu fein ist, waehrend gleichzeitig der Resonator zu schwer ist; diese Strapazen wollte ich der Platte nicht weiter zumuten. Fuer mich ist der Apparat deshalb eine Art Archivexemplar.

Mit einer der Muelltonne geweihten Single waere das Geraet freilich leicht zu testen. Ich habe aber keinen Zweifel an der Funktionsfaehigkeit, und ich habe ferner eine gute Vorstellung von der Tonqualitaet (die keineswegs schlecht sein muss), denn schon in meiner Kinheit hatte ich mich mit derlei Experimenten beschaeftigt, nachdem ich im in dieser Hinsicht reichlich zarten Alter von 5 Jahren einen Posten Grammophonplatten aus der Vorkriegszeit geschenkt bekommen und nachdem ich etwa zur gleichen Zeit in dem Buche "Spiel - das Wissen schafft" eine Zeichnung gesehen hatte, deren Begleittext ich zwar noch nicht lesen konnte, deren Sinn ich aber dank der guten Garfik durchaus verstand, und in der es eben um diese Art der Schallplattenwiedergabe ging. Der Vollständigkeit halber sei auch das hier abgebildet (Scan aus einem erweiterten Nachdruck des damaligen Buches):



(Quellenangabe: Hans Juergen Press: Spiel das Wissen schafft, Ravernsburger Buchverlag, ISBN 3-473-35472-4)

Interessant ist ein Vergleich mit: Link - Hier klicken

Zur Beachtung: Ich habe bisher darauf verzichtet, meine Bilddateien mit einem Wasserzeichen zu schuetzen, denn dadurch werden sie in aesthetischer Hinsicht unansehnlich bis unbrauchbar, und ich wuerde auch weiterhin gerne so verfahren. Umso mehr bitte ich die werten Leser/Nutzer, sollten sie beabsichtigen, meine Bilddateien weiterzuverwenden (gleichgueltig ob gewerblich oder nicht), zuvor mit mir Ruecksprache zu nehmen (PN), zumal ich, sollte ich erstmalig meine Arbeiten an anderer Stelle (Dissertation, Chronik, Fachbuch oder was auch immer) wiederfinden, augenblicklich die unschoene Wasserzeichen-Methode verwenden oder - was wahrscheinlicher ist - meine Arbeit konsequent ganz einstellen wuerde, und das ginge dann zu Lasten aller. Ich bitte um Verstaendnis und Beachtung. Vielen Dank!

Beste Gruesse an alle!

[ Bearbeitet Sa Sep 02 2017, 00:47 ]
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