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Deccalian / Decca
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berauscht
Mo Mai 13 2013, 11:27 Print View
"Urgestein" Autor/Moderator

Joined: Mi Jan 06 2010, 21:59
Posts: 1663
Die britische Decca Gramophone Co.Ltd. stellte zunächt nur Grammophone her. Durch die Übernahme der angeschlagenen britischen Duophone and Unbreakable Record Co Ltd. gelang ihr zu Beginn der dreißiger Jahre erfolgreich der Einstieg in das Schallplattengeschäft. Mit der Marke Deccalian trat die Firma auch in den deutschen Markt ein. Der Marke war aber nur ein kurzes Leben beschieden. Die Deutsche Grammophon schloß einen Kooperationsvertrag mit der Firma. Damit verschwand die Marke vom deutschen Markt, die Aufnahmen der Firma erschienen fortan auf Grammophon. Erst nach dem zweiten Weltkrieg erschien das Decca-Etikett wieder bei uns.




In Österreich und der Tschecheslowakei wurde die Prudukte unter der Marke Decca vertrieben.

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Klangwolke
Sa Jan 11 2014, 14:14
Joined: Sa Jan 04 2014, 13:54
Posts: 239
Leider läßt sich goldene Schrift auf dunkelbauem Hintergrund nicht leicht Photographieren und lesen. Aber ich glaub' es geht so halbwegs:



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jitterbug
Sa Jan 11 2014, 21:51
Joined: Mi Mär 27 2013, 16:49
Wohnort: Berlin
Posts: 391
Soweit ich informiert bin, kamen DECCA-Schallplatten als Importware ab 1930 mit dem Überkleber "BARATON" bzw. "DECCALIAN" auf den deutschen Markt. Dazu als erstes die unten abgebildete AMBROSE-Platte. HORST H. LANGE listet in seiner "Discographie der deutschen 78er..." (Panther Verlag, 1993) insgesamt sechs Platten (seine Bestellnummern sind allerdings durcheinander gekommen, aus BRIAN RUSTs Diskographie "British Dancebands" sind sie richtig zu entnehmen).

Auch noch bis in die Mittdreißiger Jahre wurden DECCA-Platten importiert, sofern sie nicht von der DEUTSCHEN GRAMMOPHON übernommen und gepresst wurden (GRAMMOPHON, bzw. BRUNSWICK). Selbst dann tragen sie den Überkleber "DECCALIAN", wie die beiden GRETA-KELLER-Plattenetiketten von 1932 (rot) und 1934 (blau) zeigen.

Sicherlich musste es hier genauso gehandhabt werden, wie bei den britischen HMV-, bzw. amerikanischen VICTOR-Platten, die auch mit Halbetiketten "ELECTROLA", bzw. bei ALBERTI mit "SPECIAL RECORD" überklebt wurden.

Eine frühe deutsche DECCA-Nachkriegsveröffentlichung ist die STÉPHANE GRAPPELLY-Platte mit einer Londoner Aufnahme von 1944.

Erstaunlicherweise hat aber die DEUTSCHE GRAMMOPHON/BRUNSWICK auch nach wie vor DECCA-Matrizen nach 1945 gepresst, wobei es sich dabei in erster Linie um amerikanische Aufnahmen handelt, es sind keine britischen DECCA-Matrizen als Neuerscheinung mehr angeboten.









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Grammo-Klaus
Fr Sep 05 2014, 17:42
Joined: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Posts: 425
Hier noch ein Beispiel für eine deutsche DECCA Veröffentlichung aus dem Bereich Rock-n-Roll
Laut meinem alten TELDEC-Katalog war diese Platte bereits im März 1954 in deutschen Musikgeschäften erhältlich.
Bill Haley, Crazy Man Crazy, F 43676, blau-goldenes Decca-Supreme-Beethoven-Label

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Grammo-Klaus
Fr Sep 05 2014, 17:46
Joined: Mo Jan 27 2014, 11:46
Wohnort: Im sonnigen Westfalenland
Posts: 425
Hier nochmals die gleiche Platte, nur als Zweitpressung, so um 1956 nochmals erschienen, allerdings mit dem "neuen DECCA-Labeldesign."
Halt ein Beispiel, wie sich das deutsche Decca-Label im Laufe der Jahre so verändert hat.

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WalterSchwanzer
Sa Dez 29 2018, 11:33
Joined: Mo Dez 08 2014, 12:34
Wohnort: Rohrendorf
Posts: 467
ich habe einige Platten mit Blasmusik mit brauner Eitikette


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andihein58
Sa Dez 29 2018, 18:56
Joined: So Dez 23 2018, 16:47
Wohnort: Dillenburg
Posts: 16
Zu Telefunken/Decca gibt es ein interessantes Buch in dem der Werdegang dieser Kooperation sehr akribisch aufgeführt wird, mit sehr vielen schönen Fotos. Das Buch heisst: "Die Teldec Story, wie eine Plattenfirma unser Leben veränderte". Geschrieben von Rüdiger Bloemeke.
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gramofan
So Dez 30 2018, 14:18
Joined: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Posts: 1044
andihein58 schrieb ...

Zu Telefunken/Decca gibt es ein interessantes Buch ....


Siehe die Besprechung hier im Forum
Link - Hier klicken
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