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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
DGG No. 9
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
gramofan
Do Jan 19 2012, 12:32 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 905
Das vorgestellte Schema finde ich gut, deshalb mal was von mir nach dem Schema - leider kann ich nicht allzu viel Genaues sagen, aber vielleicht erfahre ich ja auf diesem Wege mehr?

HERSTELLER: Deutsche Grammophon Gesellschaft
MODELL: No. 9
SERIENNUMMER: 1774
JAHR: um 1906
DAMALIGER PREIS: 37,80 Mark
GEHÄUSE: Holz, olivgrün gebeizt und Schellackpolitur (scheint original zu sein)
PLATTENTELLER: 17,5 cm, Gusseisen am Rand konisch von der Seite zur Mitte
TRICHTER: liegend, vernickeltes Zinkblech
MOTOR:
SCHALLDOSE: Conzert

INTERESSANTE DETAILS: Trichterstütze mit schrägem Ansatz passt an sich nicht an die senkrechte Frontwand. Deshalb ist ein hölzernes Ausgleichsstück zwischengesetzt. Deutet auf den Aufbrauch von Restbeständen hin, die ursprünglich für andere Geräte gedacht waren.

Dank an Starkton für die Ergänzungen!







[ Bearbeitet Mi Nov 30 2016, 17:28 ]
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Starkton
Do Jan 19 2012, 23:42
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Sehr interessantes Gerät, habe ich so noch nie gesehen. Ob es von der DGAG ist kannst Du am entsprechenden Präfix der eingepressten Gerätenummer erkennen. Trichterstütze, Auslegerarm und Trichter (vernickeltes Zinkblech) gehörten ursprünglich zu einem Gerät mit schräger Gehäusewandung, wie der Grammophon-Chatulle No. 3a.

Wie Du ganz richtig geschrieben hast sind die Teile zweitverwendet worden. Ich habe ein dunkelgrün gebeiztes DGAG Münzgrammophon. Die Farbe kann also original sein. Sie ist nicht lichtecht. Deswegen finde ich es bemerkenswert dass sie hier noch so gut aussieht. Unterhalb des Tellers (bitte abstauben ;) ) müsste sie noch um einiges dunkler sein. Das wäre ein Hinweis darauf dass nicht zwischendurch mal jemand drübergebeizt hat. Sind irgendwo aufgeklebte Firmenzeichen am Gehäuse?

[ Bearbeitet So Jun 17 2012, 13:36 ]
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gramofan
Sa Jan 21 2012, 15:45
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 905
Tja, man sollte sich seine "alten" (schon lange im Bestand seienden) Geräte doch immer mal wieder genau ansehen: also vor der Seriennr. steht DGAG, weiter rechts "Rev. 6" (kann auch eine "8" sein) und in der Ecke links daneben ein K. Habe auch den Boden nochmal abgeschraubt und das scheint mir ein typischer DGG bzw. HMV-Motor zu sein. Hatte übrigens auch nie Zweifel, dass das Schreibender-Engel-Logo alt und nicht naträglich angebracht ist.
Unter dem Plattenteller ist die Farbe (nach Abstauben) nicht dunkler, aber auf dem Boden sieht man doch deutlich, dass sie mal kräftiger und grünbläulicher war.
Bleibt aber immer noch die Identifizierung des Modells.









[ Bearbeitet Di Feb 19 2013, 22:35 ]
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Starkton
Sa Jan 21 2012, 17:27
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Sieht alles einwandfrei und original aus. Das Gerät ist offenbar nie der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt gewesen. Anhand des Motors würde ich das Grammophon nicht vor 1905 einordnen. Ich habe es allerdings in den Katalogen von 1905, 1907 und 1908 nicht gefunden. Würde mich nicht wundern wenn es nur zum Weihnachtsgeschäft im Handel war und es daher nicht in einen Jahreskatalog geschafft hat.

Es handelt sich hier um ein Einsteigermodell der DGAG bei dem Restbestände sehr kreativ kombiniert wurden. "Monarch"-Status hatte es sicher nicht! Zu der Zeit als es entstand war die Trichterstütze zugunsten von Tonarmapparaten schon aus der Mode, und nur die billigsten Modelle hatten noch einen 17,5 cm Teller. Wahrscheinlich ist es zusammen mit der kleinen Zonophon Platte im 5 Zoll Format vermarktet worden. Das Grammophon ist auf jeden Fall sehr selten und Dank des schönen Zustands ein echtes Sammlerteil. Glückwunsch!!

PS: Der Trichter ist vernickeltes Zinkblech, nicht Stahlblech.

[ Bearbeitet So Jun 17 2012, 13:37 ]
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Starkton
Mi Nov 30 2016, 11:35
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Ich habe einige Angaben zu diesem Grammophon gefunden: Die Modellbezeichnung ist "No. 9". Es wurde im Katalog von 1906 als "billigster Familien-Apparat" zum Preis von 37,80 Mark angeboten.

Bitte in der Beschreibung und im Titel entsprechend ergänzen bzw. ändern.
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