Forums
Forums > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels G-H
GOLDORA
Moderators: SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Author Post
Aristodemo
Sat Feb 18 2012, 18:45pm Print View
Joined: Sat Jan 21 2012, 01:07am
Posts: 426





Aufnahme von POLYPHON,Leipzig 1910,Marke gehört wohl zu POLYPHON

[ Edited Sat Mar 31 2012, 13:12pm ]
Back to top
Aristodemo
Sat Feb 18 2012, 18:47pm
Joined: Sat Jan 21 2012, 01:07am
Posts: 426





[ Edited Sat Mar 31 2012, 13:11pm ]
Back to top
krammofoon
Fri Aug 24 2012, 11:03am
Schellack-Gnadenhof
Joined: Mon Jun 27 2011, 20:47pm
Posts: 1215
Servus :-)

warum kommt mir gerade das unlängst diskutierte Rumänen-Label in den Sinn?

Gruss
Georg


Back to top
krammofoon
Sun Mar 17 2013, 16:39pm
Schellack-Gnadenhof
Joined: Mon Jun 27 2011, 20:47pm
Posts: 1215
Servus :-)

zu dieser Platte, die mir gerade beim Aufräumen noch mal in die Hände fiel, hätte ich noch zwei Fragen:

auf jeder Plattenseite, ungefähr in der Mitte jedes Liedes, befindet sich eine breite Rille, in welcher auch nur eine Rille verläuft.
Ich meine mich zu erinnern, dass wir das mal hier in einem Thread als eine Art Erschwerung für schon damalige Raukopierer ermittelt hatten.

Meine Fragen: a) kann man das nach heutigem Kenntnisstand immer noch so stehen lassen, bzw. b) wurden auch Raubkopien nicht gepresst? Also was hätte da eine breite Rille verhindern sollen? Oder wie funktionierte eine Raubkopie - sagen wir mal Anno 1908........?

Begeben wir uns in finstere Hinterhöfe und Keller zu Tresorknacker-Ede, Messer-Mäcki und Schellack-Schorsch und lassen unserer Phantasie freien Lauf, was Plattenhersteller damals dazu brachte, breite Rillen mitten rein zu pressen :-)
War das wirklich schon ein Markt für Raubkopien im Vergleich zu napster, emule, the pirate bay und Konsorten der Neuzeit?

Leider frisst die Platte bei mir nur ein Gnadenbrot wegen des schönen Etiketts, denn wie man unschwer erkennt, ist der Rand hoffnungslos hinüber.
Als jetzt investigatives Stück darf sie ebenfalls im Regal verbleiben.

Gruss
Georg








Admin: Das Thema Raubkopien wird unter diesem Eintrag Link - Hier klicken weitergeführt


[ Edited Mon Mar 18 2013, 14:55pm ]
Back to top
GrammophonTeam
Fri Jul 31 2015, 12:02pm
Seitenbetreiber

Joined: Sun Sep 04 2011, 14:54pm
Location: Köln
Posts: 1826
Goldora Platte war die Eigenmarke des Kauf- und Versandhaus Jonass & Co. in Berlin. Der Vertrieb der Platten geschah hauptsächlich über den Versand.


Sammlung Monokel Link - Hier klicken


Bekannt war das Versandhaus vor allem dafür, dass es auch Goldschmuck gegen Ratenzahlung anbot. Vielleicht deswegen der Name Goldora?
Die Lohnpressungen übernahmen verschiedene Firmen (von diesen kamen auch die Matrizen): Kalliope, Odeon/Jumbo und Polyphon in den Jahren um und nach 1910.


Dezember 1911


In den 1920er Jahren auch Artiphon. Auffällig ist hier die (optische) Ähnlichkeit zur "Hertie Platte".






[ Edited Sat Jun 02 2018, 18:45pm ]
Back to top
 

Jump:     Back to top

Über Uns

Wir sind mehr als ein Forum! Als eingetragener Verein arbeiten wir an der Beständigkeit unserer Leidenschaft.

Über uns

Wir suchen Dich!

Du schreibst Artikel, möchtest im Forum als Moderator aktiv werden? Dir liegt Social Media. Bewahre Wissen! Wir warten auf dich.

Schreib uns

Tipps

Einsteiger-Ratschläge für optimale Nutzung und wichtige Aspekte beim Grammophon und Schellackplatten-Kauf.

Zu den Informationen