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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Klassik
Dynamikumfang bei (?) mechanischem Aufnahmeverfahren
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Rundfunkonkel
Mo Okt 10 2011, 16:34 Druck Ansicht
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1088
Werte Sammlerkollegen,

auf einem Trödelmarkt fand ich folgende Platte der Dt. Grammophon, Aufnahmejahr unbekannt (und auch kein eingeprägtes Mech. Copt.). Der Durchmesser entspricht auch noch nicht dem späteren Standard.


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Die A Seite dieser Aufnahme beginnt äusserst leise, ich dachte schon das bleibt so... weit gefehlt, die Lautstärke steigert sich bis an ein verzerrtes Scheppern des (vermuteten) Aufnahmetrichers. Dabei finde ich ist der Lautstärkeunterschied äußerst groß. Weiss jemand vielleicht, was maximal an Dynamikumfang mit mechanischen Aufnahmegeräten möglich war?

Gerne würde ich diese Platte in Youtube einstellen, befürchte aber mal wieder Mecker wegen der Komposition. Und gebügelt sollte die Platte auch vorher noch werden, der Tonarm springt nämlich bei unter 2 Pond Auflagekraft.

Gruß

Rundfunkonkel

[ Bearbeitet Mo Okt 10 2011, 16:34 ]
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Starkton
Di Okt 11 2011, 13:49
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Deine Platte ist glaube ich 1917 aufgenommen.

Vor einigen Jahren habe ich mal versucht Schellackplatten mit Hilfe eines Mikrophons direkt vor dem Trichter eines Grammophone auf meinem Kassettendeck aufzunehmen. Ich war überrascht dass ich bis -20dB aussteuern musste, damit die Aufnahme in den Spitzen (+ 10dB) nicht völlig verzerrte.

Die Dynamiksprünge sind also ungeheuer. Deshalb hören sich die glatt gebügelten Grammophonaufnahmen auf CD mit bestimmt 10dB Dynamik weniger auch so lahm an.
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Starkton
Di Okt 11 2011, 13:53
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
PS: Das verzerrte Scheppern kommt entweder von einer schadhaften "grauen" Rille und/oder Abtastproblemen Deines Tonabnehmers.
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RF-Musiker
Di Okt 11 2011, 16:02
Dabei seit: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Einträge: 363
Der Durchmesser entspricht auch noch nicht dem späteren Standard.

Welcher ist es denn?
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Rundfunkonkel
Di Okt 11 2011, 21:14
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1088
Hallo,

danke für die Antworten. Das Verzerren habe ich nachher identifizieren können: zum einen hängt zwischen Verstärker und Vorverstärkerausgang noch mein Audio-CD-Brenner, dieser übersteuerte - und wie ich im Chat schon schrieb, hat sich meine Abtastnadel gestern verabschiedet. Ich schätze dass diese Platte schon mit angeknackster Nadel lief; mit einer Ersatznadel verzerrt sie nämlich nicht mehr!

Der Durchmesser beträgt nicht 30 cm, sondern 30,5 cm.

Die Aussteuerungsanzeige des CD-Aufnahmebrenners geht von -50 bis 0 db. Bei der stillsten Stelle knistert die Anzeige bei -50 db herum, die lauteste Stelle reicht dann so gerade bis unter 0 db (manuelle Aussteuerung, keine Automatik). Vielleicht probiere ich es doch mal damit in YT.

Gruß

Rundfunkonkel

[ Bearbeitet Di Okt 11 2011, 23:45 ]
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Rundfunkonkel
Di Okt 11 2011, 23:46
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1088
Nachtrag: Pegelverlauf in der Anzeige der Software


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RF-Musiker
Mi Okt 12 2011, 05:19
Dabei seit: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Einträge: 363
Der Durchmesser beträgt nicht 30 cm, sondern 30,5 cm.

Also eigentlich nicht mehr als eine 12" Platte mit gewisser Toleranz.
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Willi-H-411
Fr Okt 14 2011, 19:13
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
Rundfunkonkel schrieb ...
Die Aussteuerungsanzeige des CD-Aufnahmebrenners geht von -50 bis 0 db. Bei der stillsten Stelle knistert die Anzeige bei -50 db herum, die lauteste Stelle reicht dann so gerade bis unter 0 db (manuelle Aussteuerung, keine Automatik).

Dann müßte das ein Rauschspannungsabstand von 50 dB sein. Für eine Schellackplatte schon sehr groß. Bei der Einführung des Tonbandgerätes hieß es, daß das Rauschen mit 36 dB Rauschspannungsabstand etwa dem der Schellackplatte entspricht.

Handelt es sich bei deiner Platte vielleicht um eine Neupressung aus den 50er Jahren? Es gibt ja mittlerweile sogar Neupressung aus Vinyl. Die weisen kaum Knistern auf. Das zeigt, daß die Aufnahmematrizen sogar damals schon eine erstaunliche Qualität hatten.

Allerdings sind diese Neupressungen nicht auf Grammophonen abspielbar. Höchstens als "Einwegplatte" *grins

VG Willi
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Odeon89
Fr Okt 14 2011, 20:22
Dabei seit: Di Mär 22 2011, 12:19
Einträge: 329
Handelt es sich bei deiner Platte vielleicht um eine Neupressung aus den 50er Jahren?


Nein, die gezeigte Platte muss vor ca. 1927 gepresst worden sein. Danach wurde dieses Label nicht mehr verwendet. Die Presung entstand außerdem definitiv nach Ende des Ersten Weltkriegs.
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Willi-H-411
Fr Okt 14 2011, 21:32
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
Wenn sie wirklich kaum Nebengeräusche aufweist, ist sie in einem erstaunlich guten Zustand. Ich habe eine von Louis Armstrong. Aufgenommen ist sie so um 1928, aber die Pressung ist von nach dem zweiten Weltkrieg. Die Oberfläche glänzt auch hervorragend.

VG Willi
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