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Grammophone in BildernGrammophongalerie


Grammophon - Geräte



6.
Electrola Modell 98

HERSTELLER: Electrola
MODELL: C 98
SERIENNUMMER: 1824
JAHR:?
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE: Holz - mit schwarzem Kunstleder bezogen
PLATTENTELLER: brauner Filz
TRICHTER: ?
MOTOR: No. 23b
SCHALLDOSE:Electrola No.4

INTERESSANTE DETAILS:

Ich vermute hier eine ähnliche Herkunft/Entstehungsgeschichte, wie beim Modell 106. Das Modell 98 basiert auf dem Modell 99 - allerdings wurden einige 101-Teile verwendet. Eine Frage, die sich mir stellt ist, warum keine Electrola No. 16 Schalldose drauf ist. Handelte es sich um ein reguläres Modell, welches wie das 99er um 1931 auf den Markt kam? Oder ist es später einzuordnen (analog 106)?













Das Typenschild sagt C 98 (C = Farbcode für schwarz). Das bedeutet, dass es das Modell wohl auch in den gängigen Farben blau und rot gegeben haben könnte.

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7.
Electrola 101

HERSTELLER: Electrola
MODELL: 101 (analog HMV C101D)
SERIENNUMMER: keine
JAHR: 1927 (den HMV-Teilen nach und dem goldenen Logo nach zu urteilen)
DAMALIGER PREIS: ?
GEHÄUSE: Holz mit schwarzem Bezug
PLATTENTELLER: 30 cm
TRICHTER: Blech lackiert
MOTOR: HMV 400
SCHALLDOSE: Electrola 4(a)

INTERESSANTE DETAILS: Goldenes Emblem, noch keinen Pakawa-Griff

Meines Wissens nach handelt es sich dabei um eines der ersten Koffergeräte von Electrola. 1928 wurde das Logo dann in das gold/blaue mit dem Rahmen geändert. Der Koffer entspricht einem HMV 101D von 1927.





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HERSTELLER: Deutsche Grammophon A.G.
MODELL: Salon-Apparat "De Luxe"
SERIENNUMMER: D.G.A.G. 132 Rev.K.
JAHR: 1908
DAMALIGER PREIS: 1000 Mark. Preisreduktion auf 900 Mark im November 1908.
GEHÃUSE: Kirsche massiv, außen furniert mit afrikanischem, schellack-hochglanzpoliertem Sapeli
PLATTENTELLER: 30 cm
TRICHTER: Eingebauter Holztrichter
MOTOR: 3-Feder
SCHALLDOSE: Gramophone Co. Ltd. Exhibition, Seriennummer 310765

INTERESSANTE DETAILS:
  • Nur gegen Vorbestellung gefertigt, mit einer Lieferzeit von 5 Wochen.

  • Das Sapelifurnier wurde offenbar nach Kundenwunsch sehr sorgfältig ausgewählt und gab jedem Salon-Apparat "De Luxe" ein individuelles Aussehen mit Unikatcharakter. Dies wird durch ein zweites, allerdings stark beschädigtes und nur fragmentarisch erhaltenes, Exemplar dieses Modells nahe gelegt.

  • Marketerien aus Wurzelholz, Mooreiche und Perlmutt.

  • Gehäuse im damals hochmodernen Reformstil, erkennbar an der reduzierten, geometrischen, monumentalen Form - jedoch noch mit Anklängen an den Empire- und Jugendstil. Ich versuche den Entwerfer des Möbels heraus zu finden, den ich im Umkreis von August Endell und Peter Behrens vermute.

  • Die Deutsche Grammophon A.G. meldete das Modell "Salon Apparat de Lux" [sic] am 26. Februar 1908 unter der Fabriknummer 218 beim Deutschen Musterregister an.

  • Taucht erstmals im D.G.A.G. Gerätekatalog von April 1908 auf.

  • Mit anfangs 1000 Mark Kaufpreis das teuerste Grammophon für den Heimgebrauch auf dem deutschen Markt. Nur das "Auxetophon" mit pressluftbetriebener Schalldose, verwendet als Ersatz für Tanzkapellen in Hotels, großen Gastwirtschaften und Konzerthäusern war noch kostspieliger.

  • Das Standgrammophon stand jahrelang unbeachtet in einem Bremer Antiquitätengeschäft. Ich konnte es jedoch anhand des Kataloges als Modell der Deutschen Grammophon A.G. identifizieren und erstand es sehr preiswert.















Werbeanzeige aus der Phonographischen Zeitschrift vom 11. Februar 1909:








Astephon oder Aste-Sprechmaschine




Es handelt sich um ein sog. Astephon welches durch August Stukenbrok in Einbeck per Katalog verkauft wurde. August Stukenbrok betrieb damals den ersten Versandhandel in Deutschland und bot dieses Gerät 1912 in seinem Katalog unter der Nummer 2680 für 45,- Mark an.

Die Geräte wurden von diversen Firmen geliefert, z.b. Lindström, Polyphon, Symphonion oder Klingsor. Sie wurden im Katalog dann zur Hausmarke gemacht und unter Astephon oder Aste-Sprechmaschine verkauft (ähnlich wie die Körting Radios später bei Neckermann).



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