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Foren > Schellackplatten > Diskussionskreis Schellackplatten > Aufnahmejahr/Herkunft
Datierung spanischer Aufnahmen
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Aristodemo
Mi Jun 04 2014, 09:12 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 425
Hier zwei spanische Zarzuela Aufnahmen,
Sr. Enrique Bent, ein katalanischer Bass, G.C.-62964 / 7671

Carmen Domingo, eine vielbeschäftigte Soubrette, ODEON XX 77.020 / XXS1976

Wer kann die Aufnahmen datieren, gibt es eine spanische Discographie ?

Grüße
Michael







[ Bearbeitet Mi Jun 04 2014, 09:16 ]
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Starkton
Mi Jun 04 2014, 10:37
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Wie lauten denn die Matrizennummern beider Plattenseiten? Damit könnte ich die Aufnahmen zeitlich eingrenzen.

Alan Kelly hat eine komplette(?) Übersicht spanischer akustischer Aufnahmen der Gramophone Co. auf CD rausgebracht, allerdings interessiert mich Spanien nicht so, deshalb habe ich sie nicht.

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Musikmeister
Mi Jun 04 2014, 10:43
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 947
Laut Link - Hier klicken

Platte 1: 1903
Platte 2: ca.1909
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Aristodemo
Mi Jun 04 2014, 11:09
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 425
DANKE für die schnelle Hilfe.....
Matrizennummer ist die zweite Ziffer.

Grüße
Michael
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Starkton
Mi Jun 04 2014, 11:25
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Aristodemo schrieb ...

Matrizennummer ist die zweite Ziffer.

Oh, richtig. Die 2. Platte, aus Madrid, ist zwischen 1912 und 1914 aufgenommen worden: Link - Hier klicken

Habe jetzt aus Charm die komplette Matrizennummer der G&T rausgeholt (7671u oder F). Werde mal zuhause nachsehen ob man das Datum noch weiter eingrenzen kann.

[ Bearbeitet Mi Jun 04 2014, 11:38 ]
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Aristodemo
Mi Jun 04 2014, 21:12
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 425
Hallo Stephan, Matrizennummer 7671, ohne Buchstaben,
gepresst in Hannover
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Starkton
Mi Jun 04 2014, 22:21
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Aristodemo schrieb ...

Hallo Stephan, Matrizennummer 7671, ohne Buchstaben,
gepresst in Hannover

Die ursprüngliche Matrizennummer lautete 7671Fu, wobei das Suffix "F" den Besitzanspruch der Compagnie Français du Gramophone auf die Matrize dokumentierte und "u" die Initiale für 25 cm Platten des Toningenieurs Charles Scheuplein war. Du hast offenbar eine spätere Pressung, ich schätze um 1905, bei der sowohl das Suffix "F" als auch die Initiale "u" weggefallen sind.

Scheuplein nahm Ende 1902 bis Anfang 1903 über 200 Platten in Lissabon auf und fuhr danach nach Madrid für weitere 100 Aufnahmen. Deine ist eine der letzten in Madrid entstandenen Matrizen bevor Scheuplein nach Barcelona weiterreiste. Genauer kann man es leider zeitlich nicht eingrenzen, keine der spanischen Aufnahmen von 1903 scheinen datiert zu sein.
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Aristodemo
Do Jun 05 2014, 21:14
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 425
Ich habe nochmal nachgesehen, man erkennt sehr schwach einen Bindestrich (oder Teile eines "F") und ein u,
aber handschriftlich....
Die Platte wurde in Hannover gepresst, ab wann wurden die Platten für den spanischen Markt in Paris gepresst ? Meine "Roten Engel" von 1907/09 , in französischen Pressungen ( "fabricado or la Compania Francesa del Gramophone BARCELONA) besitzen alle schon den schmalen Ring um die Aussenseite, nicht den breiten, der in Hannover viel länger verwendet wurde.
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Starkton
Fr Jun 06 2014, 11:08
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Aristodemo schrieb ...

Ich habe nochmal nachgesehen, man erkennt sehr schwach einen Bindestrich (oder Teile eines "F") und ein u,
aber handschriftlich....

Die gesamte Matrizennummer war handschriftlich ins Wachs eingeritzt und erscheint in dieser Form auch auf Erstpressungen. Auf Nachpressungen wurde die Nummer an Stelle der, vorher entfernten, handschriftlichen Eintragung eingestempelt. In einigen Fällen zeigen Nachpressungen eine geänderte Initiale des Toningenieurs. Trotzdem kann man sie dann immer noch zuordnen.

schrieb ...

Die Platte wurde in Hannover gepresst, ab wann wurden die Platten für den spanischen Markt in Paris gepresst ?

Die Gramophone Co. unterhielt zu dieser Zeit kein Presswerk in Frankreich. Man muss beachten, dass die Gramophone & Typewriter Limited, and Sister Companies, wie der Name schon sagt, relativ unabhängige Tochtergesellschaften hatte. Eine davon war die Compagnie Français du Gramophone in Paris. Zur Zeit der Pressung Deiner Platte, also um 1905, gab es in Spanien nur eine Unterabteilung der Compagnie Français du Gramophone. Die französische Gesellschaft bezahlte die Schallplattenaufnahmen vor Ort und übernahm danach die Vermarktung der in Hannover gepressten Platten in ihrem Einflussbereich (Frankreich, Spanien, Portugal, Schweiz, Belgien).

[ Bearbeitet Fr Jun 06 2014, 11:12 ]
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Arto
Fr Jun 06 2014, 11:49
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 186
Es sollte auch bemerkt werden, dass Compagnie Française du Gramophone zum Teil an Alfred Clark gehört hat. Diese "Sister" war viel unabhängiger von London als die anderen.
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Starkton
Fr Jun 06 2014, 11:59
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Arto schrieb ...

Es sollte auch bemerkt werden, dass Compagnie Française du Gramophone zum Teil an Alfred Clark gehört hat.

Stimmt, bei der Gründung im Jahr 1899 gehörten der damaligen The Gramophone Co. (Owen, Williams and Storey) 74%, der Rest Alfred Clark. Clark bestimmte weitgehend den Kurs und das Aufnahmeprogramm der Compagnie Française du Gramophone. Er wollte das Grammophon als Luxusprodukt etablieren, und vernachlässigte dabei den Massenmarkt, was der Konkurrenz sehr zugute kam.
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