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Foren > Grammophone > Tischgeräte
Ecola tischgrammophon
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Kennyool
Mi Feb 11 2015, 09:22 Druck Ansicht
Gast
Hab nun endlich das Grammophon meines Großvaters bekommen und möchte es wieder fit machen. Ich glaube es ist nicht der original "Motor" verbaut. Zum einen sind die Löscher zur Befestigung nachträglich gebohrt wurden und der geschwindigkeitsregler ist eine Stange die unter dem Plattenteller hervor kommt und nicht die auf der Holzlatte vorgesehene Armatur.
Probleme: fliehkraftregler schlägt aus und die Geschwindigkeit lässt sich nicht gleichmäßig einstellen.

HERSTELLER:Ecola
MODELL:
SERIENNUMMER:
JAHR:
DAMALIGER PREIS:
GEHÄUSE:
PLATTENTELLER:
TRICHTER:
MOTOR:
SCHALLDOSE: Normag Monsalvar

INTERESSANTE DETAILS:



















So erstmal das letzte. Falls noch jemand genauere bilder braucht einfach melden.

Danke schonmal

[ Bearbeitet Mi Feb 11 2015, 15:03 ]
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Fehlmann1960
Mi Feb 11 2015, 14:07
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 336
Hallo Kenny

Hier zum Anfang 2 Werbungen aus der Phonographischen Zeitschrift Berlin. Die Firma Ecola Musikwerke in Zwickau stellte um 1920 solche "Sprechapparate" her. Die Werbungsausschnitte sind vom Jan. 1920.
Vielleicht hilft das für weitere Recherchen.
Die Schalldose kannst Du im Beschrieb mal eintragen: Normag Monsalvar

Gruss Thomas



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Kennyool
Mi Feb 11 2015, 21:46
Gast
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Grammophonteam
Do Feb 12 2015, 10:17
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2074
Hallo!

Eine der vielen kleineren Firmen die sich Anfang der zwanziger Jahre mit Sprechmaschinen versuchten. Der Anzeige nach fertigte man wohl vor allem die Motoren und Metallwaren. Möglicherweise wurden die Gehäuse extern hergestellt. Selten, wie auch hier, hielten sich solche kleinen, mittelständischen Unternehmen länger auf dem Markt. Vielleicht noch regional - ansonsten trat die Firma ECOLA nicht weiter in Erscheinung.

Auf der Frühjahresmesse 1920 (in Leipzig) war die Firma noch vertreten; im Herbst 1920 bereits nicht mehr.



Im Namen ECOLA stecken ja auch die Initialen des Inhabers Erich Crasser. Im Zwickauer Telephonbuch von 1919 findet sich dieser Eintrag:
Crasser, Erich, Sprechmaschinen- und Musikwerke-Großhdlg., Römerplatz 15
- Karl, Geschäftsführ., Römerplatz 15 III


Die Firma bestand mindestens noch bis 1925:
1922

1925


Durch den Austausch des Motors ging natürlich der Sammlerwert des Grammophons verloren. Solche regionalen Grammophone werden sowieso nicht sonderlich hoch gehandelt; als Familienstück spielt dies ja aber auch keine Rolle.

Grüße
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Kennyool
Do Feb 12 2015, 11:34
Gast
Vielen dank schonmal für die tollen Infos. Weis zufällig jemand was da für Motoren verbaut wurden?
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