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Fragen zur Schalldose und "Kaufverhalten"
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Avitus
Mi Jan 28 2015, 20:22 Druck Ansicht
⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 28 2014, 19:12
Beiträge: 27
Sehr geehrte Forenmitgliedschaft,

Wie bereits schon mehrmals aufgezeigt bin ich noch blutiger Laie und bin deshalb auf Eure Antowrten angewiesen
Nun hätte ich nochmals einzelne typische Anfängerfragen:
1) Da ich mein Grammophon mit einer vorhandenen Schalldose erworben habe, wollte ich nachfragen woran man genau hören bzw. bemerken kann, dass eine neue vonnöten wäre? Mit fällt gerade bei der meinigen auf, dass an lauten höhenlastigen Stellen, v.a.bei Frauengesängen, die Stimme teilweise etwas verdichtet und manchmal sogar blechern-übersteuert klingt!? Oder ist dies normal, da ich mir bewusst bin, dass man von keinem Grammophon verlangen kann, die beste Soundqualität moderner Anlagen wiederzugeben. (Danach geht es meiner Meinung nach auch nicht bei dem Musikhören mit dem Grammophon, hoffe ich trete damit niemandem auf die Füße *bitte )
2) Nun eine eher doch praktischere Frage: Wo erwerbt Ihr Eure Schellackschätze, denn ich bin oftmals auf bekannten Plattformen wie ebay etc. unterwegs, doch suche ich nun seit Monaten eine bestimmte Platte und kann sie nicht finden. (Vllt. bin ich auch zu ungeduldig, als blutiger Anfänger!)

Noch einen schönen Abend und allerbeste Grüße,

Avitus.
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GrammophonTeam
Mi Jan 28 2015, 20:32
Seitenbetreiber

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: Köln
Beiträge: 1809
Hallo,

zur Schalldose: Eine neue braucht man eigentlich nie - außer sie ist von Zinkpest zerfressen. Was man immer machen muss: Neue Dichtungen, einfach generell überholen. Dann klingt sie auch wieder so, wie sie damals gebaut wurde.

Wenn es bei hohen und/oder lauten Passagen "scheppert" oder "blechern" klingt, gibt es nicht viele Möglichkeiten:

- Schalldose noch nicht gewartet (Dichtungen, Membrane etc.)
- zu "laute" Nadel; einfach eine "leise" verwenden
- die Schalldose ist von ihrer Bauart nicht für "modernere", elektrische Platten nach c. 1935/40 ausgelegt. Mit einer älteren (Bauart) Schalldose wird eine Platte nach c. 1940/45 an lauten Stellen immer etwas schlecht klingen.

Um welche Dose geht es denn?

Grüße
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Avitus
Mi Jan 28 2015, 20:43
⇒ Mitglied seit ⇐: So Dez 28 2014, 19:12
Beiträge: 27
Vielen Dank für die schnelle Antwort,

Okay dann werde ich demnächst einmal die Dichtungen neu überholen, da werde ich bestimmt einen Thread dazu im Forum finden.

Da ich leider gerade in der Universität sitze habe ich gerade nur dieses Foto von meinem Laptop parat:



Auf der Hinterseite der Schalldose steht jedoch kein Firmenname oder ähnliches.
Die Nadeln können eigentlich kein Problem darstellen, da ich immer "sehr leise" benutze *musike

Vielen Dank nochmals für die schnelle Antwort, und beste Grüße,

Avitus
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GrammophonTeam
Mi Jan 28 2015, 20:52
Seitenbetreiber

⇒ Mitglied seit ⇐: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: Köln
Beiträge: 1809
Hallo,

das ist schon eine "neuere" Schalldose wie sie für elektrisch aufgenommene Platten nach 1925/26 auf den Markt kam. Mit alten Dichtungen wird die immer etwas scheppern. Die Membrane aus Glimmer ist allerdings mit lauten Platten ab den 1940er Jahren trotzdem oft überfordert. Hier bräuchtest du eine Schalldose mit Alumembrane.

Deine Dose orientiert sich an der Victor/HMV/Electrola No. 4. Schau auch mal Link - Hier klicken - Ist zwar etwas anders aufgebaut, die grundlegenden Arbeiten bleiben sich aber gleich. Wenn du dich an diese Dose machst, stell es einfach hier ein. Dann kann man dir direktere Ratschläge und Tipps geben.

Grüße

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