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Foren > Grammophone > Crapophon oder nicht - Ist mein Grammophon echt?
Limania Electra (?)
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
varjvarj
Fr Sep 11 2020, 11:55 Druck Ansicht
Dabei seit: Do Sep 10 2020, 17:56
Einträge: 3
Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich brauche eure Expertise: könnt ihr bitte sagen, ob dieser Grammophon Original oder nicht?

Vielen Dank im Voraus




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gramofan
Fr Sep 11 2020, 12:46
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1021
Ich würde auf den ersten Blick meinen, es handelt sich hier um ein neuzeitlich zusammengestelltes Gerät unter Verwendung von Originalteilen. Der Trichter dürfte auf alle Fälle neu gespritzt worden sein. Solche Blechtrichter aus mehreren Segmenten waren in der Regel mehrfarbig gestaltet, auch ist der gewählte Farbton eher untyüpisch für ein altes Gerät. Das Gehäuse würde ich für eine Neuanfertigung (eventuell unter Verwendung alter Teile - insbesondere der Vorderteils mit dem Abziehbild - halten. Typischerweise war die Platte unter dem Plattenteller bei Trichtergrammophonen hochklappbar, um an das Laufwerk zu kommen. Das scheint hier nicht der Fall. Ganz untypisch ist auch, dass es beim Übergang in die Platte unter dem Plattenteller keinerlei Zierleisten gibt (wie sie z.B. am Boden angebracht sind) und sie nicht übersteht. Das ist eine Lösung, die man m.E. erst gegen Ende der 20er Jahre gewagt hätte. Tonarm und Schalldose sind sicher alt, wobei ich die Schalldose allerdings eher für ein (preiswertes) 20er-Jahre-Modell halten würde. Allerdings wurden Schalldosen oft nachträglich ausgetauscht. Die Trichterstütze ist sicher nachlackiert worden, könnte aber alt sein. Die Art der Befestigung am Gehäuse ist zumindest untypisch. Üblicherweise wurde das einfach auf das Gehäuse geschraubt und nicht versenkt, wie hier. Interessant wäre (wenn möglich) noch ein Blik auf den Motor.
Ich persönlich hätte zuviele Zweifel an der Authentizität des Geräts, als dass ich es kaufen würde.

[ Bearbeitet Fr Sep 11 2020, 17:01 ]
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Telraphon
Fr Sep 11 2020, 13:02
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 209
Exakt - hier musste ein eher einfaches Limania-Electra Tischgerät aus den späten 20ern für eine Neukreation herhalten - zumindest scheint aber (als einziger positiver Effekt) hier die Ausrichtung des Tonarms noch eher zu stimmen als bei komplett aus Neuteilen gefertigten Nachbauten. Im Teilewert gemessen - und darüber geht diese Bastelbude nun einmal nicht hinaus - stehen da vielleicht 50-70 Euro im Optimalfall. Mehr sollte man auf keinen Fall ausgeben - eher weniger.
Für 20-40 Euro kann man auch sowas schon mal als Ersatzteilspender auf Flohmärkten mitnehmen, Brauchbares abbauen und das Gehäuse verheizen...
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varjvarj
Fr Sep 11 2020, 16:09
Dabei seit: Do Sep 10 2020, 17:56
Einträge: 3
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Leider habe ich keine Bilder von dem Motor, falls ich die zugesandt bekomme, poste ich die auch hier.
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