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Foren > Grammophone > Tischgeräte
Electrola Modell 127 ?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Sypoch
Do Feb 25 2021, 15:08 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Feb 13 2021, 20:33
Einträge: 2
Hallo liebe Community,

Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer eines Electrola Gammophon, vermutlich ein 127 Eiche furniert. Wie seht ihr das, bezgl. dem Modell? Wie alt wird es wohl sein? Schalldose Nr. 4 ist dran.

Der Motorläuft einwandfrei, nur ist der Ton sehr sehr bescheiden.. da muss ich noch etwas tüfteln. Werde mir Hilfe von einem Bekannten holen. Wie würdet ihr das verbrauchte Holz restaurieren? Die Türen sind ja sowas von hin.. ich denke da an Furnier ab und Grundholz herrichten so gut es geht. Jeder Tipp ist herzlich willkommen. Bilder anbei.

Viele Grüsse aus der Schweiz
Sypoch



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gramofan
Fr Feb 26 2021, 18:03
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1063
Ja, das ist ein Electrola 127, Ende 20er Jahre. An dem Etikett im Deckel kann man sehen, dass es sich um eine frühes Exemplar handelt. Später wurden die Etiketten umgestaltet (deutlich kleiner, rechteckig, mittelblau mit Goldrand und goldenem Electrola-Schriftzug)
Für Holzarbeiten bin ich nicht qualifiziert, da gibt's Mitglieder mit mehr Ahnung. Aber grundsätzlich würde ich versuchen soviel wie möglich von der originalen Substanz zu retten, also das Furnier möglichst nicht abzunehmen oder wenn, dann nach Sanierung des Türkerns wiederzuverwenden und die fehlenden Stellen zu ergänzen.
Dieses Modell hat eigentlich einen beeindruckend guten Klang. An der Schalldose liegts i.d.R. nicht, sofern die Membran in Ordnung ist (Foto?) und der Nadelträger nicht klemmt. Hast Du mal untersucht, ob irgendwo in der Schallführung ein Hindernis ist (Tonarm, Trichter). So wie das Gerät aussieht, würde es mich nicht wundern, wenn sich da mal Insekten angesiedelt haben oder 'ne tote Maus drin steckt (alles schon gehabt).



[ Bearbeitet Sa Feb 27 2021, 07:09 ]
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Grammo-Klaus
Sa Feb 27 2021, 10:23
Dabei seit: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Einträge: 409
Ja an sich ein schönes Modell von Electrola. Mit Geduld und Muße lässt es sich bestimmt gut wieder aufarbeiten. Wichtig ist eben ob der Original-Motor und alle anderen Original-Teile noch vorhanden sind.
Schönes Gold-Electrola-Etikett innen.
Ja dieses Modell 127 sieht dem auch bekannten Modell 109 recht ähnlich, dieses verfügt ja über die schönen Standfüße.
Glückwunsch zu dem Electrola. Damit kann man eigentlich nix falsch machen.
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Sypoch
So Feb 28 2021, 21:56
Dabei seit: Sa Feb 13 2021, 20:33
Einträge: 2
Danke für die raschen Antworten - versuche so viel wie möglich zu retten :-)
bezgl. der Schalldose, ich denke etwas fehlt, daher schwingt diese auch zu viel und der Ton ist viel zu laut und überdehnt. Wenn ich mit dem Finger etwas nachhelfe kommt der Sound perfekt raus. Anbei ein Foto... was fehlt den da? Was kann ich hernehmen um das "Fehlende" zu ersetzen? Merci

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gramofan
Mo Mär 01 2021, 12:56
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1063
Nach dem Foto würde ich sagen, was da fehlt, ist eine unbeschädigte Glimmer-Membran. Dadurch hält die Schraube mit der der vom Nadelträger kommende Hebel daran befestigt ist ,nicht mehr (richtig) und es kommt zu Störgeräuschen. Sollte also ausgetauscht werden. Auf Suche kannst Du mal hier gehen
Link - Hier klicken
(der Herr spricht auch Deutsch).
auch in der enlischen Bucht wird sowas gelegentlich angeboten,
Suchwort: mica diaphragm
Die grundsätzliche Vorgehensweise für die notwendigen Arbeiten sind hier im Forum m.E. noch nicht beschrieben, erschließen sich aber mehr oder weniger von selbst. Wenn nicht, ggf. nochmal melden.

[ Bearbeitet Mo Mär 01 2021, 13:04 ]
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