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Foren > Schellackplatten > Reinigung, Reparatur und Archivierung
Plattenwaschen
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
monokel
Mo Sep 09 2013, 18:58
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Wohnort: im brandenburgischen bei Berlin
Einträge: 133
Rundfunkonkel schrieb ...

Hallo Michael,
Vielleicht muss ich mal den Eigenbau näher in´s Auge fassen, wenn auch die Absaugung vermutlich weggelassen wird.


Hallo Carlo,
ja der Preis für solche Teile... Da sind die 399 Euronen für die Okki Nokki fast ein Handgeld (einziges Zubehör bei mir war der 10" Absaugarm - fast 50 Mäuse mehr) Andere fangen ja erst bei ca. 1000 Euronen an und funktionieren genauso.
Da ich durch viel mitlesen im Forum und auch der Chatbox weiß das du gerne bastels, dürfte es doch kein Problem für dich sein einen alten Staubsaugermotor zum absaugen zu bringen (Luftstrom umlenken und ein Abscheider) . Ist zwar ein ganz schöner Lärm aber sehr hilfreich.

LG
Michael

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fluthecrank
Mo Sep 09 2013, 19:58
Gast
Hallo @all,

richtig, Streit sollte in jedem Fall vermieden werden, schließlich sprechen wir hier über unser Hobby! Ich habe in anderen Foren schon wahre Kriege entstehen sehen, auch wegen des Themas Reinigung von Schallplatten.
Ich habe hier auch nur meine SUBJEKTIVEN Erfahrungen mitgeteilt, wenn diese Denkanstöße geben freue ich mich, sie sind nicht wissenschaftlich fundiert und sollen keinen normativen Charakter haben. Unser Hobby Musik/ Schallplatten usw soll Spass machen, ist für mich Entspannung, nie Glaubenskrieg, das habe ich tagsüber genug :-)

allerbeste Grüße Frank
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Starkton
Mo Sep 09 2013, 21:14
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Dass die Okki Nokki [witziger Name, hört sich an wie von einem Eskimo] den gelösten Schmutz gleich absaugt ist eine gute Sache. Die Reinigungsflüssigkeit scheint wie Spucke zu wirken, sozusagen "humanenzymatisch," wie der Restaurator sagt. Zur Verbesserung der Reinigungswirkung bei stark verschmutzten Platten könnte man ein Gläschen mit dem Mittel unmittelbar vor der Anwendung im Wasserbad auf knapp 40° C erhitzen.
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krammofoon
Mo Sep 09 2013, 21:28
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1193
Servus :-)

mit Absaugung experimentiere ich im Moment auch rum...... das ist aber noch nicht ganz vorstellungsreif......

Nur soviel sei vorab verraten, dass ich dazu einen leicht umgebauten Fenstersauger verwende. Womit ich aber noch nicht so richtig warm werde, ist dessen Absaugkraft.

Allerdings geht es immer nach meinem Motto, dass nur BM-Materialien verwendet werden.
Trotzdem waren für das Gerät plus einer besseren/anderen Saugdüse bisher 70 Euronen fällig.

Dies nur zur Info, dass ich jetzt nicht total dem gewissen Öl verfallen bin - die Experimentierlust habe ich sicher nicht verloren.
Auch ist das mit der Absaugung sicher nicht die schlechteste Methode und verdient weiter verfolgt zu werden.

Wenn´s so weit ist, gibt´s den bebilderten Bericht dazu.

Gruss
Georg
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veritas
Di Sep 10 2013, 12:16
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 472
Bei Schellackplatten bin ich auch bekennender Knostiker und habe stets sehr ordentliche Reinigungsergebnisse erzielt. Natürlich darf man bei richtigen "Dreckspätzen" die Flüssigkeit nicht zu lange verwenden. Auch ein Nachspülen und direktes Abtrocknen mit anschließendem Austrocknen im Ständer hat sich bei mir gut bewiesen.

Für Vinyl liebäuge ich aber schon seit einiger Zeit mit einer Okki Nokki.

Zum LADS-Reiniger bin ich mehr als skeptisch, gerade wegen des nicht wirklich attraktiven Preis-/Leistungsverhältnisses. Die Reinigungswirkung bei Vinyl wird ja auch in einschlägigen HiFi-Foren bestätigt. Trotzdem halte ich den Literpreis von 350-400 Euro für dieses Konzentrat für gnadenlos überteuert. Daß hier eine wirkliche Klangverbesserung gegenüber einer herkömmlichen Reinigung entsteht, wie ja oft beworben, halte ich schlichtweg für Voodoo.

In welche Richtung diese Reinigungsprodukte aus dem Hause Loricraft gehen, das erkennt man am besten am "l'Art du Son CD-DVD Reiniger und Conditioner".

Hier liest man von einer behandelten CD, die dann ein "deutlich natürlicheres Klangbild mit verbesserter Natürlichkeit und stabilerer Ortung" aufweist. Und sogar eine DVD (man bendenke, es handelt sich hierbei um durch Prüfsummen gesicherte Digitaldaten!) hat dann auf einmal "eine bessere Tiefenschärfe, erhöhter Kontrast und weniger Bildrauschen".

Vielleicht sollte ich damit auch meine Walzen einschmieren, die klingen dann bestimmt auch viel präsenter, selbst bei akustischer Wiedergabe... *Hmm)

Grüße, Norman

[ Bearbeitet So Dez 17 2017, 12:59 ]
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Webseite
alang
Di Sep 10 2013, 14:50
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 595
veritas schrieb ...

Hier liest man von einer behandelten CD, die dann ein "deutlich natürlicheres Klangbild mit verbesserter Natürlichkeit und stabilerer Ortung" aufweist. Und sogar eine DVD (man bendenke, es handelt sich hierbei um durch Prüfsummen gesicherte Digitaldaten!) hat dann auf einmal "eine bessere Tiefenschärfe, erhöhter Kontrast und weniger Bildrauschen".



Ist doch klar, dass die Bits und Bytes besser flutschen, wenn sie gut geschmiert sind. Da freuen sie sich dann und glueckliche Bytes geben ein besseres Bild. Logisch.

Viele Gruesse
Andreas
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monokel
Di Sep 10 2013, 16:45
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Wohnort: im brandenburgischen bei Berlin
Einträge: 133
veritas schrieb ...


Für Vinyl liebäuge ich aber schon seit einiger Zeit mit einer Okki Nokki.

Zum LADS-Reiniger bin ich mehr als skeptisch, gerade wegen des nicht wirklich attraktiven Preis-/Leistungsverhältnisses. Die Reinigungswirkung bei Vinyl wird ja auch in einschlägigen HiFi-Foren bestätigt. Trotzdem halte ich den Literpreis von 350-400 Euro für dieses Konzentrat für gnadenlos überteuert. Daß hier eine wirkliche Klangverbesserung gegenüber einer herkömmlichen Reinigung entsteht, wie ja oft beworben, halte ich schlichtweg für Voodoo.

Grüße, Norman


Hallo Norman,
sicherlich hast du mit dem Preis für LADS Recht. Aber bedenke einmal, daß Druckertinte um ein vielfaches teurer ist und darüber keiner mault oder meckert (10ml für rund 20€ entspricht etwa 2000€)) Und für Vinyl kann man ja auch alkoholhaltige Reiniger nehmen. Ich jedenfalls werde dieses Voodoozeugs weiter benutzen weil ich es für gut halte. Und mit der Okki Nokki bin ich sehr zufrieden. Falls du dir das Maschinchen mal kaufen solltest dann kannst du ja auch einmalig LADS ausprobieren.

LG
Michael
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veritas
Di Sep 10 2013, 19:56
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 472
Hallo Michael,

In der Zeit vor meinem Farblaser immer die Tintenpatronen immer als Nachbau für 1-2 Euro gekauft und bin damit ausgesprochen gut gefahren. Da hast Du aber völlig Recht, die Preise der sog. Originalhersteller sind keine Mond-, sondern eher Marspreise.

Ich sehe mich ja gegenüber neuen Ansätzen eigentlich immer aufgeschlossen, zumindest neugierig. Nur wenn mir jemand tatsächlich weiß machen will, daß ein eingeschlonzter Digitaldatenträger besser klingt (Dank an Andreas für die Flutsch-Theorie!), dann fühle ich mich in meinem Verstand beleidigt. Mit einer Okki Nokki werde ich aber durchaus mal überlegen das Platten-Wundermittel zu besorgen. Dann kann ich auch einen direkten Vinyl-Klangvergleich mit dem üblichen Alkoholmix gegenüber LADS machen und das ganze mal meßtechnisch erfassen. Bislang scheint sich das niemand getraut zu haben, warum auch immer.

Vor Jahren hatte ich auch mal die Gelegenheit, einen - man staune - "CD-Entmagnetisierer" zu testen, ich glaube das Gerät nannte sich "CD Clear". Durch eine Entmagnetisierung sollten angeblich Bitfehler reduziert werden. Mein Test: Audio-CD davor und danach ausgelesen. Ergebnis: Beide Inhalte waren 1:1 bitgleich. Soviel dazu...

Für Schellackplatten bin ich von den Tensiden eines möglichst einfachen, nicht handpflegenden Spülmittels mehr überzeugt. Mit reinem Wasser spüle ich nochmal mach um keine Rückstände vom Reiniger zu haben. Dafür halte ich Knosti wirklich für besser geeignet. Was mich aber mal interessieren würde, welche (obskuren, gefährlichen, etc.?) Reinigungsmethoden wurden denn zur Schellackzeit dem stolzen Plattenbesitzer empfohlen?

Viele Grüße, Norman
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Webseite
Avitus
Mo Okt 10 2016, 19:52
Dabei seit: So Dez 28 2014, 19:12
Einträge: 28
Sehr geehrte Forenmitgliedschaft,

leider bin ich erst jetzt auf diesen Thread gestoßen. Bezüglich der Reinigungswirkung des Mittelchens LADS in Verbindung mit der Okki Nokki bin ich persönlich gespaltener Meinung. Im Hinblick auf Schellack finde ich LADS mehr als ausreichend und mit einer gewissen Übung kann man wunderbare Resultate erzielen. Bei der Benutzung mit Vinyl, bin ich leider etwas enttäuscht.

Ich habe mehrere im Vergleich Mittel ausprobiert, unter anderem LADS, eine selbstgemischte Lösung à la Internetrezept, die Reinigungsflüssigkeit, die der Okki Nokki PWM beilag und Vi3c von Hannl.

Mich persönlich konnte letzteres überzeugen, da die Reinigungskraft der selbstgemischten und der hauseigenen Flüssigkeiten nicht mit der von LADS und Vi3c mithalten konnte. Zwar roch LADS angenehmer im Vergleich zu Vi3c und war auch erheblich günstiger, jedoch musste ich eine unangenehme Schaumbildung feststellen, die mit der Zeit dazu führte, dass feuchte Stellen auf dem Vinyl zurückblieben, da dieser Schaum sich in dem Saugarm teilweise festsetzte und so die Saugkraft verringerte. Dementsprechend benutze ich LADS und Vi3c Kombination.

Beste Grüße und einen schönen Abend,
Julian

[ Bearbeitet Mo Okt 10 2016, 19:55 ]
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