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Foren > Grammophone > Technik
Wie kann ich genau die Geschwindigkeit feststellen?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Janek55
Do Okt 03 2013, 19:06 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Ich überlege mir seit langen wie kann ich die genaue Geschwindigkeit meines Grammophon, auch Elektrogrammophon messen, feststellen?. Weis jemand wie das zu machen ist?. Wie hat mann damals die Grammophone geeicht?. Also nur nach Gehör ist das so eine Sache.
Gruß
Janek

[ Bearbeitet Sa Okt 05 2013, 17:37 ]
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Limania
Do Okt 03 2013, 19:19
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1166
Hallo Janek,

schau mal hier: Link - Hier klicken

LG Limania
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Charleston1966
Do Okt 03 2013, 19:20
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 393
Hallo Janek,
es gab damals wie heute Stroboskopscheiben mit denen du die genaue Geschwindigkeit ermitteln kannst. Wenn du keine solche Scheibe hast kannst du sie dir mittels eines kleinen Programmes eine erstellen. und zwar nach jeder gewünschten Geschwindigkeit, für uns sind da mehrere Interessant: Zum ersten natürlich die obligatorischen 78 Upm, aber es gab auch viele Schellacks mit 80Upm und mehr, aber auch welche mit ca. 71 Upm. Hier im Forum kannst du auch div. Beiträge zum Thema lesen. Da ist irgendwo auch ein Link zum Programm Stroboscope.

LG
KArlheinz
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Janek55
Do Okt 03 2013, 19:58
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
Danke für schnelle Antworten, ehrlich gesagt bin ich e wenig blöd, ich dahte brauche dazu eine spezielle Lichtquelle.
Gruß
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Starkton
Do Okt 03 2013, 19:59
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Charleston1966 schrieb ...

es gab damals wie heute Stroboskopscheiben mit denen du die genaue Geschwindigkeit ermitteln kannst.

Seit wann werden denn Stroboskopscheiben zur Geschwindigkeitseinstellung von Grammophonen verwendet? Vor den 30er Jahren ja wohl nicht, oder?
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Janek55
Do Okt 03 2013, 20:19
Dabei seit: Mi Mär 13 2013, 22:47
Wohnort: Bielefeld
Einträge: 147
das war jetzt schwer eine Glühbirne zu finden, letzte im keller noch gefunden. Aber leicht ist die Einstellerei nicht, wie lange hilten damals die Einstellungen?, glaube das hing auch von den Kraftflieger und der Bremse, kann sein dass die Bremse ( ist sie aus Lederstück ?) auch irgendwann nicht mehr so bremmst?
Gruß
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veritas
Do Okt 03 2013, 21:28
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Mit Stroboskopscheiben habe ich mal ganz früher hantiert und erinnere mit jetzt noch mit Grausen daran, zumal man immer nur eine fest definierte Geschwindigkeit einstellen kann.

Wesentlich genauer, weil während des Plattenspiels meßbar, ist ein einfacher Lasertacho. Wer wirklich auf genaue Geschwindigkeitseinstellung Wert legt, sollte die finanzielle Investition durchaus in Betracht ziehen: Link - Hier klicken

Statt einer Glühbirne wird nur noch eine 9V-Batterie benötigt. Reflektorstreifen sind dabei, lassen sich aber auch durch simples weißes Papier ersetzen, empfohlene Breite eines Reflektormarkers max. 3mm.
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Rundfunkonkel
Do Okt 03 2013, 23:58
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1085
Es gb auch Fliehkraftaufsätze fürs Grammophon. Zumindest habe ich mal irgendwo eine Anleitung zum Bau eines solchen Aufsatzes gesehen.

Das 50 Hz Flackern kannst Du bei vielen LED-Ersatzlampen (statt Glühlampe) ebenfalls genauso benutzen wie früher. Die Genauigkeit einer Stroboscheibe reicht im Normalfall für den einfachrn Nutzer aus, zudem damals durchaus auch Toleranzen bei der Aufnahme auftraten.
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Charleston1966
Fr Okt 04 2013, 08:28
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 393
Starkton schrieb:

Seit wann werden denn Stroboskopscheiben zur Geschwindigkeitseinstellung von Grammophonen verwendet? Vor den 30er Jahren ja wohl nicht, oder?


Ich bin davon ausgegangen, daß Jannek wissen möchte wie er heute am einfachsten die korrekte Geschwindigkeit seines Grammophons ermitteln kann.
Natürlich da gebe ich dir Recht, gab es solche Scheiben erst in den 30er und 40er Jahren.

LG
Charly

[ Bearbeitet Fr Okt 04 2013, 08:29 ]
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Gast
Fr Okt 04 2013, 08:31
Gast
Starkton schrieb ...

Seit wann werden denn Stroboskopscheiben zur Geschwindigkeitseinstellung von Grammophonen verwendet? Vor den 30er Jahren ja wohl nicht, oder?


Doch, natürlich.
Einige Firmen, wie Phonoton, fingen ab 1940 auch an, den Labelrand mit Stroboskop-Strichen zu versehen.

Was übrigens nicht so bekannt ist: eine gute Möglichkeit zum Einstellen liefern auch die Deutschen-Grammophon-Pressungen mit dem gelben Etikett und dem sogenannten "Maiglöckchenrand"
Dieser Maiglöckchenrand ist nämlich nicht nur Zierde, sondern liefert genau wie die Einstellscheiben einen stroboskopischen Effekt!

Gruß, Nils
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veritas
Fr Okt 04 2013, 10:15
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Es übrigens noch einfacher und ohne Stroboskopscheibe: Man nimmt eine Platte mit einem tiefen Kratzer und zählt die Umdrehungen, die in einem Zeitraum von 10 Sekunden anfallen. Nun verändert man die Geschwindigkeit solange, bis 13 Umdrehungen in 10 Sekunden zurückgelegt werden und hat 78rpm.

Für 'krumme' Geschwindigkeiten bin ich aber froh, die knapp 10 Euro für einen Drehzahlmesser ausgegeben zu haben.
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Gast
Fr Okt 04 2013, 16:50
Gast
Wenn man keine zerbrochene Schallplatte, oder eine mit tiefem Kratzer hat, so zerbreche man eine Schallplatte möglichst axial und nur einmal bis zu Mitte. Gelingt einem dies nicht so kann man auch mit einem Nagel einen axialen Kratzer von der Mitte bis nach außen ziehen und dann die Zählmethode von veritas anwenden. Man sollte darauf achten eine genau gehende Uhr mit Sekundenzeiger zu benutzen,
Wenn man schlecht im Kopfrechnen ist, so kann man auch eine Minute lang zählen.

So eine zerbrochene Schallplatte ist auch heute noch sehr preiswert herzustellen. Viele Platten gibt es schon ab 1 Euro.

Eine weitere Methode ist, man kann auch mit seinem Grammophon in eine Dreissiger Zone mit Blitzer fahren, es mit ca. 78 U/min blitzen lassen; das Ergebnis kommt dann per Post....dauert halt ein bischen, aber man weiss dann ganz sicher, ob man noch schneller oder langsamer regulieren muß.

"Achtung, dieser Beitrag ist nicht ernst zu nehmen, little bit Ironie inside"

[ Bearbeitet Fr Okt 04 2013, 16:59 ]
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joha
Fr Okt 04 2013, 18:49
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Nun noch mal zur Frage,die Stroboskop Anzeige gab es schon Anfang der 20iger Jahre .Die Firma Reis entwickelte damals Bürodicktiermaschinen wo das gesprochene Wort auf eine Folie geschnitten wurde, die Geräte hatten bereits 16/33/78 U/min und eine Feinjustierung mittels Stroboskopscheibe.
Beim Neukauf eines Grammophon Gerätes gab es diese Pappeinstellscheiben mit dazu ,bei einigen Firmen (Telefunken) lagen sie schon auf dem Teller beim Kauf mit der Werbung.
Gruss Joha
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veritas
Fr Okt 04 2013, 20:12
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
[ironie] Ein Stroboskop ist viel vorteilhafter, weil es die Geschwindigkeit nicht digital anzeigt. Damit klingt das so justierte Grammophon gleich viel analoger. Allerdings darf das Stroboskop dazu nicht im Digitaldruck erzeugt werden. [/ironie]
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gramofan
Fr Okt 04 2013, 22:28
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 936
Auf heutigem Stand kann man einen digitalen Umdrehungsmesser verwenden, der eine angebrachte Markierung mittels Laser abtastet und die Umdrehungsgeschwindigkeit direkt in Zahlen ausgibt. Gibt's im www zwischen 10 nd 20 € (und funktioniert!).
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