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Foren > Grammophone > Standgeräte
His Master's Voice Model 261
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Da_Anda
So Sep 17 2017, 10:29 Druck Ansicht
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 116
Servus Beinand,
heute möchte ich Euch mein HMV 261 vorstellen, das ich in den letzten Tagen etwas hergerichtet habe:

HERSTELLER: His Master's Voice
MODELL: 261
SERIENNUMMER:
JAHR: zwischen September 1926 und Dezember 1929
DAMALIGER PREIS: 42 Pfund
GEHÄUSE: Walnuss
PLATTENTELLER: 30 cm (12")
TRICHTER: geschwungener Eisentrichter mit hölzernem Trichtermund (horizontale Version des Saxophontrichters)
MOTOR: No. 32 Doppelfedermotor
SCHALLDOSE: No. 4
INTERESSANTE DETAILS: Vergoldete Metallteile, Geschwindigkeitsanzeige, Schwanenhals-Tonarm; Abschaltautomatik. Von dem Modell 261 wurden laut Brian Oakley und Christopher Proudfood in London 346 Stück verkauft.

Und so schaut's aus:








Aufgrund des querliegenden Saxophontrichters hat das Model 261 auch einen vergleichsweise guten Klang.




Besonders schön finde ich die zwischen den Seitenteilen und dem mittig angeordneten Deckel durchlaufende Maserung.




Wie bei all meinen Geräten habe ich zunächst den Motor komplett zerlegt, das verharzte Fett entfernt, neu gefettet sowie geölt und dann wieder zusammengebaut. Der Motor läuft nun wieder leise, konstant und rumpelfrei.

Das Gehäuse musste insofern restauriert werden, als das Furnier auf der Oberseite verklebt werden musste. Auch der Lack auf den beiden oberen Seitenteilen und dem Deckel war ziemlich hinüber, so dass dieser an den defekten Stellen entfernt und neu aufgebaut wurde. Ansonsten wurde der originale Lack erhalten und lediglich etwas gereinigt.




Das einzige, was leider noch nicht so recht funktioniert, ist die automatische Tellerbremse. Da werde ich mich wohl noch mal intensiv damit beschäftigen müssen.
Nachtrag: Nach fünf Minuten intensivster Beschäftigung habe ich festgestellt, dass das gezahnte Rasterplättchen verkehrt herum eingebaut war. Jetzt geht auch die Tellerbremse einwandfrei.


[ Bearbeitet So Sep 17 2017, 11:43 ]
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Ph0n0
So Sep 17 2017, 12:32
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 93
Ein wunderschönes Teil! Das muss ich nicht ganz neidlos sagen...

Viele Grüße, Stephan
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Shellady
Di Sep 19 2017, 19:30
Dabei seit: So Sep 11 2016, 10:34
Wohnort: München
Einträge: 108
Das ist ja wahrlich wunderschön. Da könnte ich auch schwach werden, trotz akuten Platzmangels
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Limania
Di Sep 19 2017, 19:38
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1157
Ein sehr schönes Grammophon!
Meinen Glückwunsch dazu, auch zur gelungenen Restauration.

LG Limania
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Da_Anda
Mi Sep 20 2017, 18:28
Dabei seit: Fr Jan 06 2017, 19:24
Wohnort: Starnberger See
Einträge: 116
Vielen Dank an alle für die netten Komplimente. Das Grammophon steht bei mir im Wohnzimmer. Da hat es Platz und ziert den Raum ungemein. Außerdem kann ich dann allen, die zu uns auf Besuch kommen, gleich mal ein paar Schellack-Raritäten vorspielen. :-) Bspw. kommt die Weltschmerz-Ballade der "Weißblauen Drehorgel" immer sehr gut an.
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alang
Mi Sep 20 2017, 19:17
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 572
Wirklich schoenes Konsolenmodell. Scheint viele Aehnlichkeiten mit dem Victor VV-4-40, bzw. den Vorgaengermodellen VV-4-4 und Granada zu haben. Wobei das ganze in Walnuss schon wesentlich besser aussieht als in Mahagony. Glueckwunsch zur gelungenen dezenten Wiederherstellung.

Andreas
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Starkton
Fr Sep 22 2017, 16:22
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Sieht sehr hübsch aus. Die wenigsten Eurer Besucher werden es gleich als Grammophon erkennen. Man kann die Datierung noch etwa eingrenzen. Die geschwungenen Streben zwischen den Beinen sind erst ein Jahr nach Markteinführung, das heißt im September 1927, eingeführt worden.
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