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Foren > Elektrisches Grammophon und anderes > Was sonst noch so tönte
"take a cigarette" Die sprechende Zigarettenbox
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
PONOPHON
So Nov 10 2019, 10:14 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 149
Obwohl Nichtraucher, kann ich mich für die sprechende Zigarettenbox sehr begeistern.
Das Teil wurde kürzlich erst im Internet angeboten und wurde mir gestern zugestellt.
Es handelt sich um eine Box mit Zigarettenfach, die beim Öffnen mit den Worten "take a cigarette" die Entnahme einer Zigarette anbietet.
Sie besteht aus einer Schalldose auf einem Papptrichter, welche sich ein wenig, wie ein Tonarm hin und her bewegen lässt und gleichzeitig mit einer Feder nach oben gedrückt wird, sodass die Nadel in die Rille der Schallplatte Halt findet.
Die Schallplatte ist doppelseitig (gleiche Aufnahme auf beiden Seiten) und hat ein Loch in die ein Indexierungsbolzen greift. Die Ton-Rille ist ringförmig, also endlos. Sie macht genau eine Umdrehung, das dauert etwa eine gute Sekunde. Die Umdrehungsgeschwindigkeit muss ich noch genau eruieren.
Hoch Interessant ist der Motor. Das Gerät besitzt keinen Aufzugsschlüssel, sondern wird mit dem Schließen des Deckels aufgezogen.
Auf den Bildern ist schön die Zugfeder zu erkennen, die vorgespannt ist und durch das Schließen voll aufgezogen wird. Die Ablaufgeschwindigkeit ist mit einem Windrad bzw. Flügelregulator fix eingestellt.
Leider ist das Kuriosum absolut nicht bezeichnet, nur der Rahmen, in dem das Windrad läuft, trägt die Aufschrift SWISS. Bei diesem Teil könnte es sich aber auch um ein Zukaufteil handeln, das gewöhnlich in Spieldosen verbaut wurde. Es spricht aber nichts dagegen, dass das Gerät aus der Schweiz stammt.
Wenn jemand dazu hinweise hat, würde mich das sehr freuen. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich eine Abbildung eines solchen Gerätes einmal in einem Buch sah, bei diesem Gerät fehlte aber die Platte. Leider konnte ich aber bis jetzt diese Abbildung nicht wiederfinden.
Die Tonqualität des gesprochenen Satzes ist durch das zahllose Abspielen auf beiden Seiten der Platte sehr schlecht. Das spielt aber bei der Seltenheit dieses Stückes nur eine untergeordnete Rolle.
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Schellack
So Nov 10 2019, 17:13
Dabei seit: Mi Feb 29 2012, 18:09
Einträge: 57
Hallo,

ich kann zwar leider nichts zur Verortung dieses Kuriosums beitragen, aber zumindest die Membrane der umgebauten Schalldose sieht sehr nach einer HMV 5b aus. Dies wäre vielleicht bei einer Datierung hilfreich.

LG. Schellack
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DGAG
So Nov 10 2019, 17:55
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 317
Thematisch steht dieses ungewöhnliche Grammophon den sprechenden Karten nahe, welche in den 30er Jahre Zigarettenpackungen in England beigelegt wurden. Sie waren quadratisch und von Ecke zu Ecke sieben Zentimeter lang.
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PONOPHON
So Nov 10 2019, 18:38
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 149
Ach ja, der Durchmesser der Schallplatte beträgt 8,8 cm
Die Schalldose erinnert mich wegen der Lagerung des Nadelhalters an Paillard, siehe Foto von 2 Fragmenten aus meiner Schrottkiste.
Bei „SWISS“ habe ich natürlich gleich an Paillard und Thorens gedacht. Beide Firmen waren ja sowohl im Spieluhren-, als auch im Nadelton-Sektor tätig. Aber der Hersteller kann natürlich ein ganz anderer sein, die vermeintliche Paillard Schalldose kann auch nur ein Zukaufteil sein. (Übrigens, die Cliftophone Schalldosen, die von der Lage der Nadel ähnlich aufgebaut sind, sehen anders aus und kommen nicht als Quelle in Frage.)


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