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Hilfe, Mitnehmer gebrochen
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Nostalgiekus
Sa Jan 26 2019, 16:14 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 02 2019, 19:08
Wohnort: Bregenz
Beiträge: 20
Hallo liebes Forum,
erneut vertraue ich auf die geballte Kompetenz der Mitglieder.

Mir ist vor kurzem der Kauf eines recht seltenen und interessanten Phonographen geglückt, dessen Restaurierung soweit abgeschlossen ist. In Kürze werde ich ihn hier auch vorstellen. Nun steht noch die Reparatur des Federpaketes an, und hier beginnt meine Hilflosigkeit.

Leider ist einer der Mitnehmer im Federzentrum abgebrochen! Wie sollte ich da am besten vorgehen? So einen Schaden hatte ich bis jetzt noch nie. Auf dem ersten Foto ist ein Intakter, auf dem zweiten Bild der gebrochene zu erkennen. Was die Sache nicht einfacher macht ist das diese Hacken nur gute 3mm lang sind.

Bin um jeden Tipp oder Erfahrung dankbar
Philipp



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-Juergen-
Sa Jan 26 2019, 16:47
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Beiträge: 167
Hallo Philipp,

sieht nach Lindström aus. Gratuliere.

Je nach dem ob der Mitnehmer gehärtet war und wie die Abmessungen sind könnte man auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Dremel einen Mitnehmer einschneiden und unter der Lötlampe dann herausdrücken.
Alternativ dazu einfach ein Schraubenloch bohren und ein Gewinde schneiden. Schraube eindrehen und den Kopf etwas dreieckig feilen. Wenn das Gewinde nur bis zum zweiten (nicht dritten) Gang geschnitten wird, wandert die Schraube auch nicht.

Viele Erfolg

Jürgen
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Nostalgiekus
Sa Jan 26 2019, 16:57
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 02 2019, 19:08
Wohnort: Bregenz
Beiträge: 20
@Juergen Du hast Recht, so ist es :)
Leider ist auf der gegenüberliegenden Seite jeweils ein Loch durch das damals die Mitnehmer heraus gedrückt wurden.
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berauscht
Sa Jan 26 2019, 17:14
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1776
"quick and dirty"

Einschneiden. Herausbiegen. Zurechtfeilen.
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Nostalgiekus
Sa Jan 26 2019, 18:04
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 02 2019, 19:08
Wohnort: Bregenz
Beiträge: 20
@berauscht
So in etwa hatte ich mir das auch gedacht, da aber gegenüberliegend ein recht grosses Loch ist hatte mich ein befreundeter Werkzeugmacher gewarnt die Welle nicht noch weiter zu schwächen, denkst du das wäre egal?
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berauscht
Sa Jan 26 2019, 19:02
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1776
Ich kenn mich da nicht aus und weiß nicht welche Kräfte da wirken. Wenn der Profi davon abrät sollte man es vielleicht lassen.Kann dein Werkzeugmacher es nicht reparieren?
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Nostalgiekus
Sa Jan 26 2019, 19:52
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 02 2019, 19:08
Wohnort: Bregenz
Beiträge: 20
@berauscht
Ich bin mir selbst eben auch nicht sicher, mein Freund steckt leider selbst bis zum Hals in Arbeit.
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Nostalgiekus
Di Jan 29 2019, 19:26
⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 02 2019, 19:08
Wohnort: Bregenz
Beiträge: 20
Kurzer Nachtrag und Erfahrungsbericht:

Ich befolgte den Tipp von @berauscht, schnitt mit dem Dremel etwas ein und bog einen neuen Mitnehmer heraus. Noch etwas feilen und siehe da, es funktioniert sehr gut.
Vielen Dank nochmals @berauscht, das war ein sehr guter Tipp
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