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Foren > Phonographen > Walzen und frühe Tonaufnahmen
Walze für Telegraphon Aufzeichnungsgerät
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
-Juergen-
So Dez 27 2020, 16:04 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Einträge: 88
Hier ein paar Bilder einer Walze für ein Telegraphon Aufzeichnungsgerät. Auf solchen Tonträgern konnten Telefongespräche aufgezeichnet und wiedergegeben werden. Länge etwa 25 cm bei einem Aussendurchmesser von etwa 10 cm.
Datiert ca. 1924.

Zum Größenvergleich ein paar Bilder mit Edison Concert, Pathe Salon bzw. einer Walze in "Standardgröße"





[ Bearbeitet Mo Dez 28 2020, 19:21 ]
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Remirus
Mo Dez 28 2020, 18:12
Dabei seit: Mi Jul 12 2017, 16:12
Wohnort: Heide (Holstein)
Einträge: 74
Es handelt sich hierbei ja wohl um Wachswalzen für das früher hier vorgestellte elektrische Diktiergerät, das in den 1920er Jahren unter dem Namen "Telegraphon" produziert wurde. Erstaunlich finde ich daran, dass bei diesem elektrischen Phonographen außer dem Namen nichts mehr an das ursprüngliche Konzept von Valdemar Poulsen zu erinnern scheint, also die erstmalige Tonaufzeichnung und -wiedergabe im Magnettonverfahren. Hat jemand vielleicht irgendwelche Informationen darüber, warum diese Technologie damals aufgegeben wurde?

Herzliche Grüße!
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Webseite
DGAG
Di Dez 29 2020, 02:20
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 495
Telephonographen bzw. Telegraphone gibt es seit mindestens 1888 in den verschiedensten Ausführungen, aber meistens mit Walzen aus wachsähnlicher Masse. Poulsens Gerät war also nur eines einer langen Reihe von Anrufbeantwortern.

Dass die Idee des Magnettonverfahrens damals nicht weitergeführt wurde lag wohl daran, dass die aufgenommenen Töne bei Poulsen zwar verständlich, aber viel zu leise für die damals üblichen Wiedergabemethoden waren. Ausserdem ging man die dringend notwendige Weiterentwicklung bis zur wirklichen Marktfähigkeit nach dem Urteil von Zeitgenossen dilettantisch an. Mein Eindruck ist, dass nach dem Verkauf der Patente die Luft raus war. Dabei hätte die Arbeit dann erst richtig losgehen müssen.

[ Bearbeitet Di Dez 29 2020, 10:26 ]
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