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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Polydor? HMV 101 Nachbau
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
sanfranphono
Fr Okt 16 2020, 23:06 Druck Ansicht
Dabei seit: So Feb 23 2020, 08:00
Einträge: 16
Hallo, kann jemand mir mit diesem Koffergrammophon helfen?

Sieht ja auf den ersten Blick wie ein HMV 101 aus, der Kasten ist genau wie die Britischen Columbias gebaut. Die Schalldose (wobei ich nicht weiss ob die original ist) hat "Polydor Mica".

Schoenes Geraet, funktioniert auch sehr gut. Ist das ein Geraet der Deutschen Grammophon? Ist die Schalldose korrekt?

Letztes Bild ist ein Gewindeschaft im Deckel mit Raedelschraube zur Transportfixierung von Platten.

Vielen Dank

Carsten









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berauscht
Fr Okt 16 2020, 23:56
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1629
Was steht denn auf dem Aufkleber im Deckel?
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Telraphon
Sa Okt 17 2020, 11:10
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 222
Gramola Koffer Modell Nr.190
Katalog datiert auf Dezember 1929, im weiterem Katalog von 31 wird er (zumindest im mir Vorliegenden) nicht mehr gelistet.
Schalldose erachte ich für korrekt. Eine der Federn an der Nadelaufhängung scheint zu fehlen, so bitte nicht mehr nutzen und erst ersetzen.



LG

[ Bearbeitet Sa Okt 17 2020, 11:13 ]
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sanfranphono
Mo Okt 19 2020, 01:56
Dabei seit: So Feb 23 2020, 08:00
Einträge: 16
Danke fuer die Hilfe, Wusste ich dass ihr mir helft, ja die Feder an der Schalldose habe ich ersetzt.

Mit dem lautstark das stimmt. Spielt so gut wie ein HMV 101. Mir ist aufgefallen, dass zwischen Tonarm und Trichterhals eine Luecke ist. Da habe ich aus Filz eine Art Muffe gebaut, die die Verbindung schoen abschliesst.

Der Kasten ist ja baugleich mit britischen Columbias und einigen HMV. Hat es da einen gemeinsamen Hersteller gegeben?

Gruss

Carsten
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Vogtländer
Fr Okt 23 2020, 18:28
Dabei seit: Do Dez 24 2015, 00:14
Wohnort: Vogtland
Einträge: 128
Hallo Carsten,

ob du das Muffe nennst oder Filzdichtung ist erstmal egal, das gehört schon dorthin.
Siehe auch hier auf der Seite unter: Funktion Grammophon->Technik->Der Tonarm
Der Tonarm sollte, wie auch die Schalldose, möglichst "Luftdicht" sein. Wenn der Tonarm mal vom Motorbrett abgeschraubt wird, sollte vor einer erneuten Befestigung die Auflagefläche mit etwas Fett abgerieben werden. Dies schließt eventuelle Undichtigkeiten. Bei manchen Geräten befindet sich zwischen Tonarm und Motorbrett ein geölter Filz oder Papier. Dieses dient als Dichtung, die verhindert soll dass Schall austritt.

Aber was machen die beiden Unterlegscheiben außen auf der Leiste?


Normalerweise sollte doch das Motorbrett auf den Leisten plan aufliegend verschraubt werden, dann passt alles ohne Verspannungen.
Du ziehst ja mit den Schrauben des Tonarms den Trichter etwas nach oben, der liegt nicht unten am Boden.
Und zwischenrein, wie von dir gemacht, die Filzdichtung, dann wird´s wie´s werden soll.

Schöne Wochenendgrüße aus dem Vogtland, Mario

[ Bearbeitet Fr Okt 23 2020, 18:40 ]
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