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Odeon (später Carl Lindström AG)
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Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Autor Eintrag
Konezni
Do Feb 23 2017, 18:39
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 240
Die Ve-Matrizen enden 1939, hernach laufen alle Wiener Aufnahmen unter Be. Die von pinetop erwähnte Be 13067 wurde zunächst in Berlin belegt und ab dem Retake -4 in Wien wiederholt. Unter "Be" wurden seit Beginn der Serie immer 'mal wieder auswärtige Einspielungen (field recordings) gemacht, bzw. umgewidmet.
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Telraphon
So Mai 14 2017, 16:15
⇒ Mitglied seit ⇐: Mo Apr 03 2017, 18:57
Beiträge: 333
Preisliste der verschiedenen Odeonplatten (1938)

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zzippo
So Sep 05 2021, 14:12
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Mär 03 2020, 10:33
Wohnort: Schwarzwald
Beiträge: 107
Heute vom Flohmarkt mitgebracht. ODEON Marokko.
Die Musik ist allerdings gewöhnungsbedürftig.


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LoopingLoui
Fr Okt 29 2021, 16:57
"Moderator"

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 26 2021, 19:14
Wohnort: Altkreis Bersenbrück
Beiträge: 647
Odeon aus Österreich. Die Aufnahme stammt von 1927 - in Österreich wurde diese veraltete Label also länger genutzt?
Farben auch etwas dunkler als bereits gezeigte Label. Die Schrift auf der Rückseite ist zudem völlig schief auf schwarzem Grund platziert

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Konezni
Fr Okt 29 2021, 20:58
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 240
Für Oesterreich war dieses Label tatsächlich noch bis mindestens Ende 1927 in Gebrauch. Ze 1766 wurde in Berlin am 26. 10. 1927 aufgenommen und folglich frühestens im Dezember veröffentlicht.
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Moonbeam
So Mär 27 2022, 21:44
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Nov 07 2020, 10:38
Wohnort: Baden-Württemberg
Beiträge: 125
Ich bin heute beim Trödler über diese Platte gestolpert. Ich weiß, dass die Aufnahme aus dem Jahr 1906 stammt, aber kann mir jemand etwas über das Jahr der VÖ sagen?

Unter dem Schriftzug "Made for Fonotipia Companies" ist noch etwas eingeritzt, aber ich kann es nicht entziffern. Vielleicht schaffe ich es morgen bei Tageslicht, ein besseres Foto davon zu machen.






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PONOPHON
Di Mär 29 2022, 18:41
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Beiträge: 246
Vier Lables meiner Josephine Baker Platten. Eine würde auch in die Rubrik Industria Argentina passen.







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zzippo
So Apr 17 2022, 09:49
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Mär 03 2020, 10:33
Wohnort: Schwarzwald
Beiträge: 107
Odeon Frankreich
Aufnahme von 1928


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shellackotto
Mo Jun 06 2022, 08:09
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 15 2022, 21:53
Wohnort: USA
Beiträge: 113
Ich habe hier drei Versionen derselben Zarah-Leander-Platte. Die Katalognummer, A 169886, wäre, nach obigen Angaben, für den Export nach Österreich bestimmt. Das Saargebiet war seit 1. März 1935 wieder Teil des Deutschen Reiches, also kann es sich nicht um eine Saar-Ausgabe handeln.

Die Aufnahme ist vom 7. März 1938, buchstäblich 6 Tage, bevor Österreich am 13. März dem Deutschen Reich angeschlossen wurde.

Es hat sicher ein paar Tage, evtl. sogar Wochen gedauert, bevor eine neue Aufnahme gepresst wurde und auf den Markt kam. Doch von dieser österreichischen Katalognummer gibt es, seltsamerweise, mindestens 3 verschiedene Version, obwohl es Österreich selbst schon kurz nach dem Aufnahmedatum nicht mehr gab.

Version 1 (BIEM in einer schlanken Schriftform, die Spitze des M berührt die Grundlinie, "Heimat" enggedruckt):


(Der Aufkleber "Afgift 15 Øre" zeigt, dass diese Platte nach Dänemark importiert wurde.)

Version 2 (BIEM in einer breiteren Schriftform, die Spitze des M berührt die Mittellinie, "Heimat" enggedruckt):




Version 3 (BIEM in einer breiteren Schriftform, die Spitze des M berührt die Mittellinie, "Heimat" breiter gedruckt mit Zwischenräumen zwischen den Buchstaben):




Sind dies wirklich alles österreichische Ausgaben? Dankbar für jeden Hinweis,
Otto
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berauscht
Mo Jun 06 2022, 09:02
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1947
shellackotto schrieb ...

Sind dies wirklich alles österreichische Ausgaben? Dankbar für jeden Hinweis

Die A-Bestellnummern gab es bei Lindström in allen fast Länder, außer Deutschland.
Die Platten könnten auch aus Dänemark oder den Niederlanden oder aus einem anderen Land stammen. Hier würden nur Händleraufkleber bei der Bestimmung weiterhelfen.

[ Bearbeitet Mo Jun 06 2022, 09:03 ]
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shellackotto
Mo Jun 06 2022, 17:27
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 15 2022, 21:53
Wohnort: USA
Beiträge: 113
Vielen Dank für die Antwort. Wie Musikmeister weiter oben schreibt,
Musikmeister schrieb ...

(die vielen einzelnen Odeon-Serien im Laufe der Jahre mit Länderzuordnung wären auch einen eigenen Thread wert)

Das wäre sicher off-topic hier, aber ein eigener thread mit diesem Thema würde sicher nicht nur von mir begrüßt werden. Auf dem Internet scheint es nichts Derartiges zu geben.


[ Bearbeitet Mo Jun 06 2022, 17:29 ]
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shellackotto
Mo Jun 13 2022, 05:15
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 15 2022, 21:53
Wohnort: USA
Beiträge: 113
Hier eine tschechoslowakische Version des braunen Odeon-Etiketts aus dem Jahre 1935. Lizenztext erscheint links auf deutsch, rechts auf tschechisch:



Die Aufnahme (matrix Be 11041) ist vom 27. August 1935.

[ Bearbeitet Mo Jun 13 2022, 05:16 ]
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berauscht
Mo Jun 13 2022, 22:52
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1947
Odeon89 schrieb ...

Odeon, 1924. Das Label wurde bei österreichischen Pressungen häufig perforiert:


Hier eine Variante mit "Austria" gestempelt.


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Moonbeam
So Feb 12 2023, 11:43
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Nov 07 2020, 10:38
Wohnort: Baden-Württemberg
Beiträge: 125
Ich habe hier eine Platte die laut Zwarg-Liste von Januar 1951 sein müsste. Sie trägt aber noch den Nachrichtenkontrolle-Vermerk. Das finde ich etwas kurios. Weiß jemand, wie lange dieser Vermerk erforderlich war?




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berauscht
So Feb 12 2023, 13:49
"Urgestein" Autor

⇒ Mitglied seit ⇐: Mi Jan 06 2010, 21:59
Beiträge: 1947
Moonbeam schrieb ...

Ich habe hier eine Platte die laut Zwarg-Liste von Januar 1951 sein müsste. Sie trägt aber noch den Nachrichtenkontrolle-Vermerk. Das finde ich etwas kurios. Weiß jemand, wie lange dieser Vermerk erforderlich war?

Bei Lindström hat alte Etiketten konsequent aufgebraucht. Das Etikett ist vermutlich älter als die Platte.

Edit:
Weil Obiges vielleicht etwas komisch klingt sei hierzu noch angemerkt, dass Lindström die Etiketten vermutlich zu hundert Tausenden bestellt hat, der Eindruck von Titel, Autoren, Personal, Bestellnummern und sonstigen Angaben auf die Etikette erfolgte dann erst später im Buchdruckverfahren, jeweils passend für den Pressauftrag.

Als weiter Faktor, warum die alten Etiketten noch so lange Verwendung fanden, kommt wahrscheinlich noch die Verschiebung der Produktion von den 78ern zu den 45ern hinzu, wodurch die Etikettenvorräte für die 78er vermutlich viel langsamer abnahmen als ursprünglich geplant.


[ Bearbeitet So Feb 12 2023, 20:25 ]
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Musikmeister
So Feb 12 2023, 18:53
Autor
⇒ Mitglied seit ⇐: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 1070
Moonbeam schrieb ...

Weiß jemand, wie lange dieser Vermerk erforderlich war?

Da muss man bei den verschiedenen Lindström-Marken dieser Zeit unterscheiden. Die neuen deutschen Pathé-Platten trugen diesen Vermerk gar nicht mehr, die Odeon-Platten schon kurz nach Erscheinen deiner gezeigten Platte nicht mehr und bei den deutschen Imperial-Platten war der Vermerk noch Ende 1952 auf dem Etikett.


2 Odeon-Platten von Anfang 1951, mit und ohne Kontroll-Vermerk sowie
2 Imperial-Platten von Ende 1952 und Anfang 1953, mit und ohne Kontroll-Vermerk
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Moonbeam
So Feb 12 2023, 20:42
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Nov 07 2020, 10:38
Wohnort: Baden-Württemberg
Beiträge: 125
berauscht schrieb ...

Moonbeam schrieb ...

Ich habe hier eine Platte die laut Zwarg-Liste von Januar 1951 sein müsste. Sie trägt aber noch den Nachrichtenkontrolle-Vermerk. Das finde ich etwas kurios. Weiß jemand, wie lange dieser Vermerk erforderlich war?

Bei Lindström hat alte Etiketten konsequent aufgebraucht. Das Etikett ist vermutlich älter als die Platte.

Edit:
Weil Obiges vielleicht etwas komisch klingt sei hierzu noch angemerkt, dass Lindström die Etiketten vermutlich zu hundert Tausenden bestellt hat, der Eindruck von Titel, Autoren, Personal, Bestellnummern und sonstigen Angaben auf die Etikette erfolgte dann erst später im Buchdruckverfahren, jeweils passend für den Pressauftrag.

Als weiter Faktor, warum die alten Etiketten noch so lange Verwendung fanden, kommt wahrscheinlich noch die Verschiebung der Produktion von den 78ern zu den 45ern hinzu, wodurch die Etikettenvorräte für die 78er vermutlich viel langsamer abnahmen als ursprünglich geplant.



Danke!

Ich hatte einen kleinen Denkfehler. Die Idee, dass einfach die Etiketten aufgebraucht wurden, kam mir ja auch, aber dann dachte ich mir (falsch!), dass wohl, so wie heute, die Etiketten bei Bedarf gedruckt / gekauft wurden... aber klar, sie wurden auf Vorrat bestellt und dann bedruckt. Logisch...!

In meiner Sammlung ist das die "jüngste" mit Kontrollvermerk (wobei ich mir bei einigen "Imperial" nicht sicher bin weil ich noch nie motiviert war, nachzuschlagen... ich ging davon aus, die seien alle nach dem Krieg in den späten 40er Jahren entstanden. Meine Nachkriegsimperial sind überwiegend - oder sogar ausschließlich?? - Nachpressungen).


[ Bearbeitet So Feb 12 2023, 21:09 ]
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PONOPHON
Fr Jul 14 2023, 20:29
⇒ Mitglied seit ⇐: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Beiträge: 246
Eine Label Variante aus Ungarn:


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