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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Internationale Labels > Labels O-P
Phonogramma
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Telraphon
So Mär 01 2020, 18:51 Druck Ansicht
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 186
Hier ein mir unbekanntes, russisches Plattenlabel mit sehr schlechter Zentrierung des Selbigen. Die Platte stammt höchstwahrscheinlich aus der Zeit vor 1914, es ist eine akustische Aufnahme. Man hört den russischen Bariton und Schauspieler Michail Vavitch.
Wer könnte der Hersteller dieses Labels sein?

Im Spiegel als gesetzte Nummer und unter dem Label per Hand eingeritzt: 45505
Außerdem im Spiegel eine per Hand geritzte Raute und unter dem Label ein b oder ein russisches "w" in Schreibschrift.




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Polyfar41
So Mär 01 2020, 20:26
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 11:27
Wohnort: Frankfurt am Main
Einträge: 68
Das Label wird auf russian-records.com erwähnt. Im Text heisst es dort, "es gibt keinerlei Informationen, welcher Plattenfirma dieses Label zugeordnet werden kann. Die einzig bekannten Fakten sind, dass das Label im Januar 1912 auf dem russischen Plattenmarkt auftaucht und die Pressungen aus der Warschauer Fabrik von Syrena Record stammen. Möglicherweise ist Fonogramma die Marke eines Kaufhauses, in dessen Auftrag die Platten gepresst wurden, so wie das unter anderem auch bei Kaufhäusern wie Schuster & K. oder Robert Kenz der Fall war."
Originaltext:
There is no information about affiliating this label to any gramophone company. The only known facts are that they appeared on the Russian gramophone market in January 1912 and that they were pressed on the Warsaw factory «Syrena Record». Probably, “Phonogramma” is the name of a trading house issuing record pressing orders, just like it was done by other trading houses, for instance “Shuster and К°”, “Robert Kenz” and others.

[ Bearbeitet So Mär 01 2020, 20:28 ]
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DGAG
So Mär 01 2020, 21:58
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 407
Die auf dem anonymen Phonogramma-Label eingeritzten Matrizennummern im 45000er Block weisen laut russischer Webseite auf Beka hin: Link - Hier klicken

Dürfte eines der zahllosen russischen Piratenlabels aus der Zarenzeit sein.
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Konezni
So Mär 01 2020, 22:18
Dabei seit: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Einträge: 188
Beka ist im obigen Fall wegen der Raute wahrscheinlich...
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Telraphon
Fr Mär 06 2020, 18:14
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 186
Vielen Dank für die Einordnung - sehr interessant. Das Thema der russischen Schwarzpressungen im allgemeinen ist sehr interessant - ich hatte hier vor einiger Zeit mal einen Beitrag u.a. auch dazu gelesen, finde ihn aber leider im Moment nicht mehr.
LG
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