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Brunswick Sprech-Apparate + Preisliste (Deutschland 1927)
Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
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LoopingLoui
Do Okt 07 2021, 22:41 Druck Ansicht
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Niedersachsen
Beiträge: 229
Der deutsche Brunswickkatalog von 1927. Geräte und Platten der Firma Brunswick wurden in Deutschland von der Deutschen Grammophon hergestellt. Bei den Geräten kam es zum Teil zu Überschneidungen mit nahezu baugleichen Geräten als Gramola/Polydor.
Die Verkaufspreislisten lagen meist nur lose in den Katalogen, da sie immer wieder aktualisiert wurden. Auch hier wurden bereits Preisänderungen notiert. Oft fehlen die wertvollen Preislisten leider.
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LG
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Fehlmann1960
Fr Okt 08 2021, 07:59
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Beiträge: 405
Schöner Katalog!
Mir ist bei diesen Brunswick-Modellen im Katalog, oder auch schon früher aufgefallen, dass die Schalldosen dieser Modelle verkehrt stehen. Resp. die Membrane zum Tellerzentrum.
Habe ja selber ein Brunswick Grammophon. Bei meinem ist jedoch eine Ultona-Schalldose Patent 1917 montiert. Gabs nur bei Brunswick diese Schalldosenstellung? Meiner Meinung schon. Habe sonst noch keine anderen Hersteller gesehen.

Gruss Thomas
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LoopingLoui
Fr Okt 08 2021, 13:30
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Niedersachsen
Beiträge: 229
Hallo Thomas!
Du meinst bestimmt den Panatrope Tonarm, welcher bei den amerikanischen Brunswick und verschiedenen Gramola/Polydor/Polyphon/dt.Brunswick verwendung fand?
Falsch ist da ja eigentlich Nichts dran, auch wenn er im Vergleich zu anderen Geräten befremdlich aussieht. Tatsächlich sind die Klangeigenschaften dieser Tonarme ganz ausgezeichnet, wenn vielleicht auch relativ schwer. Ein Tonarm ist ja nichts anderes als ein Stück des Trichters - daher spielt die Länge da eine entscheidende Rolle.
Beim System Vadasz ist ja auch mehr Tonarm als Trichter vorhanden - der Klang jedoch sehr ordentlich (Tonarm und Trichter sind dort ja auch bedeutend länger als in jedem anderen Koffer dieser Größe Platz finden würde).

Übrigens nutzten die besseren Schrank- und Tischgeräte der Firma „Schwechten“ (ja, die mit den Klavieren) auch Tonarme die den Panatrope täuschend ähnlich sehen. Wie die wohl dran gekommen sind?!

Hier der Tonarm eines Gramola Nr. 423, welcher baugleich zum Brunswick Nr. V ist:



[ Bearbeitet Fr Okt 08 2021, 13:35 ]
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Fehlmann1960
Fr Okt 08 2021, 14:28
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Beiträge: 405
Danke für die Ausführungen. Ich meinte eigentlich auch nicht verkehrt. Es gibt etliche Crapophone Trichtergeräte, welche von Koffergrammophonen die Tonarme montiert haben und somit die Schalldose dann auch zum Tellerzetrum schaut.
Bei echten Geräten sieht man es einfach relativ selten.
Gruss Thomas
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