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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
His Master´s Voice HMV Modell PBO
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Hedensö
Fr Jan 27 2012, 17:42 Druck Ansicht

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Neuerwerbung - fertig restauriert...

HERSTELLER: His Master´s Voice
MODELL: PBO (Portable Model B in Oak)
SERIENNUMMER:
JAHR: Juli 1921 bis Juni 1922
DAMALIGER PREIS: 13,10 BP
GEHÄUSE: Eiche massiv (Ober- und Unterseite Eiche furniert)
PLATTENTELLER: grüner Pfilz
TRICHTER: Sperrholz (gleichzeitig Motorabdeckung), zu öffnende Gehäusetüren zur Lautstärkenregulierung
MOTOR: HMV Ein-Feder-Motor
SCHALLDOSE: HMV Exhibition

INTERESSANTE DETAILS: Das HMV PBO ist ein relativ seltenes Gerät, da es nur kurze Zeit (Juli 1921 bis Juni 1922) erhältlich war. Nach den Angaben des Buches "His Master´s Gramophone" wurden den Aufzeichnungen nach 191 Stück des Modells verkauft.
Das Charakteristische an diesem Gerät ist das aufgehängte Motorboard, welches sich beim Schließen des Deckels automatisch in den Koffer absenkt. Durch diese Technik konnte die Deckelhöhe sowie das Gesamtgewicht des Koffers (im Vergleich zum Vorgängermodell HMV PAO bzw. PAAO) erheblich reduziert werden.






Dem Buch "His Master´s Gramophone" zufolge wurden auf Grund des schleppenden Absatzes des Models PAO die vorhandenen Geräte im Jahr 1921 zum Model PBO umgebaut. Hierfür wurde der Deckel gekürzt und das Motorboard nicht aufgeschraubt, sondern aufgehängt. Das Motorboard ist vorne links und rechts mit den HMV lidstay screws (analog HMV 100/101) fixiert. Hinten liegt das gesamte Motorboard auf zwei Nippeln auf, die sich beim Schließen des Deckels absenken. Somit senkt sich der hintere Teil des Motorboards ab, sodass der geschlossene Deckel nicht auf dem Tonarm aufliegt.

Das hier vorgestellte Exemplar wurde offensichtlich auch umgebaut. Indiz hierfür sind die noch vorhandenen Löcher für die Befestigung des Trageriemens auf der rechten Seite, wo er beim Modell PAO generell befestigt war. Beim Modell PBO wurde der Trageriemen jedoch links angebracht. Die beschriebenen Löcher wurden werksseitig gefüllt und der Trageriemen auf der linken Seite des Geräts angebracht.



[ Bearbeitet Sa Jan 13 2018, 09:51 ]
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Gast
Fr Jan 27 2012, 18:23
Gast
Ein Traumstück...und sicher nicht leicht zu bekommen. Gast
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Hedensö
Fr Jan 27 2012, 18:25

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
War auch nur Zufall - hätte im Leben nicht daran gedacht, solch eines mal zu bekommen...
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Starkton
Fr Jan 27 2012, 19:35
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Sehr interessantes Stück. Ein absenkbares Motorboard ist eine super Idee und die Aussparungen für die Nadeldosen sind sehr praktisch. Hast Du auch ein Foto vom Motor?

"Relativ selten" halte ich für untertrieben bei nur 191 verkauften Exemplaren! Wurden laut dem HMV Buch von irgend einem Modell noch weniger verkauft?

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Hedensö
Fr Jan 27 2012, 19:56

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
@Starkton: die Modelle PAO, PBO und 105 (bzw. PBC) folgten relativ kurz aufeinander - zum Teil wurden die Modelle auch parallel verkauft. Da nach dem PBO relativ schnell die schwarz bezogene Variante (105 bzw. PBC) folgte, sind wohl nicht so viele Geräte verkauft worden.

Hier ein Foto des Motors:



Das Konstrukt ringsrum ist der Trichter aus Sperrholz...


[ Bearbeitet Fr Apr 06 2012, 17:26 ]
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Mareko
Sa Jan 28 2012, 09:03

Dabei seit: So Jan 02 2011, 11:49
Einträge: 114
Hallo 'Hedensö'

Wirklich ein einzigartiges Grammophon mit einigen verblüffenden Besonderheiten! Besten Dank für Deine Vorstellung.

Viele Grüsse
Mark
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