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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
DIXOLA (British Made)
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
VistaHH
Fr Mai 17 2013, 22:18 Druck Ansicht
Gast
HERSTELLER: DIXOLA
MODELL:
SERIENNUMMER: PatentNo. 165333173997
JAHR:
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE:
PLATTENTELLER:
TRICHTER:
MOTOR:
SCHALLDOSE:

INTERESSANTE DETAILS:

Hallo liebe Gemeinde,

wie im einen oder anderem Beitrag von mir schon angekündigt, suchte ich ja noch ein Koffergrammophon als Ergänzung zu meinem Schrankgrammophon.

Heute habe ich in der Nähe von meinem Urlaubsort ein solches Koffergrammophon gefunden. Wie auf den Bildern zu sehen, in einem recht vernünftigen Zustand. Was aber das Beste an der Sache ist: Der Motor läuft rund und eiert nicht, rumpelt nicht -weder beim Aufziehen, noch beim Spielen- und die Sprachdose scheint überholt worden zu sein. Dennoch muss einiges gemacht werden. Der Bezug vom Koffer, Flugrost an div. Teilen... Da schaue ich mal im Forum und werde das alles mit einer Fotostrecke dokumentieren. Das eine oder andere Mal werde ich sicher mit meinen Fragen auf Euch zu kommen.

Gleich mal die erste Frage: Wozu ist die Klammer/Klemme an der unteren Innenseite des Deckels? Halterung für eine Nadeldose???

Bevor ich aber loslege -sobald ich wieder zu Hause bin- meine Frage: Ich habe das Grammo gekauft, weil es schön klingt und die ruhige Mechanik mich beeindruckt hat. Den Hersteller kenne ich aber nicht und im Netz habe ich auch nichts gefunden.

Kennt hier jemand den Hersteller? Und ist dieses ein passabler Hersteller? Also klanglich und vom Lauf her war ich sofort hin und weg, aber vielleicht habe ich auch einfach keine Ahnung. *brille

Hier ein paar erste Bilder, im Original sieht alles noch etwas besser aus -weitere folgen in den nächsten Tagen-:







Freue mich schon auf eure Meinung zu meiner Neuanschaffung!

Beste Grüße
Thomas
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Charleston1966
Fr Mai 17 2013, 22:37
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 378
Hallo Thomas,
Da hast du ein sehr schönes Gerät gekauft. Ja, die Klammer konnte eine Nadeldose halten. Ist die Befestigung für Reserveplatten im Deckel noch komplett?Ich kann's auf dem Foto nicht richtig erkennen. Ein "Portrait" von der Schalldose wäre interessant. Stimmt, an dem Gerät musst du nicht viel tun, außer mal reinigen, in Blick in das Geräteinnere kann aber keinesfalls schaden, einfach mal die Mechanik einer Sichtprüfung unterziehen. Dann weisste Bescheid.
Zur Marke kann ich leider nix beisteuern, habe ich noch nie gesehen.

LG
Karlheinz
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VistaHH
Fr Mai 17 2013, 23:28
Gast
Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich habe mal versucht ein paar Bilder von der Schalldose zu machen. Kein Rost, die Punkte sind Staub und einige wenige "Macken" der Blitz hebt alles noch so "schön" hervor. Von hinten sieht die wie neu aus.

Das größte "Problem" ist die Befestigung für die Reserveplatten. Die sieht aus, als wenn im 2.WK ein Panzer drüber gefahren ist. Sie funktioniert noch, aber sieht extrem zerbröselt aus. Ich denke mal, da hat der Zinkfrass ganze Arbeit geleistet. Die sollte ich wohl schnell aus dem Koffer schmeißen, bevor sich der Zinkrost verbreitet, oder?







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VistaHH
So Mai 19 2013, 17:25
Gast
Da ich mich vor Antworten nicht retten kann -keine Ahnung, was ich mir da für einen Exoten gekauft habe- und auch im Netz nicht wirklich etwas finde, hier noch eine Ergänzung zum Hersteller. Ich habe im Logo noch einen Schriftzug gefunden -nein, nein, nicht Made in China *grins -, Kann den aber nicht wirklich entziffern... Carl Schiwer oder Carl Schihar...???

Kann damit jemand weiterhelfen?

Hier mal eine Vergrößerung:



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alang
Mo Mai 20 2013, 22:06
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 564
Ich habe folgenden Forumseintrag auf dem amerikanischen TMF gefunden. Leider auch nicht vielsagend. http://forum.talkingmachine.info/viewtopic.php?f=2&t=6987

Den Plattenhalter wuerde ich nicht rausreissen. Zinkfrass ist keine Krankheit, die ansteckend ist und sich ausbreitet. Es ist einfach nur eine "schlechte" Legierung, die sich wegen unguenstiger Lagerung zersetzt. Du kannst versuchen, den Halter mit duennfluessigem Sekundenkleber oder Epoxy einzupinseln und damit zu stabilisieren. Nicht sicher, ob das stark genug ist um Platten zu halten, aber zumindest koenntest Du das Zerbroeseln stoppen.
Gruss
Andreas
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Starkton
Mo Mai 20 2013, 23:07
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Die beiden englischen Patentnummern [165333, 173997] bringen in diesem Fall leider nicht sehr viel. Charles William Cheney erhielt am 30. Juni 1921 und am 19. Januar 1922 zwei Patente für die Gehäuseschnalle. Immerhin haben wir damit einen terminus post quem. Früher als 1922 kann Dein Grammophon nicht sein.

Es gab eine Dixola Phonograph-Investment Corporation, gegründet 1919 in Norfolk, Virginia. Aber ob die mit Deinem Grammo was zu tun hat??

Interessant wäre herauszufinden wie Carl denn nun mit Nachnamen hieß. Versuche einfach alle Buchstabenkombinationen im Internet durchzugehen. Das könnte eine lohnende Spur ergeben.
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snookerbee
Di Mai 21 2013, 01:03
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1711

In einer amerikanischen Todesanzeige gibt es folgenden Satz:

"From 1918 To 1932, He Played The Banjo And Was The Business Manager Of The Dixola Novelty Orchestra, A New Orleans Band"

Quelle: Link - Hier klicken

Auch nicht unbedingt das, was wir suchen ...

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VistaHH
Mi Mai 22 2013, 00:08
Gast
Erst einmal vielen Dank für die Hilfe und Antworten auf meine Frage... unheimlich spannend zu erforschen, woher das Grammo stammt. Ich habe auch noch zwei Dinge gefunden, welche aber wohl nichts mit dem Grammo zu tun haben:

Zum einen eine Werbeanzeige von 1936 aus einer Zeitung und eine Auktion bei iBey *grins -sind wohl Untersetzer für Töpfe-




[img]/img]

Morgen werde ich mal mit dem Kleingedruckten mein Glück versuchen. Vielleicht ergoogle ich ja den Nachnamen von Carl... und außerdem werde ich das Grammo demnächst öffnen. Vielleicht habe ich ja Glück und finde am Motor oder im Inneren Hinweise. Besteht im Forum eigentlich Interesse daran, dass ich das Aufarbeiten mit Fotos und Kommentaren dokumentiere?

Beste Grüße
Thomas



[ Bearbeitet Mi Mai 22 2013, 00:22 ]
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Rundfunkonkel
Mi Mai 22 2013, 08:03
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1078
Aufarbeiten dokumentieren: aber sicher doch.

Übrigens, mit Zinkfraß hatte ich folgende Lösung erprobt (ob sie bei Dir funktioniert sei dahingestellt): zum Oxyd beseitigen lege ich Aludruckguss- und Zinkteile eine Weile in unverdünntem Essigreiniger ein, spüle die Teile dann in normalem Wasser gut aus, und flute sie dann mit Elektronik-Isolierlack. Bei zwei Knebeln eines AEG Magnetophon hat sich seit gut fünf Jahren nichts mehr verändert, die feinen Risse sind zwar noch immer da, aber mit dem klaren Lack gefüllt.
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grammofar
Do Mai 23 2013, 17:10
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
Hallo,

ich denke nicht das es sich um einen Engländer handelt...Bremse und Regler sehen mir sehr deutsch aus. Wenn man ein Bild vom Motor bekommt, kann man mehr dazu sagen.
Die Schalldose ist deutscher Produktion, insbesondere der Anschluss "Continental-Fitting" an den Tonarm wäre für GB oder USA untypisch.
Gruß
N.P.
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Webseite
VistaHH
Do Mai 23 2013, 23:41
Gast
Hallo zusammen,

die Suche nach dem im Logo genannten Namen hat mich noch nicht weiter gebracht... aber ich habe schon einmal mit der Aufarbeitung des Grammos begonnen.

Hier ein paar Bilder vom Motor. Mit dem bin ich wirklich zufrieden und werde den wohl auch in Ruhe lassen.

Kleine Frage am Rande an die Bastler bzw. Gerätesammler-gehört eigentlich nicht hier her, aber dennoch ganz kurz-: Die Drehzahl lässt sich regulieren, aber ich muss sie ganz runterregeln, um 78 Umdrehungen zu erreichen. Kann man den Fliehkraftregler an der oberen Schraube justieren, oder hat diese eine andere Funktion? Welche?

So, weitere Fragen zur Aufarbeitung stelle ich ab jetzt an der richtigen Stell. Werde in den nächsten Tagen einen Tread öffnen. Hier die Bilder, wobei das durchgestrichene S auf der Motorplatte auch auf der Unterseite des Plattenteller zu sehen ist:













Hier ein kleiner Tipp, wie man die Schrauben auch wieder in das richtige Loch dreht. Für die Bastler sicher ein uralter Tipp... Habe diese einfach in ein Blatt Papier gedreht und dieses nummeriert. Jede Schraube kommt -nach Entrostung und Behandlung mit WD4711 *grins wieder an die alte Stelle:





So, ich hoffe wir kommen mit den Fotos dem Hersteller ein wenig mehr auf die Schliche... Bis hier schon einmal vielen Dank an alle Mitsuchenden!

Beste Grüße
Thomas
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grammofar
Do Mai 23 2013, 23:57
Dabei seit: Do Aug 02 2012, 23:11
Wohnort: 24364 Holzdorf
Einträge: 267
Hallo,
wenn der Motor ruhig läuft hast du Glück...der Fliehkraftregler zeigt schon erste Anflüge von Zinkpest (die Gewichte sind schon etwas verformt - ähnlich wie bei dem Plattenhalter im Deckel). Der Motor kommt aus Deutschland, Firma Steidinger aus dem Schwarzwald nutzte das S mit dem Strich.
Den Hebel zur Geschwindigkeitseinstellung müsste man unter dem Plattenteller verstellen können.
Gruß

N.P.
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Webseite
Rundfunkonkel
Fr Mai 24 2013, 00:49
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1078
Sind nur die Gewichte betroffen vom Zinkfraß? Vielleicht diese besser erneuern, bevor eins sich zerlegt, und weiteres zerfetzt.
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