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Forums > Phonographen > Geräte, Werbung und Schriftmaterial
Phonograph unbekannter Herstellung
Moderators: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
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-Juergen-
Di Jun 08 2021, 12:36 Print View
Joined: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Posts: 129
HERSTELLER: ?
MODELL: ?
SERIENNUMMER: Keine
JAHR: ?
DAMALIGER PREIS: ?
GEHÃUSE: Metallplatte
TRICHTER: kleiner Zinkblechtrichter,
MOTOR: 1 Feder
SCHALLDOSE: Puckschalldose
MANDREL/ Walze: Konischer Walzenträger

Hier eine aus meiner Sicht interessante und recht solide Ausführung eines Phonographen ohne Spindelführung. Einiges dabei erinnert stark bekannte Pucks bzw. Kastenpucks. Das Gerät wurde so in Frankreich verkauft und ist verm. auch eine französische Fertigung. Der Motor ist recht laufstark und robust. Die Abmessungen der Grundplatte sind etwa 13cm x 21 cm.

Mich würde interessieren ob jemand ein ähnliches Exemplar kennt bzw. Zuordnung zu Herstellern machen kann.









[ Edited Fr Jun 11 2021, 20:30 ]
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DGAG
Fr Jun 11 2021, 00:28

Joined: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Posts: 537
Ich finde dieses attraktive Modell ganz untypisch für die ansonsten sehr kostengünstig hergestellten, spindellosen Phonographen. Sieht mir eher nach einer ziemlich aufwendigen Herstellung in kleinen Stückzahlen in einer auf Feinmechanik spezialisierten Werkstatt aus. Wird nicht einfach sein den Hersteller zu finden. Siehst Du, abgesehen vom Erwerbungsort, irgendeinen Hinweis auf Frankreich?

Alles verschraubt und lässt sich leicht demontieren. Zumindest die Bodenplatte stelle ich mir ursprünglich entweder poliert und vernickelt, oder lackiert und vielleicht zusätzlich mit Linien oder Schmuckelementen verziert, vor. Im jetzigen Zustand sieht sie etwas "roh" aus. Hätte man sich damals wohl nicht in die Wohnung gestellt.

Durch die Übersetzung mittels eines groß dimensionierten Antriebszahnrads muss der Motor nur langsam drehen. Was mir noch auffällt sind die in Form eines Parallelogramms geschnittenen Platinen des Federhauses. Ein technisch nicht notwendiger Mehraufwand, der den Phonographen "dynamischer" erscheinen lässt. Ich mag solche kleinen Gimmicks. Dieses Merkmal, vielleicht eine Art Markenzeichen, könnte helfen den Hersteller zu identifizieren.

[ Edited Fr Jun 11 2021, 12:45 ]
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-Juergen-
Fr Jun 11 2021, 20:42
Joined: Di Dez 25 2018, 08:26
Wohnort: Rhein-Main
Posts: 129
Hallo Stephan,

unter der Motorplatine ist recht gut erhaltener Nickel, daher gehe ich davon aus, daß das Gerät vollständig vernickelt war. Es ist richtig die Feder entlastet sich extrem langsam, daher läuft das Teil recht leise und sehr gleichmäßig.
Ich habe leider nur die Kopie einer Werbeanzeige und auch dazu noch keine zeitliche Zuordnung. Bislang einzige grobe Orientierung sind die Preise für die angegebene Uhr. Da würde ich so auf 1904 bis 1907 tippen. Ist aber halt nur ein "best guess".
Die Art des Trichterhalters (unterer Haltepunkt mit Achsfeststellung) habe ich schon mal bei anderen französischen Herstellern gesehen. Die Herstellung dieses Gerätes daran fest zu machen ist recht dünn. Vielleicht hat einer der Kollegen da noch Katalogmaterial.
Irgendwie ist das Teil stylisch wenngleich auch kein Highend.

Besten Dank für Mühe und Kommentierung


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DGAG
Sa Jun 12 2021, 17:02

Joined: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Posts: 537
Man kann auf der Werbeanzeige leider nur wenig vom Mechanismus erkennen. Ich ahne aber in der Tat einige Ähnlichkeiten, zum Beispiel die (ehemals polierte) Bodenplatte und das große Antriebszahnrad. Da könntest Du wirklich den richtigen Hersteller bzw. Vertrieb gefunden haben.
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