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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
Polyphon-Musikwerke A.-G. Corona Münzgrammophon ca. 1903
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
-Juergen-
Sa Apr 20 2019, 22:29 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 37
HERSTELLER: Polyphon-Musikwerke A.-G. Generalvertrieb Deutschland: Popper & Co. Leipzig
MODELL: Corona??
SERIENNUMMER: nicht vorhanden
JAHR: 1902 / 1903
DAMALIGER PREIS: ??
GEHÄUSE: Eiche
Plattenteller: Durchmesser 25 cm mit konischer Aufnahme passgleich zu Polyphon für Grammophonplatten.
TRICHTER: Blech vernickelt bzw. lackiert mit Drehgelenk/ Gabel
MOTOR: Lackiert erinnert stark an Spieluhrmotoren
SCHALLDOSE: Polygraphon Longthroad



Hallo Zusammen,

ergänzend zu dem anderen Corona hier noch ein paar Bilder eines Münzvollautomaten für 10 Reichspfennig. Der Motor ist einer der komplexesten die mir je unter gekommen sind.
Anleihen aus der Spieluhrentwicklung von Polyphon deutlich erkennbar. Motor und Motorplatte sind da recht markant und haben die Spieluhr noch nicht lange hinter sich gelassen.
Bekannt ist davon ein zweites nicht lauffähiges Gerät.
Gesucht wird ergänzende Literatur bzw. Patentreferenzen sowohl dieser Geräteserie als auch von Corona Münzgrammophonen über die Doku in der Phonographischen Zeitschrift von 1903 hinaus.

Ich suche dafür noch eine Polygraphonschalldose im Kauf oder Tausch. Hier ist eine Symphonien Longthroad montiert.















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DGAG
Di Jul 16 2019, 07:14
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 274
Ich bin wirklich erstaunt über die massive, aufwendige Konstruktion der Mechanik des Automaten. Herzlichen Dank für die Vorstellung dieser großen Rarität.

Mir ist kein zugehöriges Patent bzw. keine weiter führende Information zu Corona-Plattenapparaten bekannt. Sie wurden auf der Leipziger Herbstmesse Ende August 1903 vorgestellt, als Geräteserie zu den damals angekündigten Corona-Platten aus Pappe mit Zelluloidüberzug. Das so genannte "Polyphon-Konsortium" hat diese angeblich in den USA hergestellten Platten unter diesem Titel aber nie auf den Markt gebracht. Ich gehe davon aus, dass deshalb die Corona-Geräteserie nicht fortgeführt und bereits im Jahr 1904 "beerdigt" wurde.
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alang
Di Jul 16 2019, 18:27
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 582
Mich begeistert immer wieder die Komplexitaet und Ingenuity dieser fruehen Automaten. Vielen Daqnk fuers Vorstellen.

Andreas
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DGAG
Mi Jul 17 2019, 22:12
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 274
Aus der Zeitschrift für Instrumentenbau (23. Jahrgang, No. 33, Leipzig, 21. August 1903, S. 914 + 930) stammen die ersten Hinweise auf "Corona-Schallplatten-Sprech-Apparate."




Offenbar hat neben Popper & Co. auch die Firma H. Peters & Co., ebenfalls aus Leipzig, diese Geräte als erste angeboten - allerdings nur im Zwischenverkauf an Einzelhändler.
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-Juergen-
Do Jul 18 2019, 21:05
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 37
Hallo Stephan

super Infos. Vielen Dank für die umfängliche Recherche, die Veröffentlichung und Deine Mühe. Das schließt meine Lücken. Erstaunlich, daß derlei technisch ausgereifte Geräte nicht nachhaltig am Markt angekommen sind.

Viele Grüße
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