Foren
Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels O-P
Odeon (1903, International Talking Machine Co. m. b. H., ab 1911 Carl Lindström A. G.)
Wechsle zur Seite   <<      
Moderatoren:SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Autor Eintrag
shellackotto
Do Jun 13 2024, 01:44
⇒ Mitglied seit ⇐: Di Feb 15 2022, 21:53
Wohnort: USA
Beiträge: 122
Herzlichen Dank. Ich habe gerade nach genau dieser Information gesucht, als ich versuchte, endlich einen label guide für das Odeon-Etikett zu erstellen. Ich würde mich sehr über alle Korrekturen und/oder Ergänzungen freuen:
Link - Hier klicken
Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:04

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
onlyesterdays schrieb ...



Lindström-ODEON-Pressung, mit einer malayischen Aufnahme von "Miss Lee u. The Hawaiian Melodians - Batavia"

Jahr ist mir leider nicht bekannt, aber ich schätze rund 1934



..und noch eine aus derselben Lindström-Odeon-Serie :

eine (wirklich lustige) Aufnahme von Mr. LIONG u. LEO (Vortrag u. Gesang), begleitet von The Odeon Music Makers Batavia // Auf der anderen Seite "Siti Model Sekarang" gespielt vom "Odeon Passar Gambir Orchester Batavia", mit Gesang von "Mr. Liong".

(beide aus meiner Sammlung)

Wer kennt sie, und kann dazu mehr sagen?



Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:06

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
krammofoon schrieb ...

Servus :-)
heute habe ich eine ODEON bekommen, welche unterschiedliche Labels aufgeklebt hat. Gab´s so was wirklich?
Sieht seltsam aus, aber scheint irgendwie original. Gehört habe ich sie noch nicht, dann könnte ich wenigstens sagen, ob die Lieder denn mit den Labels übereinstimmen.
Bilder hänge ich mal an.....

Gruss
Georg





Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:07

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
berauscht schrieb ...

Solche Platten mit verschiedenen Labeln habe ich schon öfter gesehen, auch bei noch älteren Platten. Auf einer Seite ein altes grünes "Odeon-Werke" Bildlabel und auf der anderen Seite ein "neues" grünes, so wie bei Deiner "O-Ma-Ga-By"-Plattenseite. Man war bei Lindström wohl sparsam und hat die alten Etiketten aufgebraucht.

Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:08

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
Gast schrieb ...

So würde ich das auch erklären.

Von der Grammophon weiß ich, daß sie ein regelrechts Etikettenlager hatten, worauf jeweils bei Nachpressungen zurückgeriffen wurde. Bei Lindström war das sicher genauso.

Wenn von der einen Seite nun noch ein gewisser Altbestand an Etiketten vorhanden war, wurden die auch verwendet. Ganz egal ob auf der Umseite die Aufnahme schon mit einem neueren Druck/Äußeren gestaltet war.


Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:10

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
Richard Herfeld schrieb ...

Komisch ist nur die unterschiedliche Bestellnummer (A 44 485 und A 44 495)...
Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:11

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
Gast schrieb ...

Du hast Recht....das seh ich ja jetzt erst ! *denk

Da habe ich natürlich keine Erklärung für, außer, daß da eine andere Kopplung vorher bereits im Verkauf war.

Sowas kannt man sonst eigentlich nur von TEMPOplatten und deren Chaos.
Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:12

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
berauscht schrieb ...

Erst ab Bestellnummer A 160000 gab es (auch) A- und B-Seiten. Richtig fest wohl aber erst ab den A 180000 Nummern. Vorher war alles bunt gemischt.

Nach oben
DGAG
Di Okt 15 2024, 00:15

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Verschoben
Mystic-X schrieb ...




Nach oben
Grammophon-Mini
Mo Jan 19 2026, 17:50
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 29
Ich habe eine Odeon Platte aus der 1910er. Ich würde aber gerne wissen, aus welchem Jahr sie genau ist. Beziehungsweise ob diese vor oder nach der Lindström Übernahme gepresst wurde.

Nach oben
Grammophon-Mini
Mo Jan 19 2026, 17:56
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 29
Odeon Werke, Odeon Record: Gural Walzer. Original Kärntner Bauernkapelle Brugger.
Im Wachs: A90415, VO1548
Auf der Rückseite: Schmied, Walzer mit Gesang, Original Kärntner BauernKapelle Brugger
Matritze: A90414
Im Wachs: Made for Fonotipia Companies
Handschriftlich vermerkt: V01544

Vielleicht hat jemand alte Kataloge oder kann mir weiterhelfen ich bin einfach neugierig und würde mich sehr freuen. Außerdem hat die Platte die zwei,, Sicherheitsstreifen“ also auf jeder Seite, um vor Fälschungen zu schützen. Ich meine, dass dieser 1912 eingeführt wurde, vielleicht irre ich mich auch.



Nach oben
DGAG
Mo Jan 19 2026, 19:21

⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Beiträge: 775
Das Aufnahmedatum für beide Wiener Platten ist irgendwann im Jahr 1912.
Nach oben
Grammophon-Mini
Mo Jan 19 2026, 21:01
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 29
Ok.danke
Nach oben
Konezni
Mo Jan 19 2026, 21:56
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 256
ca. 12-1911/01-1912
Nach oben
Grammophon-Mini
Mo Jan 19 2026, 22:00
⇒ Mitglied seit ⇐: So Jan 18 2026, 14:55
Wohnort: Ettlingen
Beiträge: 29
Hast du einen alten Katalog Koneznivon Odeon/Lindström oder hast du das Aufnahmedatum anhand der Label Gestaltung festgemacht? Wie kann man es denn so genau auf den Monat datieren?
Nach oben
Konezni
Fr Jan 23 2026, 14:53
⇒ Mitglied seit ⇐: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Beiträge: 256
Grammophon-Mini schrieb ...

Hast du einen alten Katalog Koneznivon Odeon/Lindström oder hast du das Aufnahmedatum anhand der Label Gestaltung festgemacht? Wie kann man es denn so genau auf den Monat datieren?


So genau ist meine Schätzung nicht - wiegesagt „ca.“. Zur Datierung dienen naheliegende Matrizen mit Musik aus aktuellen Bühnenstücken. Die Salzburger Aufnahmen (mindestens Vo 1511 – 1632) liegen zwischen den Nummern Vo 1428/1438 (EVA, Premiere 24.11.1911) und Vo 1656 (DER FRAUENFRESSER, Premiere 23.12.1911), ergo kann man bei der Original Kärntner Bauern-Kapelle "Brugger" von frühestens Dezember 1911, jedenfalls nicht allzuspät im Jahr darauf ausgehen.
Nach oben
Wechsle zur Seite   <<       

Forum:     Nach oben

Über Uns

Wir sind mehr als ein Forum! Als eingetragener Verein arbeiten wir an der Beständigkeit unserer Leidenschaft.

Über uns

Wir suchen Dich!

Du schreibst Artikel, möchtest im Forum als Moderator aktiv werden? Dir liegt Social Media. Bewahre Wissen! Wir warten auf dich.

Schreib uns

Tipps

Einsteiger-Ratschläge für optimale Nutzung und wichtige Aspekte beim Grammophon und Schellackplatten-Kauf.

Zu den Informationen