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Phonographische Zeitschrift von 1900 bis 1920 als Digitalisat frei zugänglich
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Starkton
Mi Jun 04 2014, 22:39 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Eine Sensation! Die Jahrgänge von 1900 bis 1920 der Phonographischen Zeitschrift, der wichtigsten Quelle für die frühe deutsche Phonographische Industrie, sind als Digitalisat frei zugänglich ins Netz gestellt worden. Die Jahrgänge von 1921 bis 1938 stehen aus urheberrechtlichen Gründen noch nicht zur Verfügung.

Hier ist der Link: Link - Hier klicken

Nachdem ich diese fantastische Zeitschrift vor nunmehr 26 Jahren in der Stabi Berlin für meine Forschungen entdeckt habe, ist es ein großer Moment für mich ab heute nach Lust und Laune darin schmökern zu können.

[ Bearbeitet Mi Jun 04 2014, 22:40 ]
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snookerbee
Mi Jun 04 2014, 22:50
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1726
Danke für den Link. Das ist wirklich eine schöne Sache. Auch jemand wie ich, der nicht unbedingt so alte Platten und Geräte sammelt, kann Deine Freude nachvollziehen.

Ich hätte da auch noch Wünsche an die Institutionen...

Grüße
Claus
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Arto
Do Jun 05 2014, 01:36
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 181
Ach, wie herrlich! Ich musste in den frühen 1980er Jahren Band nach Band aus Berlin in unserem Bibliothek bestellen lassen und habe damals sehr viele Photokopien gemacht. Die Bände wurden nachts im Bibliotheks-Safe aufbewahrt. Später kam ich regelmässig nach München und verbrachte bei jede Gelegenheit viele Stunden im Bibliothek vom Deutschen Museum um weitere Photokopien zu bestellen, aber zuletzt war die Papierqualität der Bände so schlecht, dass ich wahrscheinlich damals (Anfang 90er Jahre) der letzte Besteller war. Ich bemerke, dass die Auflage in den frühen Jahrgängen nur 1500 Exemplare war, und mit zwei Weltkriegen ist es kein Wunder, dass es nur noch zwei fast komplette Reihen gibt. Es wird spannend zu erfahren, ob die Scans auch die vielen Bleistiftmarkierungen in den Berliner Sammlungen wiedergeben.

Aber, ehrlich gesagt, die Forschung ist zu einfach geworden! Man kann zuhause alles machen, und die Ehrfurcht bei der Handhabung der originalen Quellen ist verschwunden. Die Zeitschriften sind auch automatisch durch OCR gelesen und mit Wortsuche, und man kann Zielrecht suchen. Furchtbar! Man wird dadurch vieles gar nicht sehen – dazu braucht man einfach Durchblättern, Seite nach Seite. Zugegeben, “Nadel-Rille-Trichter” von Stefan Gauß war schon ein Index.
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Fehlmann1960
Do Jun 05 2014, 08:57
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
Auch von mir herzlichen Dank für den Link. Eine super Fundgrube für Technisches und Werbung der Grammofans!! Werde mich mal tiefer einlesen.

Grüsse Thomas
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berauscht
Do Jun 05 2014, 10:22
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1440
Vielen Dank für den Hinweis!
Gibt es auch auch eine Möglichkeit der Suche in den Digitalisaten?
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Starkton
Do Jun 05 2014, 11:38
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Arto schrieb ...

Zugegeben, “Nadel-Rille-Trichter” von Stefan Gauß war schon ein Index.

Ein Index, ja. Von einer publizierten Dissertation hätte ich jedoch mehr erwartet als nur die beiden unkompliziert zugänglichen, und längst der Fachwelt bekannten, Quellen Phonographische Zeitschrift und Die Sprechmaschine auszuwerten. Deshalb beginnt das Buch auch erst mit der Entwicklung im Jahr 1900. Eine Doktorarbeit über die Zeit davor, erstellt aus primären Quellen von 1878 bis 1899, hätte mich wesentlich mehr beeindruckt - und mir die Forschungsarbeit erleichtert.

Von ganz anderem Kaliber ist da die Dissertation von Peter Martland, der tatsächlich in, der Öffentlichkeit praktisch unzugänglichen, Archiven geforscht hat!! Link - Hier klicken

berauscht schrieb ...

Vielen Dank für den Hinweis!
Gibt es auch auch eine Möglichkeit der Suche in den Digitalisaten?

Das wäre dann doch Zuviel des Guten gewesen ;-) Man kann lediglich die Spalte auf der rechten Seite durchsuchen.

Übrigens - ich warte seit Jahren auf die Volltextsuche bei ANNO. Immerhin ist das jetzt für den Zeitraum zwischen 1914 und 1918 möglich (warum wohl?): Link - Hier klicken
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berauscht
Do Jun 05 2014, 11:44
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1440
Ich habe nachgefagt. Die (komplette) Volltextsuche im ANNO kommt im laufe des Jahres 2015.
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Charleston1966
Do Jun 05 2014, 11:50
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 378
Toller Link, dankeschön, werde mich da mal einlesen. Da steht bestimmt viel wissenswertes drin.
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Starkton
Do Jun 05 2014, 12:06
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
berauscht schrieb ...

Ich habe nachgefagt. Die (komplette) Volltextsuche im ANNO kommt im laufe des Jahres 2015.

Juhu !! Aber wer ersetzt mir jetzt die vielen Stunden der Recherche beim Umblättern abertausender Seiten :-)
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gramofan
Do Jun 05 2014, 12:22
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 916
Toller Hinweis. Obwohl ich fast in Berlin wohne, habe ich es wegen der damit verbundenen Umstände, bis heute nicht geschafft das Werk in der Stabi einzusehen (was ich seit 15 Jahren vorhatte). Vom Sessel aus ist das was ganz anderes.
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Webseite
Arto
Fr Jun 06 2014, 01:39
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 181
Starkton schrieb:
“die Dissertation von Peter Martland, .......... Hier klicken”

--- in der Tat ist dies einfach ein Buch (Scarecrow Press), auch bei Amazon erhältlich. Die Informationen bezüglich Gramophone Co. sind wegen der guten historischen EMI-Archive einleuchtend gut; dagegen werden die anderen Schallplattenfirmen viel schlechter behandelt, und gewisse Quellen, beispielsweise Berichte vom Ausland in der Phonographischen Zeitschrift, sind gar nicht berücksichtigt.

Die eigentliche Dissertation von Martland war “A Business History of the Gramophone Company Ltd, 1897-1918”, unveröffentlicht University of Cambridge 1992. Sie war als Mikrofilm wenigstens in 1996 über interuniversitäre Bibliothekzusammenarbeit erhältlich. Er hat in Vorbereitung das Eldridge R. Johnson-Museum in Dover, Delaware besucht, wusste aber anscheinend nicht, dass zu der Zeit hatten sie nur noch Photokopien des Originalmaterials.

Martland hat die Geschichte von EMI geschrieben, aber die Arbeit war eigenlich für Sir Asa Briggs zurechtgelegt – dieser war ein älterer (und teurer!) Wirtschaftshistoriker weltweit als der Autor des mehrbändigen Werkes über die Geschichte von B.B.C. bekannt. Aber es war 15 Jahre früher, in anderen Zeiten, unter dem nahmhaften Sir Joseph Lockwood, und irgendwie wurde es versäumt. Und wer weiss wie das Ergebnis gewesen wäre – die EMI-Archive waren vor 1985 ganz anders geordnet.

Arto schrieb:
“Aber, ehrlich gesagt, die Forschung ist zu einfach geworden!”

--- ich habe mich oben ein bisserl altschülerlich ausgedruckt – selbstverständlich kann man auch ohne das Geruch des Altpapiers in aller Ruhe beim Rechner alles durchblättern. In diesem Forum wurde schon mehrmals hervorragende und auch erstaunliche Ergebnisse von eingescannten Texten vorgeführt.

In Jahrgang 10, No. 1, Seite 19-20 vom PhZ fehlt immer noch ein Ausschnitt. Anscheinend war das Blatt auch in München nicht vorhanden. Ich werde mich mal erkündigen.
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Starkton
Fr Jun 06 2014, 11:45
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Arto schrieb ...

Ich bemerke, dass die Auflage in den frühen Jahrgängen nur 1500 Exemplare war, und mit zwei Weltkriegen ist es kein Wunder, dass es nur noch zwei fast komplette Reihen gibt. Es wird spannend zu erfahren, ob die Scans auch die vielen Bleistiftmarkierungen in den Berliner Sammlungen wiedergeben.

Offenbar haben sie zumindest einige Bände außer in Berlin und München an einem dritten Ort, wohl in England, gefunden. Der Jahrgang 1904 fehlt ja an der Stabi, und das Exemplar im Deutschen Museum ist unvollständig, z.B. fehlen darin Heft 4 und, glaube ich, Heft 14. Das Digitalisat ist jedoch vollständig. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich diese Hefte jemals sehen werde!

schrieb ...

Starkton schrieb:
“die Dissertation von Peter Martland, .......... Hier klicken”

--- in der Tat ist dies einfach ein Buch (Scarecrow Press), auch bei Amazon erhältlich.

Dem aber die Dissertation zugrunde liegt. Ich habe Peter Martland vor über 10 Jahren kontaktiert. Er wies mich auf den möglichen Schriftentausch mit der University of Cambridge hin. Ich habe meine Kopie seiner Dissertation aber schließlich aus einer anderen Quelle bekommen und für meine Datei komplett durchgearbeitet.

Laut Martland sollte das Buch im Jahr 2004 erscheinen! Gut, dass ich damals nicht darauf gewartet habe. Es kam dann ja erst letztes Jahr bei The Scarecrow Press raus.

Vielen Dank für die Hintergrundinfos zur EMI-Forschung. Ich war unlängst in London und hätte liebend gerne die Archive besucht. Das scheint für Privatleute aber praktisch unmöglich zu sein. Mal sehen wie lange man noch auf die Digitalisate warten muss. 100 Jahre?

[ Bearbeitet Fr Jun 06 2014, 11:47 ]
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maxphenol
Sa Aug 30 2014, 10:59
Dabei seit: Fr Feb 11 2011, 08:47
Einträge: 56
... als nur die beiden unkompliziert zugänglichen, und längst der Fachwelt bekannten, Quellen Phonographische Zeitschrift und Die Sprechmaschine auszuwerten. ...

Hallo,

dazu hätte ich ein paar Fragen:

Gibt es auch eine digitalisierte Version von "Die Sprechmaschine"? Meine Internetrecherchen haben zumindest nichts ergeben.

Weiß jemand von wann bis wann "Die Sprechmaschine" erschien?

Wie sah eine typische Ausgabe dieser Zeitschrift aus - ähnlich der "Phonographischen Zeitung" mit redaktionellen Beiträgen plus Werbung und Kleinanzeigen?

Schöne Grüße
Helmut
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Starkton
Sa Aug 30 2014, 12:05
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
maxphenol schrieb ...

Gibt es auch eine digitalisierte Version von "Die Sprechmaschine"? Meine Internetrecherchen haben zumindest nichts ergeben.

Weiß jemand von wann bis wann "Die Sprechmaschine" erschien?

Wie sah eine typische Ausgabe dieser Zeitschrift aus - ähnlich der "Phonographischen Zeitung" mit redaktionellen Beiträgen plus Werbung und Kleinanzeigen?

"Die Sprechmaschine" erschien in direkter Konkurrenz zur "Phonographischen Zeitschrift" zwischen 1. August 1905 und Ende 1914. Beide waren notgedrungen auch Sprachrohre der Industrie mit ähnlichen Inhalten. Allerdings beschrieben die Redaktionen, die sich spinnefeind waren, die Ereignisse durchaus unterschiedlich und standen auch verschiedenen Lagern der Phonographischen Industrie nahe. In Kombination beider Zeitschriften ergibt sich damit ein wesentlich runderes Bild.

Ich habe noch keine digitalisierte Version gefunden. 1998 erschien ein Nachdruck aller Artikel und Werbeanzeigen der ersten beiden Jahrgänge bei Editions Shimmy. Diese kann man bei Amazon kaufen. Alle Jahrgänge bis einschließlich 1914 sind in der Stabi Berlin für den Lesesaal bestellbar.

Ich habe meine Antwort gleich zum Anlass genommen, die Jahrgänge 1908/09 und 1909/10 noch einmal zu bestellen. Wollte nächste Woche sowieso zur Stabi um den Nachdruck von "Die Stimmes seines Herrn," dem Hausblatt der D.G.A.G., anzusehen.

[ Bearbeitet Sa Aug 30 2014, 12:08 ]
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maxphenol
Fr Sep 05 2014, 19:46
Dabei seit: Fr Feb 11 2011, 08:47
Einträge: 56
Ich habe da leider keine Erfahrung ... wie läuft das denn genau ab, wenn ich z. B. "Die Sprechmaschine" oder die "Phonographische Zeitschrift" in der Staatsbibliothek einsehen möchte? Muss ich mich als Nutzer anmelden/registrieren? In welcher Form liegen die Ausgaben dann vor - im Original (gebunden?) oder als Microfilm? Ist es erlaubt Inhalte zu kopieren und in welcher Form - ich würde gerne mit einem Handscanner zumindest sehr detailreiche Annoncen scannen oder notfalls abfotografieren. Wie sind die Örtlichkeiten an denen man die Sachen sichten kann (hell genug z. B. zum Abfotografieren)? Fragen über Fragen, aber sicher hat jemand Antworten für mich - daher vorab vielen Dank! :-)

Der Tipp mit den beiden "Die Sprechmaschine"-Jahrgängen bei Amazon Marketplace war übrigens genial - habe beide zusammen für etwas über 50 Euro bekommen und bin schwer begeistert vom Inhalt.

Herzlichen Gruß
Helmut
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Starkton
Fr Sep 05 2014, 21:04
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Wenn Du noch nie in einer großen Bibliothek warst kann ich verstehen, dass Deine Hemmschwelle groß ist. Es dauert eine Weile bis man sich zurecht findet.

Am besten Du informierst Dich zuerst auf der Internetseite der Stabi: Link - Hier klicken

Ja, Du musst Dich anmelden. Das geht von zuhause aus wenn Du nicht in Berlin wohnst. Du kannst auch von zuhause Bücher oder andere Medien bestellen: Link - Hier klicken

Die Phonographische Zeitschrift ist bis 1920 komplett im Original gebunden vorhanden, bis auf den Jahrgang 1904, der ist im Deutschen Museum in München. Danach gibt es ein paar kleine Lücken bzw. Ausgaben als Microfiche. Hier ist ein Auszug aus dem Stabikat: Link - Hier klicken

Es gibt zwei Standorte der Stabi in Berlin. Zum einen in der Potsdamer Straße, zum anderen in der Straße Unter den Linden. Ich würde Unter den Linden empfehlen. Dort ist alles frisch renoviert und es gibt eine neue Abteilung mit Kopiergeräten und Scannern gleich neben einem Lesesaal.

Die Sprechmaschine ist im Original gebunden vorhanden, außer die ersten beiden Bände. Die gibt es nur als Macrofiche: Link - Hier klicken

Wenn Du ausleihst musst Du beachten Dir die Sachen zum Lesesaal Unter den Linden schicken zu lassen.

Ob Du dort fotografieren oder scannen darfst weiß ich nicht. Wie oben geschrieben gibt es gebührenpflichtige Scanner.


[ Bearbeitet Fr Mär 02 2018, 09:19 ]
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maxphenol
Sa Sep 06 2014, 11:44
Dabei seit: Fr Feb 11 2011, 08:47
Einträge: 56
Vielen Dank für die Infos und Links! Ich werde mich in den nächsten Tagen eingehend damit beschäftigen und dann sicher eine Reise nach Berlin ins Auge fassen.

Ein paar Fragen noch zum Thema Microfiche:

Wie kann man sich die Qualität selbiger vorstellen - wie ein Scan oder eher wie eine Fotokopie?

Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen Microfiche und Masterfiche (Die Sprechmaschine 1905 und 1906 sind nur als Masterfiche bestellbar)?

Kann man auch von Fiche selbst kopieren/scannen?

[ Bearbeitet Sa Sep 06 2014, 12:22 ]
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Starkton
Sa Sep 06 2014, 18:38
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Ein "Microfiche" der "Sprechmaschine" kann man sich als Schwarz/Weiß-Negativ in der Größe einer typischen Fotografie vorstellen. Darauf sind je etwa 100 Zeitschriftenseiten stark verkleinert abgebildet. Das "Microfiche" wird vom "Masterfiche" kopiert, welches deshalb die bessere Qualität aufweist.

Angesehen werden die Seiten starkt vergrößert über Betrachtungsgeräte mit Beleuchtung, in welche die Microfiches eingelegt werden. Man könnte durchaus die jeweiligen Seiten vom Betrachtungsgerät abfotografieren. Du musst mal nachfragen ob das erlaubt ist.
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maxphenol
Do Sep 11 2014, 12:15
Dabei seit: Fr Feb 11 2011, 08:47
Einträge: 56
Vielen Dank!

Die Bibliothek hat zum Thema "mit eigenem Equipment fotografieren/kopieren" geantwortet, dass das im Prinzip erlaubt ist, sofern man andere damit nicht stört oder es Materialien sind, "die in schlechtem Erhaltungszustand sind oder zum besonders schützenswerten Bestand gehören". Ob letzteres im Fall dieser beiden Zeitschriften der Fall ist, konnte man mir nicht beantworten. Das erfährt man wohl erst bei der Aushändigung.

Auf die Frage, ob Scans von (Micro-)Fiche technisch möglich sind, schrieb man mir, dass dafür sogar ein spezielles Gerät vorhanden ist, mit dem man das vor Ort tun kann.
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